Thema Elternarbeit »

web2.0-Einblicke für Eltern und PädagogInnen

von dalbera auf flickr.com

Wer nicht nur an der Oberfläche mitreden will, muss sich eine fundierte Meinung bilden. Diese Erkenntnis ist allgemein gültig, insbesondere aber für (Medien-) PädagogInnen und Eltern wichtig zu befolgen. Den Einstieg in ein Thema zu finden ist jederzeit möglich, hilfreich sind dabei Informationsquellen, die leicht verständlich besprechen und erläutern.

Die Computerzeitschrift c’t hat in ihrer Ausgabe 07/10 den Schwerpunkt “Crashkurs für Eltern” gehabt. Dort wurden neben Spielen auch Social Communities besprochen und ein Einblick in die Welt der sozialen Interaktion via Internet anhand des Beispiels von “Facebook” gegeben. Die Lektüre lohnt allemal, selbst für Menschen vom Fach. Auch wenn keine neuen Erkenntnisse geliefert werden, Argumentationslinien übernehmen und weiterentwickeln bietet sich immer an.

Wie notwendig solche Artikel sind habe ich vor einigen Wochen bei einem Projekt selbst mal wieder erfahren dürfen. Sie können zumindest den Stellenwert der Medienpädagogik im Bundesländervergleich in einer Studie der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein nachlesen (Dank an Michael Lange). Erschreckende Ergebnisse, spricht doch jedeR von der fundamentalen Notwendigkeit von Medienkompetenz vermittelt durch Medienpädagogik.

“Handbuch Filesharing”

"Torrent" von Najots auf flickr

Die Unsicherheit ist groß. Und sowie der Brief im Briefkasten gefunden wird, stößt das Herz-Kreislaufsystem an seine Belastungsgrenze.

Es geht ums Filesharing – Tauschbörsen, Peer-To-Peer-Angebote wie Torrents und ähnliches. Was mensch hier darf und was nicht ist relativ schnell geklärt, doch wie verhalten wenn es zu spät, die Abmahnung geöffnet ist? Rat gibt die auf Medienrecht spezialisierte  Rechtsanwaltskanzlei Wilde Beuger und Schmölke. Sie hat ein Handbuch zusammengestellt, in dem viele Fragen geklärt und Hinweise an die Hand gegeben werden.

Für MedienpädagogInnen ist das Handbuch für den Alltag und/oder das Elterngespräch durchaus brauchbar. Daneben werden aber auch FAQ’s und v.a. eine Klageerwiderung bereit gestellt, aktuelle Informationen und Entscheidungen können im Blog nachgeschaut werden.

via computerspielberatung.de

Elternarbeit leicht gemacht

Von verschiedenen Seiten wird Eltern eine wichtige Rolle in der Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen zugeschrieben. Dies ist auch sicherlich richtig, aber nicht oft wird auch der zweite Schritt gemacht und Eltern auf diese Aufgabe auch vorbereitet. Daher ist Elternarbeit bzw. die Weiterbildung der Eltern im medienkritischen Umgang mit medialen Angeboten ein wichtiges Thema für die Medienpädagogik.

Die Publikation “Medienbildung in der Familie auf einen Blick” von mekonet liefert gute erste Informationen für MultiplikatorInnen zum Thema und bietet darüber hinaus umfangreiche Links zur weiteren Vertiefung des Themas. Durch die Broschüre bin ich auch (wieder) auf ein interessantes Buch der GMK zum Thema medienpädagogische Elternarbeit gestoßen, dass komplett und kostenlos zum Download zur Verfügung steht.

Handbuch zur medienpädagogischen Zusammenarbeit mit Eltern

Elternarbeit ist eine wichtige Methode, um medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu flankieren. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) hat ein neues Handbuch zur medienpädagogischen Arbeit mit Eltern mit dem Titel “Bleiben Sie dran!” herausgebracht. Die Beiträge des Handbuches liefern PädagogInnen wichtige theoretische Grundlagen und Modelle für die medienpädagogische Elternarbeit und Elternberatung. Bewährte medienpädagogische Materialien bieten darüber hinaus praktische Anregungen für eine kreative Zusammenarbeit mit den Eltern. Das Handbuch kann für 11 Euro über die Webseite der GMK bestellt oder als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.

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