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	<title>Medienpädagogik Praxis-Blog &#187; Perspektive</title>
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	<description>Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule.</description>
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		<title>Photoshop-HowTo Roundup</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 04:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Photoshop-Welt ist höchst dynamisch: Das Bildbearbeitungsprogramm entwickelt sich zum Einen erstaunlicherweise immer noch weiter, zum Anderen machen UserInnen immer wieder neue, abgefahrene Dinge damit. Da lohnt es sich, für das nächste medienpädagogische Fotoprojekt immer ein Auge auch auf die Handbuch- und Tutorialszene zu werfen.
Ich bin in jüngster Zeit mal wieder fündig geworden: Dr.Web stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1682" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1682" title="Photoshop Tutorials in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/07/20100712photoshoptutorials.jpg" alt="Photoshop Tutorials in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;mujer 2?&quot; von Mauricio Concha auf flickr.com</p></div>
<p>Die Photoshop-Welt ist höchst dynamisch: Das Bildbearbeitungsprogramm entwickelt sich zum Einen erstaunlicherweise immer noch weiter, zum Anderen machen UserInnen immer wieder neue, abgefahrene Dinge damit. Da lohnt es sich, für das nächste medienpädagogische Fotoprojekt immer ein Auge auch auf die Handbuch- und Tutorialszene zu werfen.</p>
<p>Ich bin in jüngster Zeit mal wieder fündig geworden: Dr.Web stellt <a title="zum Artikel" href="http://www.drweb.de/magazin/41-super-photoshop-tutorials-fur-fantastische-foto-effekte/" target="_blank">41 Photoshop-Tutorials</a> für schöne Fotoeffekte zusammen, darunter Spiegel- und Perspektiveneffekte, Lichtstreifen, Retusche, Fotomontagen undundund. Galileo Design hat sein <a title="zum Handbuch" href="http://openbook.galileodesign.de/photoshop_cs4/" target="_blank">Handbuch zu Photoshop CS4</a> als OpenBook ins Netz gestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>

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		<title>Fisheye-Linse selbstgebaut</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 04:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario von Wantoch-Rekowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
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		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
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		<description><![CDATA[Fotoprojekte in der Medienpädagogik gehen immer &#8211; sie kosten nichts, die Erfolgserlebnisse sind schnell da und können ohne großen Aufwand mit nach Hause genommen und an die Wand gehängt werden. Jedoch schwindet mit der Häufigkeit der angeboteten Projekte auch der Reiz, so dass neue Ideen eingebaut werden müssen. Da bietet es sich an mit ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1586" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/05/fisheye-selfmade-für-MedienpädagogInnen.jpg"><img class="size-full wp-image-1586" title="fisheye selfmade für MedienpädagogInnen" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/05/fisheye-selfmade-für-MedienpädagogInnen.jpg" alt="" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Fisheye von alisdair auf flickr.com</p></div>
<p>Fotoprojekte in der Medienpädagogik gehen immer &#8211; sie kosten nichts, die Erfolgserlebnisse sind schnell da und können ohne großen Aufwand mit nach Hause genommen und an die Wand gehängt werden. Jedoch schwindet mit der Häufigkeit der angeboteten Projekte auch der Reiz, so dass neue Ideen eingebaut werden müssen. Da bietet es sich an mit ein paar Basteleinheiten den Perspektivwechsel aufzupeppen.</p>
<p>Mit Hilfe <a href="http://cow.mooh.org/2010/04/fisheye-tin-cam.html" target="_blank">dieser Anleitung</a> ist es einfach in einem kleinen Do-It-Yourself-Workshop eine Fisheye-Linse zu bauen, egal ob für eine Spiegelreflexkamera oder eine Hosentaschenknipse. Die benötigten Materialien sind schnell organisiert oder improvisiert nachgebaut und schon kann es los gehen. Der Misserfolg ist quasi ausgeschlossen, denn egal ob unter- oder überbelichtet, der Weissabgleich in die Hose ging oder mit zittriger Hand den Auslöser nicht richtig getroffen, ein Hauch Kunst lässt sich bestimmt entdecken.</p>

