Wisemapping: Mindmaps im Browser gestalten

Wisemapping am PC

Wisemapping am PC
Die Eingangsmap von Wisemapping in Ansicht am PC

Mindmaps helfen Gedanken zu strukturieren. Ich persönlich nutze sie gerne, um Ideen zu sammeln, sowohl am PC als auch unterwegs am Smartphone. Auch im Unterricht sind sie vielseitig einsetzbar.

Bisher nutze ich meist, das im Blog rezensierte MeisterMind. Auf der Suche nach kostenloser Software, die auch OpenSource ist, bin ich auf Wisemapping.com gestoßen

Mit Wisemapping.com kann man nach einer Anmeldung relativ intuitiv Mindmaps erstellen. Die erste Mindmap nach der Erstellung, erklärt bereits die ersten Schritte, danach läuft alles relativ intuitiv.

Besonders interessant fand ich die zahlreichen Exportformate: Neben den Formaten für Freemind, mit denen in andere Mindmap-Programme übertragen werden kann, kann auch in Grafiken, Excel und sogar OpenOfficeWriter exportiert werden. Nützlich ist ebenfalls, dass die Mindmap in Webseiten eingebunden, aber auch per direkter URL aufgerufen werden kann.

KollegInnen und SchülerInnen können zum Mitarbeiten eingeladen werden, für die Mitarbeit ist leider eine Registrierung notwendig.

Wisemapping hat mich durch seinen klaren, intuitiven Ansatz überzeugt: Kostenlose Software, OpenSource. Es beherrscht alles, was professionelle Software wie MeisterMind kann. Super.

Wisemapping am Smartphone

Wisemapping am Smartphone

 

Allerdings gibt es eine große Einschränkung: Wisemapping funktioniert nicht auf kleinen Bildschirmen. Ein Test auf dem Smartphone ergab: Die Mindmap ist nicht erkennbar.

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Alle, die nur am Browser Mindmaps erstellen und bearbeiten wollen, sind bei Wisemapping gut aufgehoben. Alle die auch von unterwegs arbeiten wollen, sind leider an der falschen Stelle.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Gerhard Beck für medienpaedagogik-praxis.de
Gerhard Beck Kurzbio
Pfarrer, als solcher Religionslehrer an drei Schulen (1.-10. Klasse). Zwei der Schulen sind Schwerpunktschulen für digitale Bildung. In seinem Blog erkundet er, wie digitale Helferchen im Religionsunterricht und der Gemeinde verwendet werden können.
Verfasst am 22.01.2019

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