Software-Tipp: OpenOffice für Kinder

Viele von Ihnen kennen und nutzen das kostenlose OpenOffice. Texte schreiben, Tabellen erstellen, Präsentationen vorführen und vieles mehr – das alles geht damit genau so gut wie mit dem teuren Pendant von Microsoft. Auf dem Quellcode von OpenOffice basierend gibt es aber auch eine tolle Alternative für Kinder zwischen 7-12 Jahren: OOo4Kids.

Diese kindgerechte Software (für Windows, Mac, Linux und als portable App) ist im Funktionsumfang abgespeckt, erscheint aber dafür mit einer einfachen und übersichtlichen Oberfläche. Die grundlegenden Funktion wie Text, Tabelle, Präsentation sind weiterhin verfügbar, nur eben wesentlicher einfacher im Gebrauch. Eine klare Empfehlung für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch – auf Grund der größeren Icons – für Senioren.

(danke @ Tobias Driewer)

 

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

2 Kommentare

  1. Carsten am 06.09.2011:

    Oft und gerne eingesetzt. Gerade im Grundschulbereich wird das Programm gerne angenommen. Schön ist auch die Option „Benutzer-Level Anfänger-Fortgeschritten-Experte“ mit der schnell die Symbolleisten nach Bedarf und Kenntnisstatnd angepasst werden können…..

  2. Bob am 06.09.2011:

    Gewöhnliche Kinder, mit gewöhnlichem Interesse finden die „Erwachsenen-Version“ von OpenOffice viel spannender und haben auch keine Probleme sie zu erlernen. Es ist ein pädagogischer Mythos, das man die Dinge immer „kindgerecht“ aufbereiten müsste um Kinder entweder künstlich zu interessieren (an Dingen, von denen Erwachsenen glauben sie seien wichtig und wären sonst nicht für Kinder interessant) oder um Kindern den „Einstieg zu erleichtern“. Kinder lernen die Software gerne, nach und nach, in ihrem Tempo und brauchen keine degradierende „Kinder-Version“.
    Dies ist meine Erfahrung als Lehrer an allgemeinbildenden Schulen.

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