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Spielend lernen?

LfM-Dokumentation/Band 41 auf lfm-nrw.de

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat es sich derzeit scheinbar zur Aufgabe gemacht, Lernen und Computerspiel in allen Fassetten zu hinterfragen – gut so! Nachdem vor Kurzem ein sehr praxisorientierter Projekt-Kompass erschien (wir berichteten), wurde für die Dokumentation “Spielend lernen? – Eine Bestandsaufnahme zum (Digital) Game-Based Learning” Johannes Breuer damit beauftragt, einerseits die ‘ernsthaften Spiele’ – also die Serious Games und deren IST-Stand zu hinterfragen und zum anderen das (Digital) Game-Based Learning im Allgemeinen darzustellen.

Auf 68 Seiten kann Mensch sich einen Überblick über aktuelle Trends und Möglichkeiten verschaffen. Natürlich geht der Autor auch auf bestehende Probleme wie die häufige Trennung von Spiel- und Lerninhalten ein, welche vor allem ältere Serious Games für den Gamer bzw. Lernenden zu durchschaubar und unattraktiv gestalten. Für mich besonders spannend ist auch die Frage nach den sogenannten COTS-Spielen (‚commercial off-the-shelf games’), also kommerziell erfolgreiche und beliebte Games und deren Einbindung in (Digital) Game-Based Learning Szenarien.

Ein moralischer Grenzgänger!?

1378km Logo

Logo zum Spiel von www.1378km.de

Welche Medien darf Mensch nutzen, um Geschichte zu hinterfragen? So wie es aussieht, eigentlich alle, bis auf? Na Sie ahnen es sicher schon – richtig, Computerspiele!

Das Thema der innerdeutschen Grenze wurde schon häufig – auch medial – bearbeitet. Von TV Doku bis Theaterstück, immer fanden sich Interessierte, die über diese Art der Wissensvermittlung Informationen einholten, oder gar eigene Erlebnisse aufarbeiten wollten. Nun stellt sich die Frage, ob das Thema auch für heutige Jugendliche interessant und aufarbeitungswürdig ist und wenn ja, wie? Jens M. Stober, selbst noch junger Student der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG), beantwortete sich diese Fragen mit JA und lieferte auch gleich noch eine nicht ganz unumstrittene, aber dennoch vielversprechende Methode der Wissensvermittlung, ein Serious Game. Den ganzen Beitrag lesen

Lernen und Lehren mittels eGame

Zurzeit hat man das Gefühl, dass sich die ganze (medienpädagogische) Welt mit dem Thema Bildung und Computerspiele auseinandersetzt – soweit so gut! Interessanter Weise scheinen jedoch auch hier die Herangehensweisen unterschiedlich motiviert zu sein. Während die einen auf die schon seit Jahren mehr oder weniger (meist jedoch weniger) gelungen Edutainment-Spiele, bzw. den heute gerne genutzten Deckelbegriff ‘Serious Games’ setzen, arbeiten die anderen daran, wie man populäre, kommerzielle Spiele in Unterrichtskontexte einbeziehen kann, was man auch als eine Methode von konstruktiver Computerspielpädagogik bezeichnen könnte. Auch das, was dann letztlich vermittelt wird unterscheidet sich oftmals – purer Unterrichtsstoff vs. ganzheitliche Schlüsselkompetenzen.

Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile, welche ich hier in Ansätzen kurz darstellen möchte: Den ganzen Beitrag lesen

Die Welt ist eine Schleimkugel!

Ja ja, alle Jahre wieder kommt da ein (zumeist von unabhängigen Entwicklern erstelltes) Spielchen, dass von allen Seiten gehyped wird  – meist zu Recht!

So ist es nun auch bei World of Goo. Ein auf den ersten Blick sehr simples Spiel, wo es jedoch um Kreativität, Logik, vorausschauendes Denken und Physik geht. Hört sich erst mal wieder nach gut gemeintem Serious Game an, entpuppt sich beim Spielen jedoch als innovativer und spaßiger Zeitvertreib – fernab vom Mainstreameinerlei der eGames-Welt. Zudem ist das Spiel weit weg von der irrwitzigen Idee, dass nur mit voluminösen 3D Grafik-Engine, die jeden modernen Rechner in die Knie zwingt, der Spieler hinterm Ofen vorzulocken ist ;) – das Spiel läuft also auch auf älteren Rechnern. Der medienpädagogische Einsatz ist damit fast schon zwingend, ob nun als Auflockerung zwischendurch, bis hin zum Gruppenwettstreit – hier ist Einiges möglich. Den ganzen Beitrag lesen

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