Gewaltdarstellungen in eGames ≠ höherer Spielanreiz!?

Na das ist doch mal wieder ein argumentativer Stich (bitte nur als Wortspiel auffassen 😉 ) ins Herz aller Computerspielgegner. Die weitläufige und gern dogmatisch verbreitete Meinung, dass gerade Gewaltdarstellungen in Computerspielen für einen gewissen Spielanreiz verantwortlich sind, wird nun durch eine neue Studie – zumindest in Frage gestellt. Eine medienpädagogisch, konstruktive Diskussion wird durch die Ergebnisse eher bereichert.

An der University of Rochester wurden eine Feldstudie (2600 Fragebögen) und eine Laborstudie (300 Probanden) zum Einfluss des Gewaltgrades auf den Unterhaltungswert von eGames durchgeführt – mit interessantem Ergebnis.

Hier die original News (englisch): KLICK

Hier eine Zusammenfassung von 4players.de: KLICK

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 4.0 Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Gerrit Neundorf für medienpaedagogik-praxis.de
Gerrit Neundorf
Verfasst am 21.01.2009
(Kurzbio)
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

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