<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>
<channel>
	<title>Medienpädagogik Praxis-Blog &#187; Computerspiele</title>
	<atom:link href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/tag/computerspiele/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de</link>
	<description>Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 05:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
<image><url>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/Screencast-Logo.jpg</url><title>Medienpädagogik Praxis-Blog</title><link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de</link></image>
<copyright></copyright>
		<item>
		<title>Videospiele in den Zirkus</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/24/videospiele-in-den-zirkus/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/24/videospiele-in-den-zirkus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 05:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GastautorIn</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2434</guid>
		<description><![CDATA[(Wie) passen Computerspiele und damit Medienpädagogik in den Zirkus? Zirkusnummern arbeiten mit Bewegungsabläufen, Choreographien, Verkleidungen (Identitäten) und Geschicklichkeits-Tricks der Artisten. Diese Aspekte spielen auch in vielen Computerspielen eine wichtige Rolle, deshalb haben wir diese beiden Welten kombiniert. Dabei sollte auf spielerische Weise die Kluft zwischen virtueller und gegenständlicher Realität in Frage gestellt werden und zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2563" title="Computerspiele bzw. Medienpädagogik in der Zirkuspädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123Zirkusdirektor240.jpg" alt="" width="240" height="150" />(Wie) passen Computerspiele und damit Medienpädagogik in den Zirkus? Zirkusnummern arbeiten mit Bewegungsabläufen, Choreographien, Verkleidungen (Identitäten) und Geschicklichkeits-Tricks der Artisten. Diese Aspekte spielen auch in vielen Computerspielen eine wichtige Rolle, deshalb haben wir diese beiden Welten kombiniert. Dabei sollte auf spielerische Weise die Kluft zwischen virtueller und gegenständlicher Realität in Frage gestellt werden und zwar in einem Bereich (Zirkuspädagogik), in dem Computerspiele bislang nur sehr wenig Beachtung gefunden haben.</p>
<p>Im Rahmen des Zirkusfestival „<a title="zum Artikel" href="http://www.spielen-in-der-stadt.de/spiel-und-erfahrungsraeume_zirkuslust.php" target="_blank">Zirkuslust</a>“ haben wir es ausprobiert. Zirkuslust ist ein offenes Angebot für Kinder in den Pfingstferien in München. Diese sollen innerhalb eines Ferientages Kunststücke lernen, die sie Abends bei einer Vorstellung vorführen. Hierbei gibt es unterschiedliche &#8220;Module&#8221;, z.B. Stelzen Gehen, Akrobatik, Zauberei usw. Für 2011 wurde dieses bewährte Konzept um zwei medienpädagogische Module erweitert, von denen eines hier beschrieben wird.</p>
<p>„Little Big Circus“ basiert auf dem Jump and Run „Little Big Planet 2“. Hier beschreiben wir unsere Herangehensweise, Erfahrungen und Erkenntnisse beim Projekt und zeigen natürlich die Ergebnisse.<span id="more-2434"></span></p>
<h3>Ergebnisse</h3>
<p><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11206884?rel=0" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="500" height="418"></iframe><br />
In der Mittagshitze warten über hundert Kinder ungeduldig auf die Vorstellung der verschiedenen Zirkusworkshops. Ein als Prinz verkleideter Medienpädagoge tanzt und steuert gleichzeitig eine Spielfigur auf einem Bildschirm. Ein paar Kinder sind interessiert und melden sich für diese Gruppe. Sie haben 2,5 Stunden um sich eine Vorführung im Spiel Little Big Planet 2 zu überlegen, einzuüben und mit einer zweiten Artistengruppe abzustimmen. Denn gemeinsam werden sie vor Publikum auf der Bühne vor und auf der Leinwand Kunststücke vorführen. Die Zeit läuft.</p>
