Ocenaudio – kostenloser Audio Editor für Win, Mac und Linux

Hört man „kostenloser Audio-Editor“ denkt mensch bestimmt als Erstes an die Open Source Anwendung Audacity. Ich persönlich habe mich auch sehr lange nicht mehr nach Alternativen umgeschaut, weil besagtes Tool alle Anforderungen wunderbar erfüllt.

Jetzt wurde ich auch das kostenlose Programm Ocenaudio aufmerksam gemacht und ich muss sagen, dass ich echt überrascht bin. Ocenaudio ist ein Audio-Editor wie Audacity, mit einer großen Anzahl von Dateiformaten, Effekten und Erweiterungen, erhältlich für Windows, Mac und Linux. Im Gegenteil zu Audacity wirkt die Oberfläche jedoch wesentlich moderner und intuitiver, was natürlich kein technisches Auswahlkriterium- , aber vielleicht für den Ein oder Anderen eine nette Alternative für das nächste medienpädagogische Projekt darstellt.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 24.02.2015

3 Kommentare

  1. Krause am 24.02.2015:

    Ich dachte schon „klasse“ aber nach kurzem Test ist es doch leider keine Alternative zu „audacity“, da einfach die Möglichkeit fehlt, mehrere Spuren untereinander zu legen – also ein reine Audioeditor, wie es viele gibt. Ordentliche Hörspiele, Werbespots oder Radiobeiträge zum Beispiel fürs Schulradio sind damit also nicht möglich. Schade.

  2. steve am 25.02.2015:

    Tolles Interface, aber leider nur eine Spur möglich, daher nur für einfache Tonaufnahmen mit evt. Effekten geeignet. Für die Grundschule sicher gut, aber ich ziehe Garageband beiden Programmen vor. Audacity hat einfach ein katastrophales GUI.

  3. Carsten am 27.02.2015:

    @Krause: Genau das hatte ich auch gedacht. Sieht zwar nett aus und wirkt frischer als Audacity, der fehlende Mehrspurmodus macht es aber für Hörspielarbeit, etc. ungeeignet.
    @steve: Aber genau das katastrophale GUI von Audacity macht das Programm so schön intuitiv für Laien bedienbar und wirkt sehr aufgeräumt. Ich bleibe erst einmal bei Audacity ….

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