Online-Kurs: Making mit Kindern – Einfacher Roboterbau und LEDs – Teil 3/7

In der dritten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um den einfachen Roboterbau und LEDs.

Um das geht’s Einfacher Roboterbau und LEDs
Zielsetzung Einfache Übungen und Projekte zum Löten, Roboterbau und Arbeit mit LEDs für Kinder kennenlernen und selbst ausprobieren
Einheit Teil 3/7 des Online-Kurses
Der Kurs Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags.

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Einfacher Roboterbau und LEDs

Heute verlassen wir quasi den virtuellen Raum der Programmierung und werden richtig handfest: Es dreht sich um einfache Roboter und LED-Basteleien.

Bei den Maker Days for Kinds haben Matthias Wunderlich (FASW) und Martin Schön (BIMS e.V.) befragt, wie es ihnen bei der Betreuung des „Technik Basteln“ Tischs mit den Kindern ging. 1. Regel beim Löten: Brandsalbe und Pflaster bereit legen. Bei den „Maker Days for Kids“ haben die Kinder bei der Abschlusspräsentation diese „Brandwunden“ Statistik mit stolz vorgetragen, auch wenn es natürlich höllisch schmerzt.

Wir kennen Ihre persönliche Ausstattung nicht. Die Herausforderung bei den beschriebenen Projekten ist nämlich, dass ein paar der Materialien nur in wenigen Haushalten herumliegen und wenn, selten in Klassenstärke. Dennoch kostet z.B. ein Lötkolben gar nicht viel (ca. 8 Euro).

Was im einzelnen für Projekte mit Kindern benötigen, zeigen die Projektbeschreibungen dieser Einheit:

Natürlich gibt es noch etliche Kits und Werkzeuge, mit denen Roboter gebaut werden können, z.B. auch mit Arduino oder Rasperry Pi. In diesem Kurs werden ein paar der „alternativen Tools“ in der letzten Einheit vorgestellt, aber das in bisherigen Einheiten Gelernte ist schon eine guter Einstieg.

 

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Aufgaben

Bis zu nächsten Einheit möchten wir Ihnen zwei Aufgaben geben:

  • Wenn Sie Materialien zusammengesucht haben, bei der Nachbarin oder im Keller einen Lötkolben gefunden haben und tatsächlich etwas selbst löten: Ran an die Arbeit, viel Spaß beim ersten Projekt!
  • Und noch mal eine Erinnerung: Bei der nächsten Einheit (Part 4) benötigen Sie Linsen zum Bau einer 3D-Brille oder eines DIY-Projektors. Es wäre toll, wenn Sie sich diese bis zum Start der Einheit besorgen können. Mehr Informationen finden Sie in den Aufgaben der letzten Einheit zu Scratch.
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Vertiefung

Weitere vertiefende Informationen zu Roboterbau und LEDs:

  • Wie baut man sich einen Vibrobot aus einer Zahnbürste: [Video]
  • Entwicklung von Lehrmaterial zum Thema LED: [Link 1] [Link 2]

Bei fertigen Bausätzen fehlt zwar das kreative Moment, das wir beim Making gerne sehen, aber sie sind natürlich für den Einstieg sehr geeignet – und man kann sich auch Ideen holen, was man so löten kann.

 


logo_making_mooc _kleineDieser Beitrag basiert auf dem Online-Kurs „Making mit Kindern“, der im Herbst 2015 auf der Kursplattform imoox.at angeboten und durchgeführt wurde und mehr als 600 Teilnehmer/innen gezählt hat. Die Kurskonzeption und -leitung lag dabei in den Händen von Dr. Sandra Schön (Salzburg Research / BIMS e.V.) und Univ.-Doz. Dr. Martin Ebner (TU Graz). Für den Praxisblog wurden die Texte angepasst und der Kurs nun als (reiner) Selbstlernkurs konzipiert.