<p>Insgesamt 11 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren haben an drei Tagen „Sackboys“ (die Spielfiguren in Little Big Planet 2) durch ein eigens erstelltes Zirkuslevel gesteuert.</p>
<h3>Ziele</h3>
<ul>
<li>Kinder und Jugendlichen einen eigenständigen, kreativen und selbst gestaltenden Zugang zu einer Spielform anbieten, die für viele selbstverständlicher Teil ihres Lebens ist, den Computerspielen.</li>
<li>Dabei soll das Modul den „Zirkus“-Charakter nicht verlieren (kein Playback sondern Live-Auftritt).</li>
<li>Computer-Spieler mit den Bewegungsformen im Zirkus vertraut zu machen.</li>
<li>Stärkung sozialer Fähigkeiten durch die der Entwicklung einer Zirkusnummer und -vorstellung im Team.</li>
<li>Für uns Veranstalter war es ein Experiment: Funktioniert das Zusammenspiel von Medien(pädagogik) und Zirkus(pädagogik)?</li>
</ul>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2560" title="Konzentration während der Proben" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123KonzentrationProben.jpg" alt="" width="480" height="300" /></p>
<h3>Genutzte Medien</h3>
<ul>
<li><a title="zur Website" href="http://www.littlebigplanet.com/de/2/ " target="_blank">Little Big Planet 2</a> ist ein sehr gelungenes Jump and Run. Das besondere ist der extrem mächtige, aber auch einfach zu bedienender Editor. Mit diesem können <a title="zum Video bei YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=wA_vyARwehc" target="_blank">eigene Level</a> und sogar ganz <a title="zum Video bei YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=jT9B_Nm88po" target="_blank">eigene Spiele</a> erstellt werden. Erstellte Levels können online auf <a title="zur Website" href="http://www.lbp.me" target="_blank">www.lbp.me</a> mit anderen geteilt werden. Viele der in den anderen Levels enthaltenen Gegenstände kann man wiederum für die eigene Levelkonstruktion nutzen. Somit ist die Ästhetik und Spielweise des Spiels ist an die Zirkusthematik anpassbar.</li>
<li>Little Big Planet kann von bis zu vier Personen gleichzeitig gespielt werden. Die Spielfiguren können nicht nur normal bewegt werden, sondern man kann auch die Arme der Figuren steuern, den Kopf neigen und Grimassen schneiden. So können sich ein realer und ein virtueller Protagonist zuwinken oder sogar <a title="zum Video bei YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=93Loxqh1wbA" target="_blank">gemeinsam tanzen</a>.</li>
<li>Little Big Planet 2 gibt es nicht für PCs sondern nur für die Konsole PS3. Wir haben für das Projekt eine Finanzierung der „<a title="zur Website" href="http://www.interaktiv-muc.de/mediengelder" target="_blank">Mediengelder</a>“ bekommen. Nach einer kurzfristigen Anfrage hat uns Sony (<a title="zur Website" href="http://www.playstation-presse.de/statische/itemshow.php4?method=2&amp;query=id%3D11" target="_blank">Ansprechpartner</a>) die Hardware aber freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Dabei war die Kooperation mit Sony völlig unproblematisch. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht, wie wir vorzugehen hätten.</li>
</ul>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/CbizX6nUaCo?rel=0" frameborder="0" width="480" height="244"></iframe></p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<p>Beim Ausprobieren von Little Big Planet 2 hat sich gezeigt, dass die 2,5 Stunden des Workshops für die Kinder nicht reichen würden, um</p>
<ul>
<li>zu verstehen wie das Spiel sowie das erstellen eines Levels funktioniert,</li>
<li>den Level zu bauen</li>
<li>eine Zirkusnummer zu konzeptionieren</li>
<li>und dann noch einzuüben.</li>
</ul>
<p>Daher haben wir uns entschieden einen eigenen Level speziell für Zirkusvorführungen selbst zu erstellen (<a title="zum Level" href="http://lbp.me/v/1s0kp8" target="_blank">Link zum Level</a>).</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2562" title="Zirkuslust Level 3" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123Level3_480.jpg" alt="" width="480" height="300" /></p>
