Zusammenarbeit über Wikis

Der Wiki-Hype hat mich bisher nie wirklich erfasst. Zwar finde ich die Technologie in manchen Zusammenhängen ganz praktisch – bspw. um gemeinsam dauerhaft Texte im Internet zu erstellen oder Wissen zu konservieren – aber nicht unbedingt immer, wenn es um die gemeinsame Erstellung von Texten geht. Ein Austausch per Mail ist mindestens genauso einfach, schließlich sind die Kollaborations-Werkzeuge von Word&Co. doch super (?).

Über das e-Learning Blog bin ich nun auf eine Grafik gestoßen, die mein Weltbild in dem Zusammenhang ins Wanken gebracht hat: Sie bringt die Realität dermaßen gut auf den Punkt, dass nicht mehr zu sagen ist. Und ich bin versucht festzustellen, dass Wikis gegenüber Mail und Word doch einen Vorteil haben…

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 04.04.2008

2 Kommentare

  1. Tobias am 05.04.2008:

    hallo, mir geht es ähnlich, ich bin nicht wirklich ein fan von wikis und bevorzuge immer noch den austausch über word und mail, einfach aus dem grund, weil ich so in der lage bin in aller ruhe offline zu arbeiten, auch wenn ich unterwegs keinen internetanschluss habe.
    der einzige vorteil eines wikis ist meiner meinung nach, dass ich so mit mehreren menschen gleichzeitig an einem text arbeiten kann.

  2. Martin Ebner am 08.04.2008:

    nun ich bin jetzt mal ketzerisch und sage einfach, dass man es heute so macht, weil man bisher nichts anderes gekannt hat ..

    aber wenn ich nur an die vielen word dokumente denke, dich ich in diversen nächten vor deadlines nachbearbeiten musste, da die vorlage aufgrund verschiedenster versionen dermaßen kaputt war, danke ich curringham und co für diese erfindung ..

    zuerst schreiben, dann formatieren und ich weiß immer wie der stand ist ..

    naja nurso gedanken

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