Computer-Games selber machen

Screenshot der Spieloberfläche.

Screenshot Draw your game Level

In meiner medienpädagogischen Praxis kommt bei Kindern immer wieder der Wunsch: „Ich will ein Computerspiel machen!“. Alle, die das schon mal gemacht haben wissen, das ist nicht so einfach. Zumal ich immer mehr in kurzzeitpädagogischen Maßnahmen agieren muss.

Mit Draw your game und Bloxels haben wir 2 Apps in Projekten ausprobiert, die vom technischen Ansatz her beide sehr ähnlich sind und es ermöglichen sehr schnell 2D Jump an Run Spiele auf dem Smartphone oder Tablet zu kreieren.

Bei „Draw your Game“ ist der Titel Programm. Man malt auf Papier (oder auch auf dem Bildschirm) mit vier Farben einen Parcour, den dann eine zu setzende Figur bewältigen muss. Jede Farbe hat eine Funktion (Massiv, Gummi, Verbrennen, Flüchtig). Die Elemente lassen sich dann noch animieren, so dass sie sich bewegen. Es gibt es zwei Modi: 1) Verlasse das Spiel rechts unten, oder 2) zerstöre alle blauen Elemente.

So einfach wie es klingt ist es auch: Malen, abfotografieren, Bild umrechnen lassen, Figur setzen – spielen – Korrigieren, ergänzen, schwieriger machen – usw. Die kostenlose Version der App ist leider auf zwei Games beschränkt. Es macht aber irren Spaß.

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Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 05.06.2018

Geräuscherätsel mit der Musik-App „Keezy“

Ein Geräuscherätsel eignet sich sehr gut, um mit Kindern auf eine akustische Entdeckungstour zu gehen und in die Welt der Klänge und Geräusche einzutauchen – ein medienpädagogisches Projekt, das sich auf den Hörsinn konzentriert. Die Teilnehmenden gestalten selbst Hörrätsel, indem sie Töne / Geräusche / Klänge ihrer Umgebung wahrnehmen und aufnehmen. Aufgabe ist, in Kleingruppen von ca. 3 bis 5 Teilnehmenden, Geräusche zu einem bestimmen Thema zu sammeln und später im Plenum zu präsentieren. Da es sich um Rätsel handelt, sind die Gruppen dazu aufgefordert, die Geräusche so zu sammeln, dass die Anderen am Ende erraten können, welches Thema gemeint ist. Es liegt also an den einzelnen Kleingruppen, wie schwer oder einfach sie es den Ratenden machen möchten. Den ganzen Beitrag lesen

Verfasst am 29.05.2018

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° (Stop-Motion) Box-Stories – Teil 4/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

“Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.”

Ein 360°-Video erlaubt einen intensiven Rollentausch oder Ortswechsel. Ein Blickwinkel aus einer anderen Ebene. Eine Umgebung welche wir vorab selbst erschaffen haben. Nicht in einem Programm sondern in einer Kartonbox mit einer 360°- Kulisse. Eine 360°-Kamera zeichnet die Umgebung vollständig auf. Dies meist nicht aus dem Blickwinkel eines Menschen, sondern aus einer ganz anderen Ebene. Meist sind 360°Kameras recht klein und werden, ähnlich wie ActionCams, irgendwo befestigt. Schaut man sich nun das 360°-Video an sieht man die Welt aus der Perspektive einer ca. 10 cm hohen Kamera.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 22.05.2018

OERhörnchen – das Suchtool für freie Bildungsmaterialien

Open Educational Resources (kurz: OER, deutsch: offene und freie Bildungsmaterialien) und freie Inhalte spielen nicht nur in Schule und Hochschule eine zunehmend wichtige Rolle, auch in der außerschulischen Arbeit werden OER oft selbstverständlich und gerne genutzt. An vielen Stellen hört man „Da gibt es ja so viel!“. Ja, sicher, mittlerweile existieren zahlreiche Plattformen, Projekte etc., aber man muss auch wissen, wo und wie sie zufinden sind. Die gezielte Suche nach OER ermöglicht nun das OERhörnchen.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Das Emoji-Quiz

Emojis sind heute mehr als nur ein kleiner Smiley am Ende des Satzes, mittlerweile sind die vielen Gesichter und Zeichen nicht mehr wegzudenken. Durch die hohe Anzahl der Emojis werden sie sogar als Ersatz für ganze Wörter benutzt: Sie sollen Launen und Gefühle vermitteln und dem Gegenüber helfen eine Stimmungslage besser zu verstehen. Dennoch kommt es vor, dass Missverständnisse entstehen und die Kommunikation in die falsche Richtung geht.

Das Emoji-Quiz bietet sich als einfaches Spiel für Zwischendurch an und eignet sich, um intensiv über neue Kommunikationswege zu reden. So oder so kommt es sehr gut an und führt zu engagierten Gesprächen über die Emoji-Kommunikation. Die im Quiz dargestellten Filme sind üblicherweise bekannt, so dass alle ab einem Alter von 12 Jahren mitspielen können. Den ganzen Beitrag lesen

Julia Bachert Kurzbio
FSJ bei medien+bildung.com, Mitarbeit in unterschiedlichen medienpädagogischen Projekten, Gestaltung und Produktion eigener medialer Produkte (Foto, Video, Audio, Internet, Crossmedia), Einsätze bei Medienbildungsprojekten und Seminaren in schulischen und außerschulischen Einrichtungen sowie in der Erwachsenenbildung
Verfasst am 15.05.2018

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° Storytelling – Teil 3/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