<p>Der im Spiel enthaltene Editor ist sehr mächtig, aber einfach zu bedienen. Trotzdem hat das Einarbeiten in das Programm und das Erstellen des Levels einige Zeit benötigt. Daher haben wir <a title="zum Artikel" href="http://www.ulrichtausend.com/2012/littlebigplanet/" target="_blank">hier praktische Tipps zu Little Big Planet 2</a> zusammengestellt, wie man sich bei der Arbeit mit Little Big Planet 2 möglichst viel Arbeit erspart. So kann man einen Teil der über sechs Millionen von Spielern erstellten Levels kopieren und anpassen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2558" style="border-style: initial; border-color: initial; float: left; border-width: 0px;" title="Konzentration an der Playstation" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123KonzentrationPlaystation480.jpg" alt="" width="480" height="300" /></p>
<div></div>
<h3>Ablauf des Workshops und der Aufführung</h3>
<ul>
<li>Ausprobieren des Levels an drei Konsolen.</li>
<li>Die Teilnehmer verkleiden sich und die Spielfiguren</li>
<li>Eine Gruppe von bis zu vier Kinder steuert die Spielfiguren, eine zweite Gruppe führt parallel dazu Kunststücke vor der Leinwand auf</li>
<li>Kunststücke waren z.B.<br />
– Tanzschritte, die erst in der Realität, anschließend im Spiel eingeübt und dann parallel aufgeführt wurden.<br />
– Während die Spielfiguren eine flammenden Grube im Spiel überwinden springen die Kinder durch einen realen Reifen der mit Textilflammen umgeben ist</li>
<li>Damit die Kunststücke der beiden Gruppen zusammen passen musste die Aufführung vorher gut strukturiert werden. Das war für die Betreuer der realen Artisten, die normalerweise flexibler agieren können, etwas frustrierend.</li>
</ul>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2556" title="Sprung durch den Feuerreifen" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123Feuerreifen480.jpg" alt="" width="480" height="424" /></p>
<h3>Erfahrungen</h3>
<ul>
<li>Die jüngsten Teilnehmer (6 Jahre) hatten teilweise Probleme mit komplexeren Steuerungseingaben der Figuren. Unabhängig vom Alter kamen Kinder mit Vorerfahrungen mit Spielekonsolen besser mit der Steuerung des Spiels zurecht.</li>
<li>Bei dem Modul „Little Big Circus“ machten relativ wenige Kinder mit. Die „normalen“ und vielen Kindern schon bekannten Zirkusmodule waren attraktiver.</li>
<li>Einmal dabei waren die Kinder hochmotiviert bei der Sache. Nur wollten teilweise auch mal das Spiel normal spielen, anstatt sich auf den Auftritt vorzubereiten.</li>
<li>Für die Kinder ergab sich die gleiche Herausforderung wie beim realen Nummern proben: Die vorgeführten Bewegungen in eine klare, vom Publikum erkennbare Form zu bringen und mit Stopps zu untergliedern, damit das Publikum erkennen kann was ein Trick war und wann es klatschen kann.</li>
<li>Höherer Aufwand pro Teilnehmer als bei anderen Modulen.</li>
<li>Es ist wichtig für Zuschauer (vor allem Eltern und Geschwister der Kinder), dass die Kinder Live etwas auf der Bühne machen. Andere Module, die auf vorproduzierte Animationen und Interviews setzten, kamen weniger gut an.</li>
<li>Der Beamer war bei strahlendem Sonnenschein nicht in der Lage ein gut sichtbares Bild auf die Leinwand zu bringen. So haben sich die Medienpädagogen über jede dunkle Wolke gefreut. Nächstes mal nehmen wir ein lichtundurchlässiges Zelt.</li>
</ul>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2554" title="Artisten an den Controllern bei der Aufführung" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123Controller480.jpg" alt="" width="480" height="300" /></p>
<h3>Fazit</h3>
<ul>
<li>Little Big Planet hat großes Potential für medienpädagogische Arbeit. Die hohe Anpassungsfähigkeit des Spiels ermöglicht es den Spielern kreativ zu werden.</li>
<li>Es war nicht einfach aber im Laufe der Woche wurden in intensivem Austausch viele gute Lösungsansätze entwickelt und erprobt. In unserem Fall war Zirkuspädagogik kreatives Chaos unter Zeitdruck – eine tolle Erfahrung und ein riesen Spaß!</li>
