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	<title>Medienpädagogik Praxis-Blog &#187; Medienbildung</title>
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	<description>Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule.</description>
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		<title>Digitale (Bildungs)Kultur open alpha</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 05:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GastautorIn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Weg zu einem Manifest Mit der Digitalisierung der Welt verändert sich nicht nur Technik, sondern auch die Kommunikation und vieles mehr. Das macht sich gerade auch in der Medienpädagogik bemerkbar, wo in jüngster Zeit vermehrt Diskussionen darüber stattfinden, welchen Stellenwert Social Media auf Tagungen, in der professionellen Kommunikation und vor allem in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf dem Weg zu einem Manifest</h3>
<div id="attachment_2159" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-2159" title="Digitale (Bildungs)Kultur in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/06/20110607digitalesmanifest.jpg" alt="Digitale (Bildungs)Kultur in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Survival Factor&quot; von Samuel Mann auf flickr.com (cc by)</p></div>
<p>Mit der Digitalisierung der Welt verändert sich nicht nur Technik, sondern auch die Kommunikation und vieles mehr. Das macht sich gerade auch in der Medienpädagogik bemerkbar, wo in jüngster Zeit vermehrt Diskussionen darüber stattfinden, welchen Stellenwert Social Media auf Tagungen, in der professionellen Kommunikation und vor allem in der pädagogischen Arbeit haben soll.</p>
<p>Weil wir finden, dass es hier um viel mehr geht als nur um Technik, sondern um eine Kultur, um Beteiligung und Bildung, haben wir unsere Gedanken zur Digitalen Kultur in der pädagogischen Arbeit aufgeschrieben. Wir hoffen, damit einen Prozess anzustoßen, an dem sich viele (Medien)PädagogInnen beteiligen und an dessen Ende eine Art Manifest steht. Also: Ergänzt, verändert, kritisiert und entwickelt dadurch den Text und den Prozess weiter. Deine/Ihre Beteiligung ist hier ausdrücklich erwünscht. Wir sind gespannt!</p>
<p><span id="more-2150"></span>Um diesen Prozess optimal zu gestalten, haben wir in den letzten Wochen einen ersten Entwurf erstellt, der unbedingt als solcher zu verstehen ist. Die kleine Runde, die sich aus u.g. Personen nicht zufällig, aber auch nicht strukturiert und schon gar nicht exklusiv zusammen gefunden hat, ist hiermit bemüht eine breite Diskussion anzustoßen. Unserer Erfahrung nach funktioniert dies meist nur strukturiert gut und selten aus dem Nichts. Deswegen gibt es diesen Entwurf, der sich hoffentlich die nächsten Wochen weiter entwickelt.</p>
<p>Wir hoffen auf eine breite Diskussion, wollen diese aber zentralisieren, um an einem gemeinsamen Text zu arbeiten. Zum Start veröffentlichen wir in vielen Blogs gleichzeitig, jedoch alle mit geschlossenen Kommentaren, um die Diskussion nur im hier Medienpädagogik Praxis-Blog gemeinsam zu führen. Der Text kann gerne auch in Deinem/Ihrem Blog veröffentlicht werden mit Nennung der AutorInnen und unbedingt ebenfalls mit geschlossenen Kommentaren bzw. dem Verweis auf die laufende Diskussion an zentraler Stelle! Die Diskussion findet ab jetzt bis 1. Juli statt. Wir wollen die Sommerpause dann nutzen, um Ergebnisse zusammen zu tragen und mit einem zweiten, weiterentwickelten Text eine Kampagne zu starten, um die Diskussion nochmals zu verbreitern.</p>
<h3>Das sind unsere Thesen zur digitalen (Bildungs)Kultur:</h3>
<p>1. Hierarchiefreiheit, Offenheit und Transparenz sind die Grundkonstanten von Bildungsprozessen der Digitalen Kultur. Sie sind Grundlage und beschreiben die Art der Partizipation und Mitgestaltung sowohl an Lern- und Bildungskultur, als auch an politischen Entscheidungen und damit an gesellschaftlichen Prozessen.</p>
