Thema Rheinland-Pfalz »

JMStV reloaded – Strategien für einen akzeptablen Jugendmedienschutz (Teil 3)

JMStV und Jugendmedienschutz in der Medienpädagogik

"sea-horse inflatably" von twicepix auf flickr.com

Reitet das Netzpferdchen!

Internetführerscheine sind die offline-Variante von Quiz-Spielen auf Webseiten der Jugendschutz-Agenturen.

Medienführerscheine haben Konjunktur als Verschulungsversuch der Medienerziehung. Statt Medienkompetenz in Kritik und Praxis selbst aneignend zu erarbeiten, soll der „Stoff“ zwischen Buchdeckeln gepackt, klassisch gelehrt und abgeprüft werden. Gerade die sonst beispielhaften Medienkompetenz-Initiativen in Rheinland-Pfalz (zB. diese und diese) werden gekontert mit einem verpflichtenden (!) Surf-Führerschein, mit dem Schüler ihre Fähigkeiten unter Beweis (!) stellen sollen. Ein Curriculum gibt es freilich noch nicht. Wohl aber Verleger-Interessen um das „richtige“ Medienbild zu vermitteln – nicht nur in Bayern. Auch in NRW klopfen bereits die Schulbuchverlage an der Tür der Staatskanzlei, die von Marc Jan Eumann versprochene Einbeziehung von medienpädagogischen Institutionen in der Ausgestaltung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Netzpferdchen-Initiative steht weiterhin aus. Den ganzen Beitrag lesen

Was Sie schon immer über Videoprojekte wissen wollten…

Aktive Videoarbeit hat zu recht Konjunktur, viele KollegInnen arbeiten neu mit der Methode und wünschen sich grundlegende Informationen und Praxistipps rund um Videoprojekte. Meine KollegInnen vom Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz und ich haben dazu die Broschüre “Klappe eins, die Erste” publiziert, die ein Nachschlagewerk für den Einstieg in die Videoarbeit mit Jugendlichen sein soll.

Die Publikation bietet die pädagogischen und filmischen Grundlagen für ein Videoprojekt: Konzept, Ablauf, Drehbucharbeit, die Dreharbeiten, Schnitt – genauso wie ein komplettes HowTo. Daneben enthält sie viele kleine Praxistipps, die das MedienpädagogInnenleben erleichtern.

Seit kurzen ist die Broschüre auch kostenlos online verfügbar: Auf der Projektewebsite des Instituts für Medienpädagogik gibt es das PDF zum Download (1,1MB).

Über uns

Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule – das sammeln und veröffentlichen in diesem Blog MedienpädagogInnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands.

Die Autoren

Eike Rösch

ist Diplom-Pädagoge, lebt in Mainz und ist seit 2003 als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. beschäftigt. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu social media in der Jugendarbeit. In seiner Freizeit engagiert er sich unter anderem im Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Seine Schwerpunkte im Blog sind Video, Web, Gestaltung und Präsentation.

eike[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Tobias Albers-Heinemann

Der Dipl. Medienberater ARS und Sozialarbeiter kam im Sommer 2008 zum Medienpädagogik Praxis-Blog. Mobiles Internet, Online-PR, Jugendmedienschutz und freie Software gehören zu den Schwerpunkten des Bad Kreuznachers. Neben seinen Beiträgen hier im Praxis-Blog twittert albersHeinemann sein fundiertes Halbwissen in die Welt hinaus.

tobias[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Gerrit Neundorf

studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel – Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

neundorf[ät]ics-spawnpoint.de

Martin Geisler

Dr. phil., studierte an der Fachhochschule Erfurt Sozialpädagogik. Er war als freiberuflicher Medienpädagoge und Bildberichterstatter tätig und ist zudem als Kunstfotograf, im Schauspiel und in der Lyrik aktiv. Seit seiner Promotion an der Universität Erfurt (2008), mit dem Buchtitel “Clans, Gilden und GameFamilies – Soziale Prozesse in Computerspielgemeinschaften”, ist er als Referent und Dozent für Medienpädagogik und eLearning Mitarbeiter der Fachhochschule Erfurt. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel – SPAWNPOINT.

geisler[ät]ics-spawnpoint.de

Manuel Dejonghe

lebt in Aachen und ist seit vielen Jahren in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig. Er hat ein Film/Medien-Abitur in Eupen gemacht (daher die Medienaffinität), arbeitet seit vielen Jahren als Software-Entwickler (daher die Technikaffinität) und ist Ende 2008 endlich auf Apple umgestiegen (daher die Macaffinität).

manuel[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Mario von Wantoch-Rekowski

zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz, Foto und (freie) Spiele.

mario[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Zusatzinfos

Feed abonnieren Newsletter

Nächste Artikel

  • Twitterwalls erstellen und moderieren
  • Schneller als das Licht

Weitere Zusatzinfos

Medienpädagogik bei Twitter