Online-Kurs: Making mit Kindern – 3D-Druck und Vinyl-Cutter – Teil 6/7

In der sechsten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um das Fotografieren und Filmen – v.a. mit Smartphone und Tablet.

Um das geht’s Fotografieren und Videoproduktion mit Smartphone und Tablet
Zielsetzung Einfache Projekte fürs Fotografieren und die Videoproduktion mit Kinder kennenlernen und selbst ausprobieren
Einheit Teil 6/7 des Online-Kurses
Der Kurs Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags.

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Fotografieren und Videoproduktion (v.a. mit Smartphone und Tablet)

Werner Moser berichtet von den Erfahrungen rund um Video und Fotos bei den „Maker Days for Kids“:

Zum vertieften Kennenlernen von Foto- und Videoprojekten mit Smartphone und Tablets stellen wir drei Projekte vor, wie mit Hilfe von Smartphones und/oder Tablets kreative Video- oder Fotoproduktionen realisiert wurden.

  • Zunächst beschreiben Sandra Schön und Martin Ebner von einer Trickfilmproduktion mit zwei Tablets, bei der im Stadtzentrum gedreht wurde – und für das die jungen ProduzentInnen einen bundesweiten Preis gewonnen haben.
    Das Ergebnis können Sie sich hier ansehen:

Die gemeinsame, kreative Produktion von Fotos und Filmen hat in der Medienpädagogik Tradition. Daher gibt es hier viele Unterrichtsbeispiele und Beschreibungen in deutscher Sprache. Oft wird dazu jedoch eine professionelle Ausstattung benötigt; dazu bei „Weiteres“ mehr.

 

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Aufgaben

Auch hier möchten wir Ihnen eine Aufgabe stellen: Bitte picken Sie sich hier wiederum das heraus, das für Sie spannend und eine Herausforderung ist!

  • Wenn Sie Ihr Smartphone bislang eher zum Informieren und Kommunizieren verwendet haben, möchten wir Sie einladen, eine der folgenden Herausforderungen anzupacken: (a) Einen kurzen Trickfilm mit einer Stop-Motion-App (unter dem Stichwort „Stop Motion“ zu finden, z.B. iMotion) zu erstellen, oder (b) mit einer Green-Screen-App (Stichwort „Green Screen“) Erfahrungen zu sammeln, dazu benötigen Sie aber einen grünen Hintergrund (z.B. ein grünes Papier in DIN A4 oder einen grünen Filz) oder (c) einen Screencast am Smartphone mit der App „Explain Everything“ (dazu gibt es bei „weiteres“ noch Hinweise).
  • Wenn Sie eine Spiegelreflex-Kamera zur Verfügung haben und durch das Video neugierig auf das Lightpainting geworden sind: Nur nicht abhalten lassen! Wir freuen uns auch auf Ihre Fotos! (einen Hinweis auf eine Einführung gibt’s bei „Weiteres“).

 

 

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Weiteres

Hier haben wir noch weitere interessante Dinge gelistet:

  • Die freizugängliche Broschüre „Gute Lernvideos – so gelingen Web-Videos zum Lernen“ von Sandra Schön und Martin könnte auch interessant für die allgemeine Produktion von Web-Videos sein – u.a. gibt es dort auch den Hinweis auf die Screencast-App Explain Everything. [Link]
  • Viele weitere Projekte mit Film und Fotos finden sich auch im„Medienpädagogik Praxis Handbuch“, herausgegeben von Eike Rösch, Kathrin Demmler, Elisabeth Jäcklein-Kreis und Tobias Albers-Heinemann – unter anderem auch zum Lightpainting – und hier im Blog zu finden [Link]
  • Großartige Ideen rund um das Lightpainting finden sich bei Ulrich Tausend. [Link]

 

 


logo_making_mooc _kleineDieser Beitrag basiert auf dem Online-Kurs „Making mit Kindern“, der im Herbst 2015 auf der Kursplattform imoox.at angeboten und durchgeführt wurde und mehr als 600 Teilnehmer/innen gezählt hat. Die Kurskonzeption und -leitung lag dabei in den Händen von Dr. Sandra Schön (Salzburg Research / BIMS e.V.) und Univ.-Doz. Dr. Martin Ebner (TU Graz). Für den Praxisblog wurden die Texte angepasst und der Kurs nun als (reiner) Selbstlernkurs konzipiert.

Der Online-Kurs entstand im Rahmen einer Kooperation des BIMS e.V., der Salzburg Research Forschungsgesellschaft, der Technischen Universität Graz sowie mit Unterstützung der HIT-Stiftung. Als Expertinnen und Experten in den Videos erscheinen Mitwirkende beim Projekt „Maker Days for Kids“, namentlich Lena Gappmaier (TU Graz), Gregor Lütolf (PHBern), Werner Moser (Salzburg Research Forschungsgesellschaft), Walther Nagler (TU Graz), Dr. Tanja Kohn (BIMS e.V.), Martin Schön (BIMS e.V.), Dr. Andreas Stadler (Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land), Ingrid Reip (TU Graz), Mathias Wunderlich (Freie Aktive Schule Wülfrath) und weitere jugendliche Besucher/innen bei den Maker Days!

Auf unterschiedliche Weise haben zudem die folgenden Einrichtungen und Personen bei der Entwicklung des Kurses unterstützt, wofür wir herzlich danken (in alphabetischer Reihenfolge): Appcamps.de (Philipp Knodel), Matthias Andrasch (TH Köln), Henrike Boy (jfc Medienzentrum e.V.), Gerhard Brandhofer (PH Niederösterreich), Guido Brombach (Essen), Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM, Björn Schreiber), Happylab.at, Hanspeter Füllemann (PH Thurgau), Nils Hitze (Make Germany), Prof. Martin Hofmann (PH St. Gallen), INFOrmatiklehrer.at (Christian Graf), Junge Tüftler (Dr. Julia Kleeberger), Kristin Narr (Kristin-Narr.de), Mediale Pfade e.V. (Daniel Seitz), Medienpädagogik Praxisblog, Markus Peißl (TU Graz), Sebastian Ring (JFF e.V.), Prof. (FH) Dr. Friederike Siller (TH Köln, Fakultät für Angewandte), SIN – Studio im Netz e.V. (Björn Friedrich), Ulrich Tausend (JFF e.V.), Josef Wachtler (TU Graz), Prof. (FH) Dr. Isabel Zorn (TH Köln, Institut für Medienforschung und Medienpädagogik); hinter der Kamera und Schnitt: Daniel Brandtner (TU Graz) und Wolfgang Hauer (TU Graz).