Videokunst mit Smartphone und Beamer

Foto: Patrick Dinnen - - flickr - cc-by-sa

Kunst mit Medien zu machen ist ein interessanter Aspekt medienpädagogischer Arbeit.  Wer auf dem PraxisCamp zum zehnjährigem Jubiläum des Medienpädagogik Praxis Blogs letztes Jahr in Mainz war, hat am Abend spielerisch ein bisschen in die VJ- und Mappingsoftware Resolume und Dynamapper reinschnuppern können. Vor allem Dynamapper eignet sich genial, um auch mit Kindern und Jugendlichen kleine aber beeindruckende Raum Installationen zu erstellen. Problem ist nur: Dynamapper gibt es nicht im deutschen App Stores.

Dafür aber Projection Mapper von Optoma (dahinter steckt wohl die gleich eEntwicklerfirma wie für Dynamapper), welches fast die identische einfach Handhabung bietet. Sowohl für iOS wie auch für Android erhältlich, kann man mit Smartphone oder Tablet Flächen definieren und einzeln vorgegebene oder selbstgemachte Bilder und Videos einfügen. Damit lassen sich Räume mit Lichtinstallationen gestalten. Die App kann dann auch als Lichtorgel entweder manuell oder auch via Mikrofonsteuerung variable Lichtprojektionen darstellen. Die erstellten Projektionen sind speicherbar und somit auch wiederholbar aufbaubar.

Die App ist mit 4,99 € noch finanzierbar macht aber in jedem Fall viel Spaß. Ein lichtstarker Beamer vorausgesetzt, kann man spannende Rauminstallationen schnell kreieren.

Das Video zeigt die Handhabung und Wirkung.

 

 

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Lambert Zumbrägel für medienpaedagogik-praxis.de
Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 07.02.2017

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