Digitale Animationsfilme ohne Games drehen

Da bin ich ja fast schon versucht zu sagen: Machinima war gestern, digitale Animationsfilme brauchen keine GameEngines mehr. Ganz so weit ist es sicher nicht, weil die Faszination von Machinima insbesondere in der Medienpädagogik vor allem auf den Bezug zu Computerspielen basiert.

Dennoch stößt „Moviestorm“ gefühlt die Tür zu einer neuen Dimension auf: Das kostenlose Programm (für Mac und Windows) ermöglicht die Gestaltung von digitalen Welten und Charakteren und bietet ausgefeilte Werkzeuge, um damit digitale Animationsfilme zu drehen. Und die Qualität der Filme (Promovideo) ist mehr als vielversprechend. Das schreit nach einem eigenen Filmprojekt.

Vielen Dank an Martin Geisler von „Spawnpoint“ für den Hinweis.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

2 Kommentare

  1. Flujo am 28.06.2012:

    Hallo Eike,
    Moviestorm ist tatsächlich sehr vielversprechend und ein fantastisches tool für viele Bereiche, allerdings ist e NICHT kostenlos, es gibt nur eine 14tägige kostenlose Testphase. Sehr schade, falls ich Ähnliches finde, das tatsächlich kostenlos ist, melde ich mich.
    Beste Grüße,
    Flujo

  2. Eike Rösch am 28.06.2012:

    Hey Flujo,
    dankesehr für den Hinweis. Ich glaube, das ist ein klassischer Fall von „am Anfang kostenlos, dann kostets was“, denn ich hatte zur Veröffentlichung genau hingeschaut. Schade, schade!

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