Newsletter vs. RSS Feed

Als Ich anfing mit RSS Feeds zu arbeiten, war für mich ziemlich schnell klar, dass der klassische e-mail Newsletter auf einem absterbenden Ast war. Zu groß sind die Vorteile von RSS: das Abonnenement ist selbstbestimmter, übersichtlicher, landet nicht im SPAM Ordner, kann flexibler und in mehreren Readern parallel gelesen werden, …

Vor allem in der (medienpädagogischen) Arbeit mit WordPress gibt es keinen zusätzlichen Aufwand, da der RSS Feed automatisch mit jedem neuen Beitrag generiert wird. Für mich war ganz klar: Alles spricht für die RSS-Feeds.

ODER?

Während meiner Tätigkeit in der Jugendmedienarbeit im ländlichen Raum musste Ich oftmals feststellen, dass Ottonormalverbraucher in der Regel nichts oder wenig mit RSS Feeds anfangen kann. Allein zu Verstehen, was RSS Feeds bedeuten, ist für Menschen, die das eigentlich überhaupt nicht interessiert, schlichtweg zu viel. Kann Ich denn verlangen, dass meine Zielgruppe sich für eine Technik begeistert, nur weil ich meinen Inhalt streuen möchte?

Aus diesem Grund habe Ich mich auf die Suche nach einem Kompromiss, oder besser, nach einer Kombination gemacht, und diesen in Form des WordPress Plugins Post Notification gefunden.

Nach erfolgreicher Installation (Anleitung ist dabei 😉 ) ist es nun möglich seine e-mail Adresse in einem Kontaktfeld einzugeben und bekommt ab dann alle neuen Beiträge in Form einer e-mail zugeschickt. Eigentlich wie der klassiche Newsletter, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich keinen separaten Inhalt erstellen muss und meine Zielgruppe den RSS Feed als Newsletter bekommt…

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 18.07.2008

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