Aufgabenformate in der Maker Education
Einblicke in die Maker Days for Kids Leipzig 2019. Lizenz: CC-BY-ND 4.0 (Maker Days for Kids muss als Urheber genannt werden - keine Vera?nderung erlaubt)
Die Maker Education nimmt die Arbeit im Makerspace bzw. die sog. Maker-Bewegung und ihre Regeln und Prozesse in didaktisch-methodischer Hinsicht als Vorbild für das Lernen von Kindern und Jugendlichen und wie ihr Lernen zu gestalten ist. Obwohl es zahlreiche Projektbeschreibungen gibt, fehlen einführende Werke in die Didaktik und Methodik.
Dopamin – so halten uns Apps bei der Stange
Screenshot ARTE Mediathek (keine freie Lizenz)
Instagram, Facebook, YouTube, Twitter, Snapchat, Uber, Candycrush und Tinder – diese acht Dienste sind weltweit populär und sicher auch dir bekannt. Sie haben noch etwas gemeinsam: Sie wollen in deinem Gehirn Dopamin freisetzen, dich dadurch glücklich machen und so an sich binden.
Das ist wahrscheinliche keine große Neuigkeit und wäre vielleicht auch keinen Blogbeitrag wert, gäbe es da nicht diese schicken Videos, die ARTE derzeit in seiner Mediathek und bei YouTube bereithält.
Medienpädagogik unplugged #3 – CS-unplugged „Informatik ohne Stecker“
Wie können wir sortieren? www.csunplugged.org - (CC BY-SA 4.0)
Traditionelle Medienpädagogik hat den kritischen und souveränen Umgang mit informationstechnischen Geräten zum Thema. Die damit verbundenen Ziele der Medienbildung sind essentiell für die demokratische Entwicklung einer Gesellschaft. Leider berücksichtigt die traditionelle Medienpädagogik nicht die rasanten Entwicklungen in den Informationstechnologien der letzten Jahre.
Wir befinden uns in einer ähnlichen Umbruchsituation wie in der industriellen Revolution vor 200 Jahren, die auch in der Pädagogik einen Wandel herbei führte. In Folge der Anforderungen der industriellen Entwicklung entwickelten sich die naturwissenschaftlichen Schulfächer. Heute vermittelt der Flaschenzug im Physikunterricht die grundlegenden Kenntnisse zu Kraft, Weg oder Masse als physikalische Einheiten. Im Chemieunterricht lernen die SchülerInnen den Unterschied zwischen Laugen und Säuren. Und was erfahren sie über die elementaren Begriffe der Informationstechnologien wie Vernetzung, Programmieren oder Datenbanken:? Nichts.
Anders als die Bundeskanzlerin vor ein paar Jahren formulierte, müssen Jugendliche zwar nicht Programmieren lernen. Aber ein paar grundlegende Kenntnisse über die Funktionsweise digitaler Geräte und Strukturen sollten dennoch bekannt sein. Ein Mittel ist dazu ist die Methode „CS unplugged“, die Verdeutlichung informationstechnischer Grundlagen ohne die Nutzung von Computern (https://www.csunplugged.org/de/).
Bad News – vom Fake zum Chaos
Foto: getbadnews.de / DROG
„Only bad news are good news“ – diese medienpsychologische Weisheit ist auch in der Medienpädagogik bekannt und stellt uns stets aufs Neue vor die Herausforderung: Wie können wir Kinder und Jugendliche zu kritischen, mündigen User*innen erziehen? Das kostenlose Online-Spiel „Bad News“ hilft dabei.
#stadtsache – Partizipation mit Kindern
Screenshot #stadtsache (nicht unter freier Lizenz)
Medien zur Partizipation zu nutzen ist nicht neu und eher ein Grundprinzip in der medienpädagogischen Praxis. Da haben wir hier schon einige Seiten und Ansätze vorgestellt.
Es wundert mich, dass wir noch nichts über #stadtsache – immerhin Dieter Baacke Preisträger 2018 – hier im Blog stehen haben. Die App ermöglicht es, mit Kindern und Jugendlichen Kartierungen sehr einfach mit Smartphone oder Tablet (mit GPS) vorzunehmen. Dabei werden sie durch Fragen und gute Kategorisierung angeleitet, ihren Sozialraum kritisch unter die Lupe zu nehmen, zu fotografieren und zu kommentieren. Es ist auch möglich, völlig datenschutzkonform zu arbeiten – sprich ohne personenbezogene Daten auszukommen.
Fotoweg – Grundlagen der Fotografie praktisch umsetzen und erlernen
Auf dem Fotoweg Spiegelungen entdecken und fotografisch festhalten
Obwohl Kinder und Jugendliche tagtäglich mit Bildern und dem Fotografieren konfrontiert sind und es ihr Leben lang sein werden, sei es produktiv und/oder rezeptiv, nimmt die Fotografie in der Schule momentan eine marginale Stellung ein. Leider, denn die Fotografie hat ein großes pädagogisches Potenzial und markiert einen Grundpfeiler der Medienbildung. Soll dieses Potenzial zugänglich werden, müssen als erstes die Grundlagen der Fotografie vermittelt werden. Genau hier setzt dieser Beitrag an.
Trailer mit iMovie und analogen Vorlagen
Bild entnommen www.learninginhand.com
In der medienpädagogischen Arbeit wird die Trailerfunktion von iMovie oftmals in kurzzeitpädagogischen Maßnahmen eingesetzt, in denen nicht genug Zeit ist, um Filme anders umzusetzen. Das funktioniert auch ganz gut. Manchmal wünscht man sich aber die Filme besser planen zu können, als einfach direkt am Tablet zu arbeiten.
Weihnachtsferien auf dem Blog mit Geschenk: #mppb20
Save the Date #mppb20 (Foto: Susan Panzer und Hannah Bunke-Emden, Lizenz: CC BY 4.0)
Alle Jahre wieder … Glühwein in den Tassen, Kekse im Ofen und Kerzen in den Fenstern – überall wird’s ruhiger!
Und auch wir machen nun Weihnachtsferien.
Danke dafür, dass ihr unseren Blog mit euren Ideen unterstützt, ihn lest und verbreitet. Wir freuen uns nach einem schönen Jahr 2019 auf ein weiteres, spannendes Jahr 2020 mit euch.
Als Dankeschön haben wir noch ein Weihnachtsgeschenk für euch: Der Termin für das nächste Medienpädagogik Praxiscamp #mppb20 steht fest!
SAVE THE DATE: #mppb20 am 10. und 11.09.2020 in Leipzig
Und unser Barcamp feiert Jubiläum – es ist das 5. Praxiscamp! Alle weiteren Infos dann auf dem Blog.
Neue Beiträge findet ihr ab dem 07.01.2020 wieder auf dem Blog.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten, fröhliches Chanukka, eine schöne freie Zeit, einen guten Start ins Neue Jahr!
Fotoaktion zum „Beruf Medienpädagog*in“
#vonBerufMedienpaed (Foto: Antje Müller, Lizenz: CC BY 4.0)
Wir alle kennen diese Frage, die uns gestellt wird, wenn wir sagen, dass wir im Bereich Medienpädagogik arbeiten: „Aha… [Stirnrunzeln] und was machst du da genau?“ Um visuelle Antworten auf diese Frage zu finden, startet unser Praxis-Blog zusammen mit der Zeitschrift „merz | medien + erziehung“ eine Fotoaktion.
Wie sieht euer typischer Alltag im Berufsleben einer Medienpädagogin oder eines Medienpädagogen aus? Was fällt euch spontan dazu ein, was verbindet ihr mit eurem Job? Welche Medien, Geräte, Kanäle und Utensilien verwendet ihr häufig? Haltet das fest, setzt es in Szene und lasst uns daran teilhaben.
Making in der Schule – Unterrichtsentwürfe und Projekte für eine bessere Welt
CC BY SA Digital Literacy Lab (Screenshot)
Immer wieder machen wir im Praxisblog auf Beschreibungen von Praxisprojekten aufmerksam. Dieses Mal sind es Materialien von zwei Projekten, die mit Making die Welt besser machen wollen.