360° Panoramafotos erstellen, mit zusätzlichen Bildern, Texten, Audiodateien und Videos verknüpfen, mehrere Szenen miteinander verbinden und damit Geschichten erzählen. Mit stories360.org, einem Entwicklungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Bern, ist dies ohne Registrierung, einfach und kostenlos möglich. Ziel ist es, den Mehrwert von Virtual Reality für den Schulunterricht zu implementieren.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 08.05.2018
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Lösch Dich – Einblicke in HateSpeech-Netzwerke

Copyright Rayk Anders / Kooperative Berlin

Letzte Woche hat ein Team um Rayk Anders eine Webvideo-Doku zu einem nach wie vor stark unterbeleuchteten Thema veröffentlicht. Ein Jahr sind der YouTuber und sein Team tief in vor allem rechte Netzwerke vorgedrungen, haben sich Fake-Accounts angelegt und das Vertrauen der Akteure dort erarbeitet. Im militärisch anmutenden und organisierten „Reconquista Germanica“ Netzwerk treffen verschiedenste Akteure – von der rechtsextremen, jungen und netzaffinen Identitären Bewegung bis zum AfD-Funktionär (die rein männliche Schreibweise ist Absicht, Hass scheint vor allem männlich zu sein) – aufeinander, um gemeinsam in einem sogenannten „Infokrieg“ koordinierte Aktionen im Netz zu starten, um vor allem politische Meinungsbildung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Sie geben damit wertvolle Einblicke und weiternutzbare Inhalte für die Medienpädagogik.

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Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.

(VR und) 360 Grad in der Kinder- und Jugendarbeit – 360° Panopainting – Teil 2/4

CC BY-NC-ND Jugendnetzwerk SDM

Mit Buntstiften, Papier, einem Smartphone und einer Cardbord-Brille werden eigene Zeichnungen zu einer magischen 360° Umgebung. Ein einfacher Einstieg um 360° Inhalte selbst zu machen, bietet “Pano-Painting” (wörtlich “Panorama zeichnen”). Ein Panorama ist eine perspektivische Darstellung von Landschaften oder Ereignissen.

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Steven Marx Kurzbio
lebt in Österreich, ist Jugendarbeiter beim Jugendnetzwerk Soziale Dienste Mittelrheintal in der Schweiz und angehender Medienpädagoge, gelernter Druckvorstufentechniker, Vater von drei Kindern, Tüftler und Ideenspinner.
Verfasst am 24.04.2018
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„Kunst & Kabel“ – kostenlose Publikation über pädagogisches Making

©jfc_boy/sieben

Making als das eigene Entwickeln und Erstellen mit elektrischen und digitalen Hilfsmitteln wird im pädagogischen Kontext immer beliebter und bekannter. Neue, spannende Methoden und Formate kommen hinzu. Gleichzeitig finden sich bekannte Haltungen und Prinzipien der Medienpädagogik im Making wieder.

Viele Workshops mit Makey Makeys, einfachen Programmierumgebungen oder kleinen Stromkreisen bilden gerne auch einen ersten Einstieg und werden erfolgreich als Anreiz angeboten, um erste Berührungen mit Elektronik und dem Tüfteln zu ermöglichen.

Vielen mögen sich auch fragen: Was hat zum Beispiel das Musizieren mit Bananen und einer Leitplatine eigentlich genau mit Pädagogik zu tun?

Eine Antwort darauf bietet das Buch „Kunst & Kabel: Konstruieren, Programmieren, Selbermachen“, denn hier steht die pädagogische Aufbereitung von Making im Zentrum.

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Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.

Werdet Teil des Praxis-Blog!

Graphik von pixabay.com, geralt-9301, CC0 Public Domain

Liebe User*innen und Leser*innen,

wenn ihr gerne unsere Artikel lest, so fühlt euch hiermit nochmals herzlich eingeladen, euch aktiv in das Medienpädagogik Praxis-Blog einzubringen: Ihr könnt gerne als Autor*innen oder Pat*innen die Weiterentwicklung dieses Blogs mitgestalten. Wir verstehen diese Seite als offenes Projekt, das von der Beteiligung vieler aktiver Menschen lebt und ganz viel Platz für die Ideen engagierter Pädagog*innen bietet. Macht mit! Den ganzen Beitrag lesen

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter von Spawnpoint - Instituts für Spiel- und Medienkultur e.V. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.
Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Daniel Seitz Kurzbio
lebt in Berlin, hat Mediale Pfade gegründet und brennt für eine freie, politisierte Gesellschaft, die ihre Verantwortung wahrnimmt. Als Medienpädagoge ist er überzeugt, dass Medienbildung einen wichtigen gesellschaftlichen Anteil zu politischer Teilhabe, Selbstentfaltung und Kreativität leisten kann.
Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Björn Friedrich Kurzbio
Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge im SIN - Studio im Netz, München, mit den Schwerpunkten Social Media, Games und Jugendpartizipation. Daneben ist er als Referent für Vorträge und Fortbildungen tätig. Mit Tobias Albers-Heinemann schrieb er mehrere Elternratgeber, zuletzt 2018 "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln). Mit Michael Dietrich und Sebastian Ring veröffentlichte er 2020 den Sammelband "Medien bilden Werte. Digitalisierung als pädagogische Aufgabe" (kopaed, München).
Kristin Narr Kurzbio
ist Medienpädagogin (Mag.). Sie konzipiert und führt Workshops, Projekte und Veranstaltungen zum Einsatz digitaler Medien und zu Themen wie digitaler Jugendbeteiligung, Open Educational Resources sowie partizipativen Instrumenten und Formaten durch.
Verfasst am 12.04.2018

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