Bestandsaufnahme der Medienpädagogik

Bestandsaufnahme zur MedienpädagogikDas Feld der Medienpädagogik ist heterogen und sehr vielfältig und das ist auch gut so – werden die Angebote schließlich so am besten dem verbreiteten Charakter einer Querschnittsaufgabe und der großen inhaltlichen Dynamik gerecht. Ebenso mangelt es nicht an Versuchen, zumindest einen Überblick über die komplexen Angebote zu haben.

Der jüngste Initiative kommt aus dem BMFSFJ, das gestern den so genannten Medienkompetenzbericht vorgestellt hat, der in Zusammenarbeit mit der GMK und zahlreichen Autorinnen und Autoren entstanden ist und eine Bestandsaufnahme medienpädagogischer Initiativen in Deutschland zum Ziel hat.

Der Bericht liefert wichtige Schritte auf den Weg zu diesem Ziel – in den Beiträgen werden die einzelnen Handlungsfelder und auch einzelne Aufgaben gut analysiert und gleichzeitig Entwicklungslinien und Herausforderungen für die Zukunft herausgearbeitet. Der Gesamtbericht (PDF) ist damit sicher ein must-read für Medienpädagoginnen und Medienpädagogen, aber auch für pädagogisch und politisch Tätige allgemein. Wenn es mal schnell gehen muss, ist die Zusammenfassung (PDF) empfehlenswert; die Stellungnahme der GMK (PDF) – ebenfalls ein Teil des Berichts – zieht zudem meiner Meinung nach treffende Schlüsse aus dem Gesamtbericht.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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