YouTube-Videos präsentieren

YouTube-Videos in der Medienpädagogik präsentieren

Nichts als Video: quietube

Bei Vorträgen und Präsentationen in der Medienpädagogik gehört es immer mehr zum Standard, YouTube-Videos zu zeigen. Die YouTube-Website selbst ist dabei eher ungeeignet, vor allem weil Kommentare und Werbeeinblendungen den/die Betrachter_in schnell ablenken. Für Präsentations-Profis bieten sich mindestens drei Alternativen:

Die Nummer-Sicher-Strategie: Über entsprechende Konverter wird das Video heruntergeladen, auf der Festplatte gespeichert und idealerweise in die Präsentation eingebunden. Liefert das beste Ergebnis, es stellt sich jedoch die Frage, ob das mit der YouTube-Lizenz vereinbar ist.

Die Geek-Strategie: Wer unter dem Video auf Teilen > Einbetten klickt, sieht im erscheinenden Code eine URL, die mit youtube-nocookies.com… beginnt. Diese URL muss nur (inkl. Argumenten) in die Browserzeile kopiert werden und das Video wird browserfüllend angezeigt. Schönes und schnelles Ergebnis, allerdings mit einem etwas freakigen Weg.

Die One-Click-Strategie: „quietube“ liefert ein Bookmarklet, das nur in die Lesezeichenleiste des Browsers gezogen werden muss. Ein Klick auf diesen ‚Button‘ blendet bei jeder YouTube-Seite sämtliche Ablenkungen rund um das Video aus. Schnelle, schöne und einfache Lösung, ist aber von quietube abhängig – funktioniert dafür aber auch mit vimeo und anderen.

Kennen Sie noch weitere Lösungen? Ergänzen Sie gerne mit einem Kommentar.

[quietube via FB-Gruppe „Medienpädagogik“]

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

6 Kommentare

  1. klischnet am 30.07.2013:

    oder man benutzt z.B. http://www.filsh.net und downloaded das video in das gewünschte Format und ist somit voll offline!!!

    HG
    AK

  2. Thomas am 30.07.2013:

    quietube ist sehr simpel in der Handhabung, was wichtig ist.
    Mir gefällt jedoch http://safeshare.tv/ noch besser. Auch hier wird unter einer eigenen URL ein Youtube-Video ohne störende Umgebung abgespielt. SafeShare.TV bietet zudem an, ein Youtube-Video zu trimmen, d.h. man kann einen Ausschnitt aus dem Video wählen. In der SafeShare-Umgebung wird dann nur der gewählte Ausschnitt gezeigt. Das ist ganz praktisch. Auch Titel und Hintergrund können zusätzlich gewählt werden.
    Weiteres:
    http://schulpixel.blogspot.ch/2012/05/safesharetv-youtube-videos-ohne.html

  3. Beat Küng am 03.08.2013:

    Auch im Dossier „YouTube im Unterricht“ (neu überarbeitet im Juli 2013) empfehle ich Safeshare.tv. Ebenfalls eine sehr gute und einfache Möglichkeit ist die Präsentation eingebettet in einer Jimdo-Website. Da lässt sich gleich noch eine Kommentar-/Diskussionsfunktion einfügen (Forum/Gästebuch).
    Zum Dossier „YouTube im Unterricht“:
    http://www.digitalpro.ch/index.php/materialien-und-anleitungen/1-youtube-im-unterricht

  4. Thorsten Belzer am 19.08.2013:

    …und natürlich alle Videos in Playlisten organisieren und dann über mobile Geräte (z.B. iPad) mit Kabel oder sogar drahtlos zeigen.
    Je nachdem wie das mit der Youtube Lizens ist, finde ich PlayTube hammer, da man Videos auch auf dem iPad zwischenspeichern kann. (Was man als Youtube Konto Inhaber nicht darf, aber ansosnten schpasseon)
    So können die Videos schön, ohne Werbung gezeigt werden.

  5. Tobias Raue am 12.11.2013:

    Ich will kein Spielverderber sein, aber das Herunterladen von Videos ist rechtlich bedenklich. Zwar sind Privatkopien möglich – wenn auch durch die Nutzungsbedingungen von youtube eingeschränkt. Aber Privatkopien sind nicht für den öffentlichen Raum gedacht. Schule und Unterricht ist ein öffentlicher Raume (wenn es da auch einge Spitzfindigkeiten gibt). Dazu hier ausführlich und mit Links: http://lehrerfortbildung-bw.de/sueb/recht/urh/film/net/. Ich bevorzuge die Möglichkeiten des youtube-Kontos (vgl. http://traegheitderklasse.blogspot.de/2013/11/youtube-download-ja-oder-nein.html). Werbung lässt sich ggf. im Unterricht einbinden oder wird nicht gezeigt. Die störenden Elemente verschwinden durch den Vollbildmodus.

  6. Eike Rösch am 12.11.2013:

    Da haste schon recht, Tobias, das meinte ich auch mit meiner Seitenbemerkung zur YouTube-Lizenz. Andererseits wollte ich das der Vollständigkeit nicht unerwähnt lassen – wer kennt schon alle Anwendungsbereiche der Leser_innen.
    Danke für die Ergänzungen!

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