Leitfaden Fotorecht

Fotorecht in der Medienpädagogik

"Justice" von donsutherland1 auf flickr.com (cc by-nc-sa)

Im Zuge der „Amerikanisierung“ des allgemeinen Rechtsverständnisses in Deutschland werden auch Jugendarbeit und Medienpädagogik mehr und mehr verrechtlicht und es empfiehlt sich immer mehr, gerade im Bereich Fotorecht einen schwarzen Gürtel zu erwerben.

Ein Zwischenschritt auf dem Weg dorthin ist der neu veröffentlichte „Leitfaden Fotorecht“ des Deutschen Fachjournalisten-Verbands. Nicht unbedingt leicht verdaulich aufgemacht, dafür aber sehr fundiert, werden in dem kostenlosen PDF viele rechtliche Implikationen rund um Fotoveröffentlichungen geklärt – von der Bildbeschaffung bis zur Publikation.

[Dank an Elisa Behner]

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

2 Kommentare

  1. Jonathan am 13.09.2011:

    Ich verstehe nicht ganz, was strengeres Verwerungs- und Urheberrecht mit einer Amerikanisierung zu tun haben soll. Machen es die USA Bildungseinrichtungen nicht mit dem Fair-Use-Gesetz Bildungseinrichtungen einfacher?
    In jeden Fall danke für den praktischen Leifaden!

  2. Eike am 14.09.2011:

    Bei der „Amerikanisierung“ gings mir eher um die Tendenz gerade von Eltern, ihre Rechtsposition schnell auch mal anwaltlich durchzusetzen. Bei einem versehentlich falsch verwendeten Bild eines/einer TeilnehmerIn riskierte mensch früher einen bösen Anruf von Eltern, heute den Brief eines Anwalts.

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