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		<title>Erzwungene Perspektive</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Objects in the Photo may appear bigger than they are&#8221; könnte mensch in Anlehnung an amerikanische Autorückspiegel das Prinzip von &#8220;Erzwungener Pespektive&#8221; (engl. &#8220;forced perspective&#8221;) zusammen fassen: Aufgrund der fehlenden räumlichen Tiefe in Foto und Video lassen sich unterschiedlich große Objekte durch geschickte Platzierung im Bild kombinieren.
Die Ergebnisse können nicht nur lustig oder faszinierend sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1554" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/04/20100427erzwungeneperspekti.jpg"><img class="size-full wp-image-1554" title="Erzwungene Perspektive in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/04/20100427erzwungeneperspekti.jpg" alt="" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Candy Clouds&quot; von stuandgravy auf flickr.com</p></div>
<p>&#8220;Objects in the Photo may appear bigger than they are&#8221; könnte mensch in Anlehnung an amerikanische Autorückspiegel das Prinzip von &#8220;<a title="zum Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erzwungene_Perspektive" target="_blank">Erzwungener Pespektive</a>&#8221; (engl. &#8220;forced perspective&#8221;) zusammen fassen: Aufgrund der fehlenden räumlichen Tiefe in Foto und Video lassen sich unterschiedlich große Objekte durch geschickte Platzierung im Bild kombinieren.</p>
<p>Die Ergebnisse können nicht nur lustig oder faszinierend sein wie der festgehaltene Turm von Pisa oder eine untergehende Sonne auf der Hand, sondern der Trick kann auch für Filmeffekte eingesetzt werden wie in der Herr der Ringe-Trilogie, wo Hobbit-DarstellerInnen u.a. durch Platzierung &#8220;geschrumpft&#8221; wurden.</p>
<p>In jedem Fall kann das Spiel mit der Perspektive meiner Meinung nach eine schöne Methode für die medienpädagogische Arbeit mit Foto und Video sein. Der <a title="zum Artikel" href="http://www.drweb.de/magazin/35-splendid-examples-of-forced-perspective-photography/" target="_blank">Artikel bei Dr.Web</a>, der entsprechende <a title="zur Bildersammlung" href="http://www.flickr.com/groups/catching_sun/pool/" target="_blank">flickr-Pool</a> und die Perspektiv-Spielereien in &#8220;<a title="zum Video bei vimeo" href="http://vimeo.com/6420239" target="_blank">Fliegenpflicht für Quadratköpfe</a>&#8221; können dafür animierende Inspirationen sein. Kennen Sie noch mehr Beispiele?</p>
<p>[Danke an Reiko Fitzke]</p>

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</ul>

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		<title>Der Blick fürs Detail</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 05:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Egal ob bei medienpädagogischen Video- oder Fotoprojekten: Für mich sind Exkursionen mit einem besonderen Fokus eine ideale Methode um das Auge der Kamerafrau/des Kameramanns zu sensibilisieren. So können Jugendliche mit der Aufgabe auf einen Stadtrundgang gehen, Fotos/Videos zu einem thematischen Schwerpunkt (Migration, Religion) zu machen &#8211; oder mit der Aufgabe, besondere Perspektiven und Blickwinkel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1456" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/03/20100312abstraktefotografie.jpg"><img class="size-full wp-image-1456" title="Abstrakte Fotografie als Methode in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/03/20100312abstraktefotografie.jpg" alt="" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Rotterdam: abstract architecture&quot; von docman auf flickr.com</p></div>
<p>Egal ob bei medienpädagogischen Video- oder Fotoprojekten: Für mich sind Exkursionen mit einem besonderen Fokus eine ideale Methode um das Auge der Kamerafrau/des Kameramanns zu sensibilisieren. So können Jugendliche mit der Aufgabe auf einen Stadtrundgang gehen, Fotos/Videos zu einem thematischen Schwerpunkt (Migration, Religion) zu machen &#8211; oder mit der Aufgabe, besondere Perspektiven und Blickwinkel zu entdecken und einzufangen.</p>
<p>Die Zusammenstellung &#8220;<a title="zum Artikel" href="http://www.drweb.de/magazin/45-awesome-examples-of-abstract-photography/" target="_blank"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">Abstrakte Fotografie</span></span></a>&#8221; von Dr.Web ist für mich ein hervorragendes Beispiel für letzteren Fall. Daher ist die medienpädagogische Inspiration fürs Wochenende diesmal eine Fotoserie. Viel Spaß beim Nachmachen.</p>

