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Darfs ein wenig weniger sein? – Farbtherapie
Weniger ist manchmal mehr. Insbesondere in unserer Zeit, in der immer mehr Farben – und diese auch noch brillianter, schärfer, farbiger und überhaupt – gesehen werden können. Mit oft übersättigten Farben wird um unsere Aufmerksamkeit gerungen, so dass weniger davon schon eher wieder auffällt.
Wenn sich medienpädagogische Fotoprojekte mit Bildern in schwarz-weiß beschäftigen, sieht mensch oft den krassen Gegensatz zum oben skizzierten Bild: Graustufen. Doch das muss nicht sein, es gibt auch ein Dazwischen. Und wie mensch an dieses Dazwischen gelangt und gekonnt dosiert einsetzt beschreiben zwei kurze und gut nachvollziehbare Tutorials des dr.web anhand von GIMP.
Auch wenn GIMP immer noch für manch eineN gewöhnungsbedürftig zu sein scheint, für die Jugendarbeit gibt es meines Erachtens keinen gleichwertigen (im doppelten Sinne) Ersatz. Also, hier und jetzt mit einsteigen und die freien und kostenlosen Softwareangebote, wenn nicht gleich lieben dann doch zumindest schätzen lernen.
Medienpaedagogik Praxis-Podcast #11: Grundfunktionen von Gimp Teil 2
Aufbauend auf den ersten Teil des Gimp Screencastes folgt nun die Fortsetzung. Hier beschäftigen wir uns mit den Auswahl- und Freistellungswerkzeugen und sehen, wie ein Gegenstand von einem Bild für eine Fotomontage freigestellt und auf eine separate Ebene eines zweiten Bildes eingefügt wird.
Medienpaedagogik Praxis-Podcast #10: Grundfunktionen von Gimp Teil 1
Schon lange hatte ich vor, einen Screencast über das kostenlose Bildbearbeitungstool Gimp zu machen. Je mehr ich mich jedoch mit diesem Photoshop-Killer beschäftigte, desto deutlicher wurde die Unmöglichkeit, alle Funktionen verständlich in einem Screencast unterzubringen. Ich habe mich daher entschlossen, zu stückeln. In Folge 1 stehen die erste Schritte der Bildbearbeitung im Vordergrund: Bild öffnen, Größe und Leinwand ändern, Farbkorrekturen etc. Teil 2, der kommende Woche erscheinen wird, beschäftigt sich dann mit den Auswahl- und Freistellungswerkzeugen und zeigt, wie z.B. Gegenstände für Fotomontagen auf verschiedenen Ebenen freigestellt werden können.
Gleichzeitig präsentieren wir ein neues Intro für alle unsere Videos. Ein großes DANKESCHÖN an Lena Rothfuß für das ästhetische, peppige, professionelle Produkt!
PatchMatch: Killertool für Bildmanipulationen

PatchMatch
Das Schlachtschiff unter den Bildbearbeitungsprogrammen Photoshop hat voraussichtlich in der neuen Version von CS5 ein Killer-Tool: PatchMatch. Gegenstände verschwinden lassen kann man heute auch schon, wer sich aber das Video anschaut wird schnell die Vorzüge des neuen Patches erkennen. Beim Ausschneiden von Bildbereichen kommt nicht der darunter liegende Layer zum Vorschein, sondern eine Art Stamp-Tool (Stempel-Werkzeug) füllt den Bereich mit in der näheren Umgebung liegenden Textur. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Bereinigung ist fast nicht zu erkennen. Außerdem können markierte Bereiche an andere Stellen gesetzt oder dupliziert werden – die Stempel-Funktion sorgt hier ebenfalls wieder für eine fast unmerkliche Bearbeitung. Auch das Stauchen, das in CS4 ja schon relativ ausgereift ist und einzelne Bildbereiche geschützt und erhalten werden können, wurde noch einmal weiterentwickelt.
Also, reinschauen lohnt sich und warten auch. Nicht nur auf die Veröffentlichung der neuesten Version, sondern auch auf ähnliche Funktionen in Open-Source-Software wie GIMP beispielsweise. Allzu lange wird es nicht auf sich warten lassen, da kann ich die MedienpädagogInnen glaube ich beruhigen.
10 kostenlose Photoshop-Alternativen
Photoshop ist eines der umfangreichsten Bildbearbeitungs – Programme die es gibt. Aber neben dem hohen Nutzen steht auch ein stolzer Preis. Da im Rahmen medienpädagogischer Projekte nicht immer das komplette Leistungs-Spektrum benötigt wird, weisen wir gerne auf passende und kostenlose Alternativen hin.
Neben dem bereits mehrfach genannten GIMP gibt es noch eine Reihe weiterer kostenloser Alternativen. Auf sixrevisions.com haben wir einen Artikel über 10 kostenlose Alternativen zu Photoshop gefunden. Einige der vorgestellten Programme kannten wir selbst noch nicht. Was ist mit Ihnen? Kennen Sie weitere tolle Alternativen?
Die Freie Grafische Suite für den Mac ist komplett
Selbstverständlich sind diese Programme auch für andere Platformen erhältlich, es handelt sich ja in bester Manier um Open-Source-Software, für medienpädagogische Projekte – aus 10 bekannten Gründen – freuen wir uns aber ganz besonders, dass mit der Erscheinung der neuen Version von Scribus nun eine native Mac OS X Variante verfügbar ist, die sich wirklich sehen lassen kann. Den ganzen Beitrag lesen
Neues Leitprogramm für GIMP
Wer ein gutes Bildbearbeitungsprogramm sucht und dabei kein Geld für kommerzielle Programme zur Verfügung hat, greift in der Regel auf GIMP zurück. Diese Open Source Software gilt als ernsthafte Alternative zu Photoshop und Konsorten, ist allerdings nicht weniger umfangreich. Für Einsteiger gibt es deshalb für das Selbststudium das neue Leitprogramm für GIMP vom Bildungsportal der ETH Zürich. Hier werden u.a. folgende Themen behandelt: Einführung in GIMP, Pixel, Dateiformate, Farben, Bildbearbeitung etc.
GIMP vs. Photoshop

Der Kampf um die Gunst der User wird immer ausgeglichener und wie das Smashing Magazine zeigt gibt es kaum noch Unterschiede zwischen der proprietären Software Photoshop und der Open Source Konkurrenz GIMP – abgesehen vom Investitionsaufwand natürlich. Für MedienpädagogInnen ist GIMP interessant, weil es zum einen kostenlos ist und zum anderen fast beliebig mit Plug-Ins erweitert werden kann. So kann GIMP unter anderem:
- innerhalb eines Fensters dargestellt werden (für GIMP-ungewohnte Augen ein wichtiger Punkt, da es anfänglich zu Konfusion und ggf. auch zu Aggression führen kann).
- beigebracht werden mit diversen Photoshop-Plug-Ins umgehen zu können!
- CMYK unterstützen!
- Animationen erstellen.
- und, und, und!
Inspirationen, Anleitungen und unzähliges mehr gibts hier, hier und auch hier.


