Samsung Pixon M8800 Fotohandy: Gute Bilder zum kleinen Preis

Fotohandys werden immer beliebter – nicht nur bei Jugendlichen. In letzter Zeit finden sie vor allem auch ihren Platz in der medienpädagogischen Arbeit. Kurze Videoclips, Fotos mit GPS-Daten für Geocashing oder andere Outdoor-Projekte, die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ist lang.

Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle das Pixon M8800 Handy von Samsung vorstellen, welches in meinen Augen eine sehr gute Bildqualität zu einem sehr akzeptablen Neupreis ab 220 EUR liefert. Zum ersten Mal wurde nämlich nicht probiert, ein Handy mit einer Kamerafunktion auszustatten, sondern eher eine Kamera mit einem Telefonmodul zu erweitern.

Da es bereits diverse Testergebnisse im Internet gibt, möchte ich mich an dieser Stelle lediglich auf die Foto- und Videofunktion des Handys beschränken. Sehr überrascht hat mich die Funktionsvielfalt der 8MP Kamera. Die verschiedenen Aufnahmemodi und Szenenvorgaben stehen denen einer „normalen“ Kamera“ um nichts hinterher, so z.B. der Makromodus mit Blitz bei relativ schlechter Beleuchtung, der Text-Modus, oder der Modus für dunkle Umgebungen. Alle Bilder sehen Sie mit einem Mausklick auf die Vorschau in Originalgröße und unbearbeitet.


Da die meißten aktuellen Kameras akzeptable Fotos bei blauem Himmel und Sonnenschein hinbekommen, wollte ich natürlich wissen, wie die Bilder im Automatik-Modus und etwas diesigem Wetter aussehen. Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend.

Aber auch die Videofunktion kann sich beim Pixon sehen lassen. Mit einer maximalen Auflösung von 720×480 kommen auch bei nicht so sonnigem Wetter für Handykameras gute Ergebnisse heraus [download Testaufnahme 17 MB].

Natürlich muss bei einem Handykauf die Funktionsvielfalt im Zusammenhang gesehen werden. Zusätzlich zu der guten Kamera punktet das Pixon durch die schnelle Datenübertragungsmöglichkeiten UMTS und HSDPA. Ebenso wird das Gerät, oder eher die Micro SD Speicherkarte, ohne zusätzliche Treiber von Windows und Mac als Massenspeicher erkannt. In wie weit das proprietäre Samsung OS, das fehlende W-Lan oder die fehlenden Standart-USB und Klinkenstecker einschränkend wirken, hängt von restlichen Nutzungsverhalten ab.