Der Online-Kurs entstand im Rahmen einer Kooperation des BIMS e.V., der Salzburg Research Forschungsgesellschaft, der Technischen Universität Graz sowie mit Unterstützung der HIT-Stiftung. Als Expertinnen und Experten in den Videos erscheinen Mitwirkende beim Projekt „Maker Days for Kids“, namentlich Lena Gappmaier (TU Graz), Gregor Lütolf (PHBern), Werner Moser (Salzburg Research Forschungsgesellschaft), Walther Nagler (TU Graz), Dr. Tanja Kohn (BIMS e.V.), Martin Schön (BIMS e.V.), Dr. Andreas Stadler (Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land), Ingrid Reip (TU Graz), Mathias Wunderlich (Freie Aktive Schule Wülfrath) und weitere jugendliche Besucher/innen bei den Maker Days!

Auf unterschiedliche Weise haben zudem die folgenden Einrichtungen und Personen bei der Entwicklung des Kurses unterstützt, wofür wir herzlich danken (in alphabetischer Reihenfolge): Appcamps.de (Philipp Knodel), Matthias Andrasch (TH Köln), Henrike Boy (jfc Medienzentrum e.V.), Gerhard Brandhofer (PH Niederösterreich), Guido Brombach (Essen), Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM, Björn Schreiber), Happylab.at, Hanspeter Füllemann (PH Thurgau), Nils Hitze (Make Germany), Prof. Martin Hofmann (PH St. Gallen), INFOrmatiklehrer.at (Christian Graf), Junge Tüftler (Dr. Julia Kleeberger), Kristin Narr (Kristin-Narr.de), Mediale Pfade e.V. (Daniel Seitz), Medienpädagogik Praxisblog, Markus Peißl (TU Graz), Sebastian Ring (JFF e.V.), Prof. (FH) Dr. Friederike Siller (TH Köln, Fakultät für Angewandte), SIN – Studio im Netz e.V. (Björn Friedrich), Ulrich Tausend (JFF e.V.), Josef Wachtler (TU Graz), Prof. (FH) Dr. Isabel Zorn (TH Köln, Institut für Medienforschung und Medienpädagogik); hinter der Kamera und Schnitt: Daniel Brandtner (TU Graz) und Wolfgang Hauer (TU Graz).

Dieser Artikel steht unter der CC BY 3.0 Creative Commons Namensnennung 3.0 international . Die Namen der Autor_innen sollen wie folgt genannt werden: Sandra Schön, 5 für medienpaedagogik-praxis.de
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Sandra Schön Kurzbio
ist Senior Researcher bei Salzburg Research (Abt. InnovationLab), leitet regelmäßige Praxisprojekte beim BIMS e.V., studierte Pädagogik, Psychologie und Informatik an der LMU München (M.A./Dr. phil.). Interessensschwerpunkte: Offene Bildungsressourcen (OER), Lernvideos, Videoarbeit, Maker Movement, Partizipation. Mehr im Weblog: http://sandra-schoen.de.
Verfasst am 26.10.2016

3 Kommentare

  1. Patrick am 27.07.2017:

    Das Video zum Vibrobot ist leider nicht mehr verfügbar.

  2. Sandra Schön am 27.07.2017:

    Lieber Patrick, danke! – das Video ist von Dritten gewesen, so haben wir das nicht im Griff. Falls du schon eine Alternative gesucht/gefunden hast: Sehr gerne, nur her damit! 🙂 lg sandra

  3. Rodolfo Acosta am 11.11.2018:

    Die Dokumentation und die Kommentare im Video finde ich sehr hilfreich. Ich bin dabei, meine eigene Workshop-reihe für Kinder zu konzipieren und werde einige Ideen von diesem Blog übernehmen.
    Für Lötarbeiten mit Kinder könnte man die „Manhattan-Style“ adaptieren. Dafür eignen sich Reissnägel aus Messing als Lötpunkte.
    —>
    http://www.sdmakersguild.org/the-art-of-manhattan-style-circuit-construction/

    viele Grüße!

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