<p>2. Digitale Kultur ist die Weiterentwicklung einer Lern-, Bildungs- und Partizipationskultur, die den Anforderungen und Möglichkeiten einer mediendurchdrungenen Gesellschaft entspricht und sollte nicht auf digitale Technik reduziert werden.</p>
<p>3. JedeR hat ein Bildungsinteresse, alle haben Wissen und Erfahrungen, die sie an andere weitergeben können.Vom Austausch auf Augenhöhe profitieren alle.  Je mehr Menschen eingebunden werden, umso größer das gemeinsame Wissen.</p>
<p>4. Handlungsorientierung sollte nach Möglichkeit kein Selbstzweck sein, sondern Ergebnisse hervorbringen, die der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden, um von dieser emanzipierend genutzt zu werden.</p>
<p>5. Es gibt kein Analoges ohne Digitales, die Trennung ist aufgehoben. Kommunikation, Partizipation und Dokumentation in sozialen Netzwerken während Bildungsprozessen sind daher selbstverständlich und fördern die Grundkonstanten</p>
<p>6. Lernen durch Machen. Die zunehmend komplexeren Systeme, ermöglichen eine verständnisvolle Auseinandersetzung nur dann, wenn man sich aktiv mit den Systemen auseinandersetzt und sie damit reproduziert.</p>
<p>7. Digitale Medien sind in alle Lebenszusammenhänge eingebettet und gehören deshalb ebenso selbstverständlich auch in alle institutionalisierten und informellen Bildungszusammenhänge. Digitale Medien müssen allen zur Verfügung stehen, damit sie bei Bedarf eingesetzt werden können und nicht allein denjenigen vorbehalten bleiben, die sie sich leisten können.</p>
<h3>Die AutorInnen</h3>
<p>Guido Brombach ist Kompetenzzentrumsleiter für den Bereich digitale Kommunikation, Lernen und Medien beim <a title="zur Website" href="http://dgb-bildungswerk.de" target="_blank">DGB Bildungswerk Bund</a>. Dort konzipiert und verantwortet er <a title="zur Website" href=" http://www.forum-politische-bildung.de/forum/bildungsprogramm/computer-medien-internet" target="_blank">Seminare zur Medienbildung in der politischen Bildung</a>. Er ist zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung für die Webseite <a title="zur Website" href="http://pb21.de" target="_blank">pb21.de</a> verantwortlich, die sich mit der Integration digitaler Medien in Bildungsprozesse beschäftigt.</p>
<p><a title="zum Twitterstream" href="http://twitter.com/r_fries" target="_blank">Rüdiger Fries</a> arbeitet als freier Mitarbeiter für das <a title="zur Website" href="http://www.lmsaar.de/medienkompetenz" target="_blank">Medienkompetenzzentrum der Landesmedienanstalt Saarland</a>. Insbesondere führt er Seminare &amp; Workshops zur Medienbildung für Senioren und Schulkinder durch. Außerdem konzipiert er zusammen mit dem &#8220;<a title="zur Website" href="http://nes-web.de/" target="_blank">Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland</a>&#8221; das Projekt &#8220;<a title="zur Website" href="http://gc21.inwent.org/ibt/de/modules/gc21/ws-chatderwelten/info/ibt/index.sxhtml" target="_blank">Chat der Welten</a>&#8221; für saarländische Schulen.</p>
<p><a title="zum Twitterstream" href="https://twitter.com/QUERgedanken" target="_blank">Kerstin Heinemann</a> arbeitet als Dipl. Religionspädagogin (FH) in der Katholischen Fachstelle für Jugend- und Bildungsarbeit in Freising, ist Medienpädagogin und Mitglied der Expertenkommission Neue Medien der Deutschen Bischofskonferenz. Ihre Schwerpunkte sind Social Media und Medien in Bildungs- und Partizipationsprozessen.</p>
<p>Eike  Rösch arbeitet als Medienpädagoge beim <a title="zur Website" href="http://www.lokal-global.de" target="_blank">Institut für Medienpädagogik</a> im Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. Im <a title="zur Website" href="http://www.medienprax.is" target="_blank">Medienpädagogik Praxis-Blog</a> schreibt er zu Entwicklungen, Materialien und Methoden der Medienpädagogik, insbesondere in Bezug auf Video und Social Media. Er ist einer der Sprecher der Fachgruppe &#8220;fast forward&#8221; der GMK &#8211;  Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur.</p>
