Präsentieren mit Mindmaps

Über Präsentations-Tools lässt es sich wunderbar streiten. Während für die Einen kein Weg an Prezi vorbeigeht, bevorzugen die Anderen traditionellere Mittel wie Overhead oder Powerpoint. Ich selbst bin in dieser Beziehung recht schmerzfrei, habe ich doch die Erfahrung gemacht, dass es nicht DAS Tool gibt, sondern je nach Situation bessere oder schlechtere Alternativen.

Vor einiger Zeit konnte ich leider nicht persönlich auf einem Workshop erscheinen, den ich mit meinem geschätzten Mit-Herausgeber Eike Rösch hätte halten sollen. Wir entschieden uns daher, mich per Video-Schaltung in den Seminar-Raum zu holen und den Vortrag mit diversen online-Tools zu gestalten. Materialsammlung in unserem Etherpad, Kommunikation und Rückfragen per Twitter und eine gemeinsame Präsentation mit Mindmeister.

Mindmeister dürfte dem geneigten Leser 😉 vielleicht bekannt sein. Es handelt sich hierbei um eine sehr schöne Methode, mit mehreren Personen online an Mindmaps zu arbeiten. Dies funktioniert übrigens auch wunderbar mit den entsprechenden mobilen Apps. Darüber hinaus verfügt Mindmeister über einen an Prezi erinnernden Präsentationsmodus. Der Vorteil ist einfach, dass ortsunabhängig an der Planung und natürlich an der Präsentation gearbeitet werden kann, welche ich dann fast 500km entfernt über ein Remote-Tool gesteuert habe, ohne dass große Datenpakete hin und her geschickt werden mussten. Auch kurzfristige Änderungen waren somit zeitgleich im Workshop sichtbar.

Dieses Format hatte etwas sehr Spannendes, daher interessiert es mich natürlich brennend, welche Alternativen Sie in einer solchen Situation genutzt hätten. Welche kollaborativen Präsentationstools kennen und nutzen Sie?

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

5 Kommentare

  1. Björn am 21.10.2013:

    An sich fand ich Mindmeister auch toll, aber dass nun selbst die Edu-Basis-Version schon 2,50 Euro monatlich kostet finde ich für den (äußerst gelegentlichen) Einsatz doch etwas teuer. Dann bleibe ich lieber bei der kostenlosen Prezi-Edu-Version, die ja auch kollaboratives Arbeiten ermöglicht, oder (für Mindmaps) bei Tools wie http://mind42.com/

  2. Tobias Albers-Heinemann am 22.10.2013:

    Hallo Björn,
    es gibt ja noch die Basisvariante, die für den Anwender komplett kostenlos ist. Diese ist halt in der Anzahl der speicherbaren Maps begrenzt, was imo aber ausreichend ist für die gelegentliche Nutzung.
    Grüßle Tobias

  3. Björn am 22.10.2013:

    Eben diese Kostenlos-Variante vermisse ich neuerdings: Wenn ich das richtig sehe kostet selbst der Edu-Basis-Account 2,49 € monatlich (http://www.mindmeister.com/de/education#pricing). Bestehende Accounts sind möglicherweise noch kostenlos, aber Neuanmeldungen wohl leider kostenpflichtig.

  4. Tobias Albers-Heinemann am 22.10.2013:

    Schau mal links unten: https://www.mindmeister.com/de/pricing 😉 Aber du hast recht, das war mal sichtbarer…

  5. Anton am 05.11.2013:

    Hallo Tobi,
    es gibt da noch ein Web-App Namens ExamTime (ist noch in Beta ) welche du dir mal angucken könntest. Damit ist es auch möglich, gemeinsam an einer Mindmap zu arbeiten und sie anschließend zu präsentieren. Du kannst dir ja mal den Abspiel-Modus hier angucken (einfach auf das Play-Symbol klicken): https://www.examtime.com/de/p/226357
    Mich würde interessieren, was du davon hältst. Gruß, Anton

Kommentieren

*

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv