Digital Youth Work
Screenshot digitalyouthwork.eu
Wie sehen eigentlich medienpädagogische Projekte in anderen Ländern aus? Gibt es da andere Ansätze? Stehen andere Themen im Mittelpunkt?
Eine kleine Antwort versucht die Seite www.digital-youthwork.eu, auf der sieben medienpädagogisch aktive Organisationen aus sechs verschiedenen Ländern (Schottland, Dänemark, Finnland, Österreich Deutschland und Irland) Best-Practices Beispiele und Methoden unter CC Lizenz zur Verfügung stellen. Später soll als Output des dreijährigen Erasmus Projektes „Digitallly Agile Youth Work“ gar eine gemeinsame „Guideline for Digital Youth Work“ entstehen. Für Deutschland ist das JFF dabei.
Break Out Konzept für Workshops
Das Konzept Break Out wurde hier im Blog bereits besprochen und ist auch bei mir auf großes Interesse gestoßen. Der Anstoß kam aber durch Data Run, dessen Spiel ich zu mir auf die Arbeit nach Sigmaringen geladen hatte. Ich arbeite dort im Landratsamt, in der Kinder- und Jugendagentur ju-max. Die Idee solch eines Abenteuers hat mich sehr beschäftigt und ich wollte das irgendwie auch selbst einmal umsetzen. Da ich viel unterwegs bin, wollte ich das aber etwas kompakter haben.
#mppb19 – Nachschau auf das 4. Medienpädagogik Praxiscamp!
Gruppenfoto mppb19 (nicht unter freier Lizenz)
Am 5. und 6. September 2019 fand das vierte Praxiscamp des Medienpädagogik Praxisblogs statt – dieses Mal und zum ersten Mal in Leipzig.
Fast 120 Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Medienpädagogik und darüber hinaus sorgten zwei Tage lang in der Volkshochschule Leipzig für ein buntes, vielfältiges Programm mit insgesamt 47 Sessions. Es ging u.a. um die Themen Coding, politische Bildung, Nachhaltigkeit, Spiele, Datenschutz, Schule, Bibliothek, Jugendbeteiligung, Sozialarbeit, Influencer und ganz viel Austausch über tolle Projekte aus der medienpädagogischen Praxis. Den Einstieg in die Veranstaltung machte Medienpädagogin Jördis Dörner (KF Education) mit einem inspirierenden Input zum Thema „Hidden Audience – Herausforderungen und Ansätze der Medienbildung für Erwachsene“.
Der Raspberry Pi als Plattform für Workshops
Photo by Harrison Broadbent on Unsplash
Wenn kein WLAN da ist, die mobilen Daten fast aufgebraucht sind oder nur „E“ vorhanden ist, dann ist es auch ganz nett, wenn man das Internet einfach dabei hat. Oder zumindest die Tools, die man für den Workshop benötigt. Der Raspberry Pi macht das möglich. Er sorgt für das WLAN, mit dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Gerät anmelden und Webbasiert am Workshop teilnehmen.
KonterBUNT, eine App gegen Stammtischparolen
Foto: Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
Der Populismus hat gerade Hochkonjunktur: Weltweit gelingt es Politiker*innen mit vermeintlich einfachen Lösungen, Wahlen zu gewinnen, und auch in Deutschland wird das politische Klima durch populistische Stimmen massiv verändert. Die App KonterBUNT vermittelt Reaktionsmöglichkeiten auf Stammtischparolen und klärt über Hintergründe und Zusammenhänge auf.
Urban Mining Workshop
Bild von andreahuyoff auf Pixabay
In der Medienpädagogik ist Making schon lange ein wichtiger Bestandteil. (so auch hier im Blog). Die Firma Fairphone hat jetzt einen schönen Workshop für Menschen ab 12 Jahren ins Netz gestellt, bei dem der Umweltschutz bezüglich elektronischer Geräte, vorwiegend Handys oder Smartphones ganz praktisch thematisiert wird. „Urban Mining“ nennen sie den Schrauberkurs, bei dem man nichts kaputt machen kann, der den Teilnehmer*innen aber das Innenleben und den Wert ihrer Geräte vermitteln soll. Es geht darum Recyclingmöglichkeiten von Handys und Smartphones aufzuzeigen. Wer das Innenleben kennt, kann Geräte auch besser recyclen – so die Idee. Bisher ist die Anleitung nur in Englisch erhältlich, aber das Konzept ist recht schlüssig.
Praxisblog macht Sommerpause
XN_Centaurea_cyanus_02.jpg von Guido-Gerding unter CC-BY-SA-3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode)
Die Hälfte des Jahres ist vorüber – höchste Zeit für Urlaub!
Der Praxisblog geht wieder in die Sommerpause, um Sonne und Energie zu tanken und ganz entspannt neue Ideen zu sammeln. Ab Ende August können Sie sich dann wieder auf frische Artikel freuen.
Bis dahin wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sommer und vor allem eine entspannte Urlaubszeit.
Mit Roblox Spiele erstellen und coden lernen?
Pressegrafik von https://corp.roblox.com/
Ein Phänomen, das in den letzten Jahren äußerst populär und auch für die Medienpädagogik spannend geworden ist, ist das Spieleportal Roblox. Hier können die Spielenden nicht nur die angebotenen Games spielen, sondern im Sandbox-Modus auch eigene 3D-Welten entwerfen, darin neue Spiele kreieren und die Ergebnisse online veröffentlichen. Mithilfe kostenloser Unterrichtsmaterialien ist zudem eine Einführung in die Spiele-Programmierung möglich. Anlass genug, das Angebot genauer unter die Lupe zu nehmen.
Plattformen für Spiele-Entwicklung
Photo by Caspar Camille Rubin on Unsplash
Digitale Spiele sind ein Dauerbrenner. Natürlich muss und wird das Thema aufgegriffen. Das kann verschiedentlich gemacht werden. Eine beliebte Herangehensweise ist die der aktiven Medienarbeit. Dabei geht es um’s Selbermachen, selbst kreativ werden und selbst Spiele entwickeln. Dafür gibt es eine Reihe toller Plattformen, die sich dafür eignen. Bei Facebook ist eine Sammlung entstanden (siehe Anmerkungen), die mich dazu veranlasst hat, diese in das freie Internet zu übertragen. Nachfolgend kommt nun eine Reihe von Apps, Webseiten, Diensten, Anbietern und Plattformen, mit denen Kinder und Jugendliche selbst Spiele entwickeln können. Nicht alles davon habe ich im Detail geprüft, sodass hier jeder für sich auch überlegen muss, ob er z.B. einen kommerziellen Anbieter einsetzen möchte oder nicht.
Social-Media-Fakes selbst erstellen
Fake News sind heutzutage gerade in Social-Media-Kanälen ein ernstzunehmendes Problem und stellen eine Herausforderung an die Medienpädagogik dar: Propaganda und Stimmungsmache verbreiten sich ebenso rasch wie unbelegte Gerüchte und Behauptungen. Zudem ist es unkompliziert möglich, angebliche Postings zu fälschen: Dafür existieren zahlreiche Online-Tools, die das Erstellen von gefakten Social-Media-Postings ermöglichen und falsche Screenshots für WhatsApp, Instagram und Co. generieren. Aus medienpädagogischer Sicht gilt es, darüber aufzuklären, und zugleich bietet sich das Potential der kreativen Auseinandersetzung damit. Den ganzen Beitrag lesen