<p><a title="zum Twitterstream" href="http://www.twitter.com/sondala" target="_blank">Daniel Seitz</a> arbeitet als Medienpädagoge beim Medienkulturzentrum Dresden und <a title="zur Website" href="http://www.medialepfade.de" target="_blank">Mediale Pfade</a>. Seine Schwerpunkte sind mobiles Spielen und Lernen sowie Game Design. Er ist einer der Sprecher der Fachgruppe &#8220;fast forward&#8221; der GMK &#8211;  Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur.</p>
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		<title>Keine Bildung ohne Medien!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 05:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je größer die Rolle ist, die die Medien im Leben der Menschen und vor allem im Leben von Jugendlichen spielen, desto größer wird auch die Rolle der Medienpädagogik. Das beobachten wir in jüngster Zeit vermehrt in unserer Praxis: KollegInnen aus Jugendarbeit, Schule und Erwachsenenbildung organisieren mehr und mehr Projekte, Vorträge, Workshops und fragen nach unserer Unterstützung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1345" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1345" title="Keine Bildung ohne Medien(pädagogik)" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/12/20100103keinebildungohnemed.jpg" alt="&quot;Demo 29.10.09&quot; von sepp_der_bauer auf flickr.com" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Demo 29.10.09&quot; von sepp_der_bauer auf flickr.com</p></div>
<p>Je größer die Rolle ist, die die Medien im Leben der Menschen und vor allem im Leben von Jugendlichen spielen, desto größer wird auch die Rolle der Medienpädagogik. Das beobachten wir in jüngster Zeit vermehrt in unserer Praxis: KollegInnen aus Jugendarbeit, Schule und Erwachsenenbildung organisieren mehr und mehr Projekte, Vorträge, Workshops und fragen nach unserer Unterstützung. Die geben wir gerne, es zeigt sich aber, dass die bestehenden medienpädagogischen Angebote angesichts der neuen Bedarfe bei weitem nicht mehr ausreichen.</p>
<p>Es bedarf daher einer umfassenden Förderung der medienpädagogischen Angebote in allen Bereichen der Bildungspraxis und in einer neuen Qualität – und insbesondere personeller, infrastruktureller und finanzieller Investitionen auf Länder‐ und Bundesebene. Das formuliert das <a title="zum Manifest" href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/?page_id=63" target="_blank">Medienpädagogische Manifest</a> ganz hervorragend und zeigt unserer Meinung nach sehr gut die Richtung auf, in die Jugend- und Bildungspolitik in den nächsten Jahren in diesem Bereich gehen muss. Das Manifest ist nicht mehr ganz taufrisch, aber neuerdings <a title="zum Formular" href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/?page_id=29" target="_blank">auch online zu zeichnen</a>. Und so können wir uns keinen besseren Start ins neue Jahr vorstellen, als mit einer Zeichnung des Papiers. Gesagt, getan.</p>
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</ul>
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		<title>Taschenfunk &#8211; kreativer Handyeinsatz in der Schule</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 22:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Albers-Heinemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Handy wird immer gegenwärtiger, fast jeder Jugendlicher hat eins. So nützlich sie sind, so störend können sie auch in bestimmten Situationen sein. Vor allem in Schulen ärgern sich immer mehr Lehrer über Eingangssignale von Kurznachrichten oder &#8220;spielerische&#8221; Ablenkungen vom Unterricht. Da Verbote oftmals das Gegenteil bewirken, haben sich MedienpädagogInnen Gedanken über einen kreativen Einsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-976  alignleft" title="taschenfunk" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/06/taschenfunk.png" alt="taschenfunk" width="240" height="147" />Das Handy wird immer gegenwärtiger, fast jeder Jugendlicher hat eins. So nützlich sie sind, so störend können sie auch in bestimmten Situationen sein. Vor allem in Schulen ärgern sich immer mehr Lehrer über Eingangssignale von Kurznachrichten oder &#8220;spielerische&#8221; Ablenkungen vom Unterricht.</p>