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		<title>Fast wie im richtigen Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 05:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst wenn das Leben ein Ponyhof sein sollte – es müssen doch immer wieder schwierige Entscheidungen getroffen werden. Und Kleinigkeiten können große Auswirkungen haben. Das macht interaktive Videos so lebensnah und kann medienpädagogischen Videoprojekte, die ein solches Produkt anstreben, eine besondere inhaltliche Tiefe geben.
Ein hervorragendes Beispiel für die Umsetzung von interaktiven Filmen mit YouTube Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1381" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1381" title="Interaktive Videos mit youtube in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/01/20100212interaktivevideos.jpg" alt="Screenshot aus &quot;Choose A Different Ending&quot;" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Screenshot aus &quot;Choose A Different Ending&quot;</p></div>
<p>Selbst wenn das Leben ein Ponyhof sein sollte – es müssen doch immer wieder schwierige Entscheidungen getroffen werden. Und Kleinigkeiten können große Auswirkungen haben. Das macht interaktive Videos so lebensnah und kann medienpädagogischen Videoprojekte, die ein solches Produkt anstreben, eine besondere inhaltliche Tiefe geben.</p>
<p>Ein hervorragendes Beispiel für die Umsetzung von interaktiven Filmen mit YouTube Video Annotations liefert die Kampagne &#8220;<a title="zum youtube-Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=JFVkzYDNJqo" target="_blank">Choose A Different Ending</a>&#8221; der London Metropolitan Police im Rahmen von Gewaltprävention. Nicht nur die Interaktivität und der inhaltliche Fokus – auch die gelungene Gestaltung in Ego-Perspektive macht das Video zur medienpädagogischen Inspiration der Woche. [via <a title="zum Artikel" href="http://www.page-online.de/weblog/choose_a_different_ending/" target="_blank">PAGE online</a>]</p>

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		<title>Nah dran und mittendrin</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 05:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Filmen mit dem Handy zeichnet sich neben der einfachen Verfügbarkeit vor allem dadurch aus, dass die Kamera so klein und flexibel ist, dass aus den außergewöhnlichsten Perspektiven und an den abgefahrensten Orten gedreht werden kann.
Der Gewinnerfilm &#8220;recording&#8221; des diesjährigen Handyvideo-Wettbewerbs &#8220;ohrenblick mal!&#8221; zeigt ganz hervorragend, was dabei möglich ist – und qualifiziert sich damit als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1263" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1263" title="Handyvideos in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091127handyvideo.jpg" alt="Die Kamera in der Wasserflasche: Screenshot aus &quot;recording&quot;" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Die Kamera in der Wasserflasche: Screenshot aus &quot;recording&quot;</p></div>
<p>Filmen mit dem Handy zeichnet sich neben der einfachen Verfügbarkeit vor allem dadurch aus, dass die Kamera so klein und flexibel ist, dass aus den außergewöhnlichsten Perspektiven und an den abgefahrensten Orten gedreht werden kann.</p>
<p>Der Gewinnerfilm &#8220;recording&#8221; des diesjährigen Handyvideo-Wettbewerbs &#8220;ohrenblick mal!&#8221; zeigt ganz hervorragend, was dabei möglich ist – und qualifiziert sich damit als medienpädagogisches Inpirationsvideo zum Wochenende. Der Clip findet sich auf der <a title="zum Video bei ohrenblick.de" href="http://ohrenblick.de/p1751902977_463.html" target="_blank">PreisträgerInnenseite des Wettbewerbs</a>.</p>