<li>Das gemeinsame Erarbeiten der Nummern in dieser kurzen Zeit erfordert bei den verschiedenen Pädagogen eine intensivere Kenntnis der Arbeitsweise und der Gestaltungsmoglichkeiten des Anderen. Es wäre sinnvoll gewesen die Möglichkeiten der Zusammenarbeit vor dem Projekt in einer gemeinsamen Fortbildung zu erproben.</li>
<li>Es ist angedacht Little Big Planet in anderen Projekten zu nutzen bei denen die Kinder mehr Zeit haben und sich stärker in die Gestaltung der Umgebungen einbringen können. Gerade im Zirkus wäre auch die Nutzung von Kameras zur Steuerung von Spielen oder anderen Medien (z.B. mit Playstation Eye/Kinect) interessant.</li>
<li>Für alle Versuche gilt: Ein wirklich dunkler Raum, damit stärker wirkende Projektionen und mehr Workshopzeit um Kombinationen von realer und virtueller „Artistik“ zu entwickeln, hat das Potential für großartige Vorstellungen.</li>
</ul>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2564" title="Der Zirkusdirektor" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120123Zirkusdirektor480.jpg" alt="" width="480" height="300" /></p>
<h3>Dank an:</h3>
<ul>
<li>Anna Bauregger, Projektleiterin Zirkuslust von <a title="zur Website" href="http://www.spielen-in-der-stadt.de" target="_blank">Spielen in der Stadt e.V.</a>, die die Anregung zu dem Projekt gegeben, an diesem Artikel mitgeschrieben und die Finanzierung organisiert hat,</li>
<li>die <a title="zur Website" href="http://www.interaktiv-muc.de/mediengelder" target="_blank">Mediengelder</a> der Stadt München von denen das Geld kam,</li>
<li>Sony, die uns kostenlos mit Leihgeräten unterstützt haben.</li>
</ul>
<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-2567" title="Ulrich Tausend" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/UlrichTausend.jpg" alt="" width="60" height="60" />Dies ist ein Gastbeitrag von <a title="zum Blog" href="http://www.ulrichtausend.com/" target="_blank">Ulrich Tausend</a>. Der Autor (Jahrgang 1979, Diplom-Soziologe) befasst sich seit vielen Jahren mit Computerspielen. Als 20-jähriger gründete er die Onlinespiele Firma <a title="zur Website" href="http://neodelight.com" target="_blank">Neodelight.com</a>, die im Jahr 2008 verkauft wurde. Seitdem erstellt er Lernspiele und konzipiert medienpädagogische Projekte. Er ist derzeit als Sport- und Erlebnispädagoge bei der Freizeitstätte KistE in München angestellt. Außerdem unterrichtet er an der Mediadesign Hochschule, wo er sich mit sozialen und ethischen Aspekte von Gamedesign befasst. Er engagiert sich in den Initiativen Creative Gaming und gameLabor.</em></p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/03/14/vjing-als-methode-der-videoarbeit/" title="VJing als Methode der Videoarbeit (14.03.2011)">VJing als Methode der Videoarbeit</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/18/mit-wikis-bildungsprozesse-unterstutzen/" title="Mit Wikis Bildungsprozesse unterstützen (18.04.2011)">Mit Wikis Bildungsprozesse unterstützen</a> (6)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/07/15/machinima-mit-thesims2-in-der-medienpadagogik/" title="Machinima mit TheSims2 in der Medienpädagogik (15.07.2008)">Machinima mit TheSims2 in der Medienpädagogik</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/03/03/lernen-und-lehren-mittels-computerspiel/" title="Lernen und Lehren mittels eGame (3.03.2009)">Lernen und Lehren mittels eGame</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/24/videospiele-in-den-zirkus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Digitales und transmediales Erzählen – das Storytelling</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/09/digitales-und-transmediales-erzahlen-das-storytelling/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/09/digitales-und-transmediales-erzahlen-das-storytelling/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 05:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GastautorIn</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2435</guid>
