Die Kunst des Scheiterns

Auch medienpädagogische Vorträge müssen Spaß machen. Ein schöner Beitrag in diesem Sinne ist das Video von Matthias Deinert: Der Computerspieler hat 50 „Game over“ bzw. Tode aus aktuellen Computerspielen mit- und zusammengeschnitten. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach nicht nur höchst vergnüglich, sondern animiert auch schnell zum Sinnieren über das Versuchen, Scheitern, Wiederversuchen, Lernen, den Frust und die Lust am (Computer)Spielen. Und kann damit einen guten Platz in Vorträgen finden.

[via 1000ff]

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Ein Kommentar

  1. Martin Geisler am 13.02.2009:

    Für mich noch etwas kreativer ist das bereits 6,3 Millionen mal angeklickte Video „Call of Duty 4 Gun Sounds“. Eindrucksvoll wird hier gezeigt, dass Schusswaffen in Games nicht nur zum schießen, sondern sogar zum musizieren gut sein können. Nicht umsonst gibt Ersteller Serpento seinem Video den Titel: „Make music, not war.“ Zwar ist dieser populäre Shooter ab 18, trotzdem kommt man kaum umhin bei diesem Video an ein kleinen Workshop im kreativen Bereich (Machinima, Musik,…) zu denken. Welche großen Kreise das Video bereits gezogen hat, lässt sich gut auf der Internetseite von Hersteller Serpento ablesen.

    Hier das Video: http://www.youtube.com/watch?v=9-4IFUak_U0
    Die HP von Serpento: http://www.serpento.net/

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