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		<title>Perspektivwechsel im Liegen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 05:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<description><![CDATA[Und dabei hatte alles so harmlos angefangen: Als wir über das Video &#8220;Au Sol&#8221; von Guillaume Reymond schrieben, das das Konzept des Videos im Liegen in den Raum bringt, sprachen wir noch von einer anderen Anwendung von Liegevideos &#8220;in 3D&#8221;. Das kann es auch sein. Aber im Grunde ist es viel mehr: Wenn mensch solche Videos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1258" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1258" title="Liegevideos im Raum als Methode der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091123liegevideosraum.jpg" alt="Screenshot aus &quot;Hurra, die Schule brennt&quot;" width="240" height="138" /><p class="wp-caption-text">Screenshot aus &quot;Hurra, die Schule brennt&quot;</p></div>
<p>Und dabei hatte alles so harmlos angefangen: Als wir über das Video &#8220;<a title="zum Video bei youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=igZrmpFKIAw" target="_blank">Au Sol</a>&#8221; von Guillaume Reymond schrieben, das das Konzept des Videos im Liegen in den Raum bringt, sprachen wir noch von einer anderen Anwendung von Liegevideos &#8220;in 3D&#8221;. Das kann es auch sein. Aber im Grunde ist es viel mehr: Wenn mensch solche Videos produziert, dann verändert sich mit einem Schlag der Blick auf den Raum und die Umgebung. Daher handelt es sich meiner Meinung nach eine hervorragende Methode, um sich auf Kameraarbeit vorzubereiten und den eigenen Blick zu schärfen.</p>
<p>Auch diese Methode haben wir zusammen mit den <a title="zur Beschreibung des Workshops" href="http://www.videofilmtage.de/videopunk.html" target="_blank">VideopunX</a> bei den video/film tagen 2009 ausprobiert und schreiben hier über unsere Erfahrungen und Tipps für die Umsetzung.</p>
<p><span id="more-1254"></span></p>
<h3>Das Ergebnis</h3>
<p>Als Teilergebnis ist folgender Musikclip entstanden &#8211; mit selbst produziertem Soundtrack:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E3Bp3x_tr2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/E3Bp3x_tr2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Der Beipackzettel</h3>
<p>Diese Methode ist nicht ohne! Wer sich darauf einlässt und damit mit dem Raum spielt, kann schnell den Bezug zu Unten und Oben verlieren &#8211; das Ergebnis ist ein Gefühl, wie es in der Schwerelosigkeit vorkommen könnte, mit entsprechenden auch körperlichen Folgen: Zwei Menschen aus unserer Gruppe ist es wirklich schlecht geworden, darunter auch ich &#8211; und meinen Magen haben bisher weder die wildesten Achterbahnen noch ausgiebige Turbulenzen im Flugzeug beeindruckt.</p>
<p>Außerdem stellt sich zumindest anfänglich auch ein Gefühl von Verwirrung ein, vor allem, wenn mensch sich &#8220;theoretisch&#8221; damit auseinandersetzt, also versucht, sich das Verdrehte vorzustellen. Wenn mensch praktisch an die Sache rangeht und einfach ausprobiert, verliert sich das jedoch wieder schnell.</p>
<p>Das sollte bewusst sein bevor es losgeht. Dann können einzelne Anwesende sich ohne Probleme auch einfach mal für einen Augenblick rausziehen.</p>
<h3>Motivation, Ziele und grundsätzliche Überlegungen</h3>
<p>Ähnlich wie bei den eigentlichen &#8220;Videos im Liegen&#8221; liegt mensch hier auch ganz einfach vor der Kamera. Aber während der Boden bei herkömmlichen Liegevideos zu einer 2D-Zeichenfläche wird, wird hier der Raum verdreht; der Reiz der Videos entsteht durch die Veränderung/Verdrehung des Raumes und Zweckentfremdung von Gegenständen und Gebäudeelementen.</p>
<p>Der Haupteffekt ist also die intensive Auseinandersetzung mit der Umgebung und das Einlassen auf neue, außergewöhnliche Blickwinkel &#8211; ein wichtiges Element der Kameraarbeit. Auch ohne letztendliches Produkt ist dies ein Wert für sich und eine gelungene Vorübung für spätere Projekte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1259" title="Escher goes Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091124liegevideotreppe.jpg" alt="Escher goes Medienpädagogik" width="480" height="264" /></p>
<p>Jedoch auch als eigenständiges Projekt begeistern Liegevideos im Raum. Sie versprühen einen punkig-künstlerischen Charme.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1260" title="20091124liegevideospinde" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091124liegevideospinde.jpg" alt="20091124liegevideospinde" width="480" height="277" /></p>
<p>Die entstehenden Filme können einfach faszinieren, weil sie unserem Gehirn ständig Rätsel aufgeben, sie sind aber auch schnell lustig: Die Bewegung am Boden ist witzig, horizontales Jonglieren ungewohnt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1261" title="20091124liegevideogitarre" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091124liegevideogitarre.jpg" alt="20091124liegevideogitarre" width="480" height="276" /></p>
<h3>Tipps zur Umsetzung</h3>
<ul>
<li>Banal, aber alles andere als trivial: Die Kamera muss um 90° gedreht werden. Ein entsprechendes Stativ ist super, ansonsten muss eine andere Lösung/ein anderer Unterbau her.</li>
<li>Der Boden ist die Wand, die Kamera sollte also ausreichend davon entfernt sein, um die Perspektive zu verbessern: Darauf achten, dass sie weit genug von allen Wänden Böden entfernt ist, das geht sonst im Trubel schnell vergessen.</li>
<li>Zum Eingewöhnen zunächst einfach spielerisch den &#8220;neuen Blickwinkel&#8221; ausprobieren: Durchs Gebäude gehen, einzelne Aufnahmen machen, experimentieren.</li>
<li>Das funktioniert in kleinen Gruppen (3-4 Personen) gut, mit Konzept/Drehbuch können aber auch mehr Menschen mitarbeiten/schauspielern.</li>
<li>Bei den Aufnahmen dem/der späteren BetrachterIn Zeit lassen für die Verwirrung (das verdrehte Motiv lange genug zeigen), dann aber den Effekt durchaus auch durchbrechen (&#8220;richtig&#8221; durchs Bild laufen, aufstehen etc.).</li>
<li>Die Schwerkraft ist gnadenlos. Gerade in den ungewöhnlichen Lage fühlt mensch sich schnell wie am Boden festgewachsen. Üben, üben, üben!</li>
<li>Umgekehrt lässt sich alles, was ohne Schwerkraft leichter ist, ohne Probleme darstellen: Handstand, Hochspringen, &#8230;</li>
<li>Für Bewegung am Boden gilt das gleiche wie für herkömmliche Liegevideos: Rollbretter verwenden, Stopptrick oder ähnliches (<a title="zum Liegevideo-HowTo in unserem Blog" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/09/22/medienpadagogik-praxistag-10-liegevideo/" target="_self">hier das Liegevideo-HowTo</a>).</li>
</ul>
<h3>Materialliste</h3>
<ul>
<li>ein Stativ mit kippbarem Stativkopf oder eine alternative Kamerastütze</li>
<li>Rollbretter o.ä. für Bewegung am Boden</li>
<li>evtl. Verkleidung und andere Ausstattungsgegenstände</li>
</ul>
<h3>Insgesamt</h3>
<p>eine schöne Methode, die nach anfänglichem Unwohlsein und Ratlosigkeit schnell eine eigene Dynamik entwickelt. Die TeilnehmerInnen verdrehen dann immer gekonnter den Raum und wählen zunehmend Perspektiven, die begeistern.</p>