		<description><![CDATA[Storytelling. Begegnet man diesem Begriff, hat man zumindest erst einmal das Gefühl, sich so einiges darunter vorstellen zu können, doch selbst nach eingehender Beschäftigung mit der Thematik bleibt die Definition mitunter schwammig. Zwei Dinge sind jedoch klar. Zum einen verbindet sich mit dem Begriff des Storytelling nicht nur eine Geschichte mit einem oder mehreren linearen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2534" title="Digital Storytelling in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2012/01/20120109storytelling.jpg" alt="Digital Storytelling in der Medienpädagogik" />Storytelling. Begegnet man diesem Begriff, hat man zumindest erst einmal das Gefühl, sich so einiges darunter vorstellen zu können, doch selbst nach eingehender Beschäftigung mit der Thematik bleibt die Definition mitunter schwammig. Zwei Dinge sind jedoch klar. Zum einen verbindet sich mit dem Begriff des Storytelling nicht nur eine Geschichte mit einem oder mehreren linearen Erzählsträngen, sondern häufig eine ganze Welt, die gemeinsam von mehreren Usern erschaffen wird. Und zum anderen ist es vor allem dieser Schaffensprozess, der das Storytelling kennzeichnet. Es birgt damit ein erhebliches Potential für die handlungsorientierte Medienpädagogik.</p>
<p>Die Produktion von Digital Stories verlangt selbstständiges Handeln und Lernen. Durch die Verknüpfung verschiedener Medien (Bild, Ton, Video, etc.), Vernetzung von unterschiedlichen Inhalten und die Kooperation mit anderen Verfassern und Produzenten wird nicht nur Medienkompetenz gefördert. Gerade auch die persönlichen digitalen Geschichten fördern den Spaß im Umgang mit den audiovisuellen Medien. Zudem ist diese Methode nicht nur für ein spezifisches Fach geeignet. In amerikanischen Schulen wird seit einigen Jahren fächerübergreifend Digital Storytelling angewendet, sei es zur Visualisierung von historischen Fakten oder zur Präsentation von Zusammenhängen. Dank freier Software und Web-2.0-Technologie gestaltet sich der Prozess immer einfacher und der Verbreitungsweg wird kürzer. Nie war es so einfach digitale Geschichten zu verfassen und mit anderen zu teilen.<span id="more-2435"></span></p>
<h3>Neue Arten des Erzählens</h3>
<p>Geschichten dienen den Menschen schon seit geraumer Zeit zur Orientierung, bspw. zur Vermittlung moralischer Grundsätze oder als eine Art kollektives Gedächtnis. Nicht der Umstand, dass eine Geschichte erzählt wird, oder deren möglichen Inhalte verändern sich, sondern die Art des Erzählens. Auf die mündliche Überlieferung folgen schriftlich ausformulierte Geschichten, Literatur, und schließlich medial erzählte Geschichten als Filme im Kino, Hörspiele im Radio, Serien im Fernsehen oder bereits erste Erzählwelten in Computerspielen. Angelangt ist man darüber nun bei dem, was weithin als Digital oder Transmedia Storytelling bezeichnet wird. Hier gilt es zu differenzieren.</p>
<p>Beim Digital Storytelling geht es meist darum, eine Geschichte nach herkömmlichem Verständnis zu erzählen, also linear. Die Besonderheit besteht in der Verwendung verschiedener medialer Komponenten: Bilder, Töne, Video. Dabei weisen die digitalen Geschichten natürlich Unterschiede in Form, Anwendung und Produktion auf. So gibt es etwa persönliche Alltagsgeschichten, bei denen der gesprochene Text im Vordergrund steht, der um die multimedialen Elemente ergänzt wird. Workshops zum Erstellen solcher Geschichten werden häufig für Jugendliche und Erwachsene angeboten. Die Resultate sind durchaus sehenswert, z. B. <a title="zur Website" href="http://www.storycenter.org/stories/" target="_blank">hier</a>, wo sich ebenso folgende Definition für die Digital Story finden lässt: „A short, first person video-narrative created by combining recorded voice, still and moving images, and music or other sounds.“</p>
<h3>Digital Storytelling in der Praxis</h3>