<p>Da Verbote oftmals das Gegenteil bewirken, haben sich MedienpädagogInnen Gedanken über einen kreativen Einsatz des Mobiltelefons im Unterricht gemacht. Unter dem Titel „taschenfunk – Das Handy als Unterrichtswerkzeug“ veröffentlicht die Ludwigshafener Bildungseinrichtung <a title="medien und bildung" href="http://www.medienundbildung.com/index.php?id=118&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=233&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=66&amp;cHash=88a98ccabf" target="_blank">medien+bildung.com</a> gGmbH ein 36-seitiges Heft mit vielen Informationen, Tipps und praxisgerechten Methoden zum kreativen Einsatz von Handys im Unterricht.</p>
<p>Das 36-seitige Heft kann über die Mailadresse <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('jxfiql7fkclXjbafbkrkayfiarkd+zlj');">info(at)medienundbildung.com</a> angefordert werden und wird gegen Vorauskasse der Porto- und Versandpauschale von 3,00 Euro zugeschickt.</p>
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		<title>Semantisches Internet oder web3.0</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 22:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario von Wantoch-Rekowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Mitmach-Internet oder web2.0 ist nun schon fast durch, jeder kennt es und hat eine Einstellung dazu. Jetzt kommt das Semantische Internet oder, um in der Entwickler-Zählerei zu bleiben, das web3.0. Der Unterschied zum bislang etablierten Internet ist, dass Informationen nicht nur gesammelt, sondern deren Bedeutung maschinell zueinander in Bezug gesetzt werden. Der Computer beginnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-961" title="wolframalpha" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/06/wolframalpha.png" alt="wolframalpha" width="240" height="150" /></p>
<div>Das Mitmach-Internet oder web2.0 ist nun schon fast durch, jeder kennt es und hat eine Einstellung dazu. Jetzt kommt das Semantische Internet oder, um in der Entwickler-Zählerei zu bleiben, das web3.0. Der Unterschied zum bislang etablierten Internet ist, dass Informationen nicht nur gesammelt, sondern deren Bedeutung maschinell zueinander in Bezug gesetzt werden. Der Computer beginnt Informationen zu verstehen und trifft eine Bedeutungsselektion. Der User hat damit die Möglichkeit effizient gesuchte und relevante Informationen zu erhalten und den Überblick in der stetig wachsenden Informationsfülle zu behalten.</div>
<p><span id="more-960"></span></p>
<div>Um dem Computer aufmerksam auf semantische Zusammenhänge zu machen werden Metadaten vergeben, nach denen dann in unterschiedlichen Quellen gesucht wird. Die Vergabe von Metadaten erfolgt nach einem festgelegten Muster mit festem Vokabular und Ontologien. Ein anschauliches Beispiel bietet die noch im Aufbau befindliche Suchmaschine <a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">WolframAlpha</a>. Hier werden Internetseiten nicht nach Suchbegriffen abgescannt und dann eine Linkliste ausgegeben, hier werden sämtliche verfügbaren Informationen gedeutet, nach Sinnzusammenhängen gesucht und das Ergebnis geliefert. Wer beispielsweise nach unserem Blog bei WolframAlpha sucht, der bekommt eine Vielzahl an Informationen für die mensch im web2.0 noch spezielle Seiten oder gar Software nutzen musste. Damit aber nicht genug. Von fast jeder Teilinformation geht es weiter in die Tiefe. Wer nach dem Wetter am 18. Janur 2007 in Hamburg sucht bekommt beispielsweise eine Windgeschwindigkeit in Spitzen von 21 m/s genannt. Klickt mensch auf das entsprechende Feld wird dieser Wert in andere Einheiten umgerechnet. Soll der Wert in Knoten ausgegeben werden, schreibt mensch in das Suchfeld zusätzlich &#8220;in knots&#8221;.</div>
