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	<title>Medienpädagogik Praxis-Blog &#187; Filme</title>
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	<description>Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule.</description>
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		<title>Schätze der Filmgeschichte online</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 05:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Filmklassiker, die muss mensch – gerade als MedienpädagogIn – gesehen haben. Trotzdem ist es immer wieder erforderlich, sich manche Sequenzen nochmal zu Gemüte zu führen. Und wenn es mal schnell gehen muss, etwa bei der Vorbereitung eines Videoworkshops oder eines Vortrags, und die Zeit nicht mehr für den Gang zur Videothek reicht, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1309" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1309" title="Filmklassiker in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/12/20091218metropolisposter.jpg" alt="&quot;Metropolis Poster&quot; von Jösé auf flickr.com" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Metropolis Poster&quot; von Jösé auf flickr.com</p></div>
<p>Es gibt Filmklassiker, die muss mensch – gerade als MedienpädagogIn – gesehen haben. Trotzdem ist es immer wieder erforderlich, sich manche Sequenzen nochmal zu Gemüte zu führen. Und wenn es mal schnell gehen muss, etwa bei der Vorbereitung eines Videoworkshops oder eines Vortrags, und die Zeit nicht mehr für den Gang zur Videothek reicht, dann sind Online-Quellen Gold wert.</p>
<p>Ein Schatz in diesem Sinn sind die Seiten &#8220;<a title="zur Website" href="http://filmtreasures.blogspot.com/" target="_blank">Film Treasures</a>&#8221; und &#8220;<a title="zur Website" href="http://www.openculture.com/freemoviesonline" target="_blank">Free Movies Online</a>&#8220;, die solche Onlinequellen von Filmklassikern an einer Stelle sammeln – sehr umfangreich und gleichzeitig übersichtlich. Die Onlineversionen der Filme bewegen sich rechtlich gesehen sicher in einer Grauzone und sind schon gar nicht für eine Vorführung geeignet, aber zum Selbststudium in der Vorbereitung sicher wertvoll.</p>
<p>Ein must-see in dem Zusammenhang und damit der Filmtipp zum Wochenende ist &#8220;<a title="zum Filmlink" href="http://filmtreasures.blogspot.com/2009/12/battle-royale-2000.html" target="_blank">Battle Royale</a>&#8220;, für mich ein aufrüttelnder Beitrag zum Thema Gewalt in Schulen. [via <a title="zum Twitter-Account" href="http://www.twitter.com/uk63" target="_blank">@uk63</a>]</p>
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		<title>iTunes und der Kinderschutz</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/11/23/itunes-und-der-kinderschutz/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Albers-Heinemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch die Netzsperren-Diskussion wurde bei manchen NetzaktivistInnen der Jugendschutzbegriff diskreditiert. Aber es muss eine Unterscheidung getroffen werden zwischen nötigem Jugendmedienschutz und der Zensur von Inhalten. Die Netzsperren-Idee ist da sicher übers Ziel hinaus geschossen, dadurch dürfen aber andere Maßnahmen nicht in Frage gestellt werden. Aus diesem Grund muss, unabhängig der Vermittlung von Medienkompetenz, die Schutzfunktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1245" title="itunes" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/12/itunes.jpg" alt="itunes" width="240" height="157" />Durch die Netzsperren-Diskussion wurde bei manchen NetzaktivistInnen der Jugendschutzbegriff diskreditiert. Aber es muss eine Unterscheidung getroffen werden zwischen nötigem Jugendmedienschutz und der Zensur von Inhalten. Die Netzsperren-Idee ist da sicher übers Ziel hinaus geschossen, dadurch dürfen aber andere Maßnahmen nicht in Frage gestellt werden.</p>
<p>Aus diesem Grund muss, unabhängig der Vermittlung von Medienkompetenz, die Schutzfunktion vor allem gegenüber Kindern berücksichtigt werden. Kinder gehen weniger sorgsam mit Inhalten um, klicken mal einfach drauf los und werden dann mit Inhalten konfrontiert, mit denen der kindliche Geist überfordert ist. Eine mediendidaktische Erziehung, eine Förderung der Medienkompetenz, wie sie bei Jugendlichen praktiziert wird, findet bei Kindern keinen Nährboden. Daher benötigen Kinder einen besonderen Schutz.</p>
<p><span id="more-1242"></span></p>
<p>Aber unabhängig der Diskussion um Schutzmaßnahmen im Internet möchte Ich heute auf die Schwachstelle der sehr bekannten Software iTunes von Apple aufmerksam machen.</p>
<p>Seit einiger Zeit ist es dort möglich, im Store Filme anzusehen und auszuleihen, z.T. auch Filme, die eine Altersfreigabe FSK 18 haben. Laut <a href="http://www.kjm-online.de/public/kjm/bogus.php?download_id=1" target="_blank">Jugendmedienschutzstaatsvertrag</a> (JMStV) dürfen Inhalte, die für Kinder und Jugendliche <a href="http://www.artikel5.de/gesetze/jmstv.html#p5" target="_blank">nicht geeignet sind</a>, nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden.</p>
<p>Um im Store einkaufen zu können, muss sich der Benutzer mit einer Kreditkartennummer anmelden. Die Schwachstelle des Systems liegt nun in der Möglichkeit, dauerhaft das Passwort zu speichern, denn diese Zugansdaten bilden zudem die Altersverifikation für die nicht jugendfreien Inhalte.</p>
<p>Wird das Passwort also aus Bequemlichkeit gespeichert, bleibt der Benutzer, sogar nach einem Neustart des Computers, eingeloggt und authentifiziert.</p>
<p>Sitzt nun nach dem Neustart des Computers ein Kind davor, um sich neue Musik auf den iPod zu laden, kann es nicht nur ungehindert auf Papas Kreditkarte einkaufen, sondern auch Medien konsumieren, die erst ab 18 Jahre freigegeben sind.</p>
<p>Nutzen Kinder iTunes? Wenn wir uns betrachten, wie viele Kinder einen iPod haben und hierfür zwangsweise iTunes benötigen, wird klar, wie weit die Software verbreitet ist und verwendet wird.</p>
<p>Das Programm besitzt zwar einen Jugendschutzfilter, der sich (erstmal gefunden und dann richtig eingestellt) allerdings nur auf den Store bezieht, nicht aber auf die bereits heruntergeladenen Medien. Auch ist es möglich, verschiedene Medientypen ein- oder auszublenden, jedoch sind die Dateien für alle Benutzer vorhanden oder verschwunden. Nichts desto trotz wären die Filme über einen Dateimanager im iTunes Ordner zu finden.</p>
<p>Die einzige Möglichkeit, einem Kind ein &#8220;sichereres&#8221; iTunes zu bieten (neben der Entwicklung eines Kinder-iTunes) ist die Einrichtung eines eingeschränkten Benutzerkontos unter Windows oder MacOS. Über diesen Weg muss auch der iTunes Benutzer neu angelegt werden, der Jugendschutzfilter kann arbeiten und ungeeignete Inhalte sowie Papas oder Mamas Kreditkartennummer bleiben unendeckt.</p>
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