<p>Für Jugendliche und Kinder mögen die interaktiven Spielgeschichten besonders interessant sein, bei denen sich die Teilnehmer selbst zum Akteur der eigenen Fantasiegeschichten machen, indem ein Bilderbuch oder aber eine kollaborativ erzählte Geschichte entwickelt werden. Digitale Geschichten lassen sich bspw. mit folgenden Programmen erstellen: <a title="zur Website" href="http://animoto.com/" target="_blank">Animoto</a> (ein Tool für kreative Videoslideshows, das bis zu einer Videolänge von 30 Sekunden kostenlos ist), <a title="zur Website" href="http://cloud.muvee.com/" target="_blank">muvee</a> (ersterem sehr ähnlich, doch mit einem Klick ist das fertige Video sogleich auf facebook oder youtube) oder aber <a title="zur Website" href="http://storybird.com/" target="_blank">Storybird</a> (besonders interessant für Multiplikatoren mit eigenem „Teachers-Account“, simpel in der Anwendung und grafisch sehr ansprechend.)</p>
<p>Gerade bei den Geschichten, die mit letztgenanntem Tool erstellt werden, tut sich allerdings wieder die Definitionsfrage auf. Schließlich erfährt die Geschichte selbst in Form eines gedruckten Büchleins, also bar jeder digitalen Dimension keinerlei Inhaltsverlust. Ähnlich verhält es sich bei dem spannenden <a title="zur Website" href="http://burtonstory.com/connect.php" target="_blank">„Cadavre Exquis“-Twitterprojekt von Tim Burton</a>. Hier wurde mithilfe der Tweets verschiedener Twitternutzer eine Geschichte entsponnen. Dieser kleine Exkurs jedoch nur, um noch einmal zu unterstreichen, wie schwer mitunter die Abgrenzung fallen kann.</p>
<h3>Transmedia Storytelling</h3>
<p>Züge des digitalen wie auch transmedialen Erzählens tragen Computerspiele. Beim Transmedia Storytelling erschaffen viele Rezipienten/Autoren (Achtung, Personalunion möglich!) eine fiktionale Welt mit zahlreichen Charakteren und Erzählsträngen, die nicht linear sein müssen und von jedem einzelnen unterschiedlich wahrgenommen werden, weil er oder sie sich bspw. auf bestimmte Medien beschränken kann oder nur einen Teil der Welt oder einen bestimmten Charakter verfolgt. Nicht nur die Anzahl der Medien sondern auch die Anzahl der erzählerischen Mittel und Stränge inmitten des großen, portionierten Ganzen variiert.</p>
<p>Jedes Medium bietet unterschiedliche Möglichkeiten und, andersherum betrachtet, weist es verschiedene Grenzen auf. Man liegt nicht falsch, hält man sich auf diesem Gebiet an den Transmedia-Experten Henry Jenkins, der sich spätestens mit seinem Buch Convergence Culture einen Namen machte. Seine <a title="zur Website" href="http://henryjenkins.org/2007/03/transmedia_storytelling_101.html" target="_blank">Definition</a> des Begriffs: „Transmedia storytelling represents a process where integral elements of a fiction get dispersed systematically across multiple delivery channels for the purpose of creating a unified and coordinated entertainment experience.” Christian Henner-Fehr vom <a title="zum Artikel" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/08/22/transmedia-storytelling-die-kunst-des-digitalen-erzahlens/" target="_blank">Kulturmanagement Blog</a> konzentriert Jenkins Ausführungen in folgender Formel: Intertextualität + Multimodalität + Fähigkeit zum übergreifenden Verständnis = transmediales Erzählen.</p>
<p>Häufig ist das transmediale Erzählen in einem kommerziellen Zusammenhang zu finden, wie etwa diese (sehr gelungene) <a title="zum Video" href="http://vimeo.com/23213216" target="_blank">Werbekampagne von m&amp;m®‘s</a> beweist. Durch die große Breitenwirkung bei einer erfolgreichen Kampagne erweist sich das transmediale Erzählen eben als ein besonders wirksames Werbemittel. Im April des vergangenen Jahres veröffentlichte der oben zitierte Jenkins übrigens <a title="zum Artikel" href="http://www.fastcompany.com/1745746/seven-myths-about-transmedia-storytelling-debunked" target="_blank">sieben Mythen über das Transmedia Storytelling</a>. Der letzte Mythos lautet: „Transmedia is so 10 minutes ago.“ Ist es nicht, sagt Jenkins. Und sagen wir.</p>