<div>Das ist nicht nur für die Medienpädagogik interessant, aber insbesondere hier bietet es sich an neue Überlegungen anzustellen. Der Medienkompetenzbegriff nach heutiger Definition (ob nun nach Baacke oder Goebel oder wem auch immer) und die Methodik wird angepasst werden müssen. Dem Teilbereich der Orientierungs- und Selektionskompetenz kommt eine ganz neue Bedeutung zu. Abzuwarten bleibt nämlich inwiefern die Quellen der in Bezug gesezten Informationen offen gelegt und transparent gemacht werden. Der Service einer Vorauswahl ist aufgrund der Fülle an Informationen an sich zu begrüßen, birgt aber gleichzeitig viel Raum für Manipulationen &#8211; ob wirtschaftlich oder politisch motiviert. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Zensurdebatte im Zusammenhang mit der Zugangsbeschränkung zu kinderpornografischen Inhalten erscheint mir das ein wichtiger Punkt. Unklar bin ich mir auch wenn ich an den Wirtschaftsfaktor Internet denke. Shops und dergleichen werden wohl (zumindest eine Zeit lang) weiter bestehen bleiben, doch wie wird sich das Werben verändern? Wie wird sich Google verändern (müssen), deren Haupteinnahmequelle im Werben liegt? Fußt das alles in eine neue Diskussion um (Schleichwerbung ist ja schon abgeschafft) Product-Placement?!</div>
<div>Ferner ist die Frage spannend was mit uns passiert. Werden Teile unserer Beiträge mit anderen Informationen durchmischt wenn nach Medienpädagogik und z.B. StoppTrick gesucht wird? Dann könnte mensch es sich eigentlich schenken eine Seite oder einen Blog zu führen, dann sind wir eher in Richtung Wiki unterwegs, einer zentralen Datenbank des Weltwissens.</div>
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		<title>Elternarbeit leicht gemacht</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/12/09/elternarbeit-leicht-gemacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 22:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von verschiedenen Seiten wird Eltern eine wichtige Rolle in der Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen zugeschrieben. Dies ist auch sicherlich richtig, aber nicht oft wird auch der zweite Schritt gemacht und Eltern auf diese Aufgabe auch vorbereitet. Daher ist Elternarbeit bzw. die Weiterbildung der Eltern im medienkritischen Umgang mit medialen Angeboten ein wichtiges Thema für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von verschiedenen Seiten wird Eltern eine wichtige Rolle in der Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen zugeschrieben. Dies ist auch sicherlich richtig, aber nicht oft wird auch der zweite Schritt gemacht und Eltern auf diese Aufgabe auch vorbereitet. Daher ist Elternarbeit bzw. die Weiterbildung der Eltern im medienkritischen Umgang mit medialen Angeboten ein wichtiges Thema für die Medienpädagogik.</p>
<p>Die Publikation <a title="zum Download des PDF" href="http://www.mekonet.de/doku/mnkompakt/mn_kompakt_familie-medien.pdf" target="_blank">&#8220;Medienbildung in der Familie auf einen Blick&#8221;</a> von mekonet liefert gute erste Informationen für MultiplikatorInnen zum Thema und bietet darüber hinaus umfangreiche Links zur weiteren Vertiefung des Themas. Durch die Broschüre bin ich auch (wieder) auf ein interessantes <a title="zur GMK-Website" href="http://shop.gmk-net.de/product_info.php?info=p21_Bleiben-Sie-dran-.html" target="_blank">Buch der GMK zum Thema medienpädagogische Elternarbeit</a> gestoßen, dass komplett und kostenlos zum Download zur Verfügung steht.</p>
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