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		<title>Egoperspektive im Film</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 22:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mensch kann auch ganze Geschichten mit der Kamera in der Ego-Perspektive erzählen. Das war schon klar seit dem Prodigy-Video &#8220;smack my bitch up&#8221;, wird aber gerade wieder neu bewiesen mit einem Kurzvideo aus England. Sehr schön, sehr kurzweilig und mal wieder sehr gut geeignet als Beispielfilm für die medienpädagogische Arbeit.

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		<title>VideomacherInnen am Boden</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 22:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fliegenpflicht für Quadratköpfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;und das im positiven Sinn: Die MacherInnen des (zugegebenermaßen Viral-Werbe-)Spots &#8220;Time well wasted&#8221; spielen geschickt mit Perspektive und 2D/3D und haben so mit viel Klebeband und einem grauen Boden viele nette Effekte erzielt.  Das haben sie weder erfunden noch zur Perfektion gebracht (legendär in diesem Feld ist &#8220;Fliegenpflicht für Quadratköpfe&#8221;), aber der kurze Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und das im positiven Sinn: Die MacherInnen des (zugegebenermaßen Viral-Werbe-)Spots <a title="zum Video bei vimeo" href="http://www.vimeo.com/773692/" target="_blank">&#8220;Time well wasted&#8221;</a> spielen geschickt mit Perspektive und 2D/3D und haben so mit viel Klebeband und einem grauen Boden viele nette Effekte erzielt.  Das haben sie weder erfunden noch zur Perfektion gebracht (legendär in diesem Feld ist <a title="zur Kurzbeschreibung des Films" href="http://www.talent-film.net/portal/index.php?FILMID=115" target="_blank">&#8220;Fliegenpflicht für Quadratköpfe&#8221;</a>), aber der kurze Film eignet sich hervorragend als Beispielvideo in der Medienpädagogik – bspw. auch in Kameraworkshops.</p>

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