<p><em>Dies ist ein Gastbeitrag von Marlene Nagel und Janet Torres Lupp. Marlene Nagel lebt und arbeitet als freie Übersetzerin in Leipzig. Janet Torres Lupp arbeitet als freie Medienpädagogin, ebenfalls in Leipzig, und ist u. a. für das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland tätig. In ihrer Freizeit betreiben beide einen Weblog zum Thema &#8220;Neue Erzählformen in den mobilen Medien&#8221;: <a href="http://www.story-to-go.de/">http://www.story-to-go.de/</a></em></p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/06/15/minigeschichten-in-comic-strips/" title="Geschichten finden mit Comic-Strips (15.06.2010)">Geschichten finden mit Comic-Strips</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/07/26/urheber-werk-urheberrechtsgesellschaft/" title="Urheber? Werk? Urheberrechtsgesellschaft? (26.07.2010)">Urheber? Werk? Urheberrechtsgesellschaft?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/01/18/originalmusik-aus-videospielen/" title="Originalmusik aus Videospielen (18.01.2008)">Originalmusik aus Videospielen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/02/23/material-fur-die-erinnerungsarbeit/" title="Material für die Erinnerungsarbeit (23.02.2011)">Material für die Erinnerungsarbeit</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/07/29/licht-ins-formatewirrwarr-und-shortcutlisten-zu-foto-video-und-audioeditoren/" title="Licht ins Formatewirrwarr und Shortcutlisten zu Foto-, Video- und Audioeditoren (29.07.2010)">Licht ins Formatewirrwarr und Shortcutlisten zu Foto-, Video- und Audioeditoren</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/09/digitales-und-transmediales-erzahlen-das-storytelling/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jugendschutz und Computerspiele im Wandel der Zeit</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/09/14/jugendschutz-und-games-im-wandel-der-zeit/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/09/14/jugendschutz-und-games-im-wandel-der-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 04:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerrit Neundorf</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2314</guid>
		<description><![CDATA[In der medienpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und Computerspielen diskutiert Mensch früher oder später meist auch Themen wie Jugendschutz, Alterskennzeichnungen und natürlich Indizierungsverfahren. Das diese Diskussionen nicht neu sind, ist bei einem Medium wie dem Computerspiel gut nachvollziehbar, denn bereits 1984 wurden die ersten Indizierungsverfahren zu Spielen wie „Speed Racer“ und „Battlezone“ durch die damalige Bundesprüfstelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2300" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/09/indiziert.jpg"><img class="size-full wp-image-2300" title="Fotorecht in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/09/indiziert.jpg" alt="Fotorecht in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">...und doch wertvoll!</p></div>
<p>In der medienpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und Computerspielen diskutiert Mensch früher oder später meist auch Themen wie Jugendschutz, Alterskennzeichnungen und natürlich Indizierungsverfahren. Das diese Diskussionen nicht neu sind, ist bei einem Medium wie dem Computerspiel gut nachvollziehbar, denn bereits 1984 wurden die ersten Indizierungsverfahren zu Spielen wie „<a title="YouTube Video Speed Racer" href="http://www.youtube.com/watch?v=ggAhDG1sRPg" target="_blank">Speed Racer</a>“ und „<a title="YouTube Video Battlezone" href="http://www.youtube.com/watch?v=zo4bSrD4ZDQ" target="_blank">Battlezone</a>“ durch die damalige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) durchgeführt.</p>
<p>Spätestens seit der Listenstreichung des Shooters „Doom“ nach nunmehr 17 Jahren durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) und der neuerlichen Alterskennzeichnung mit <a title="USK Pressemitteilung zu Doom" href="http://www.usk.de/service/presse/details-zum-presseartikel/article/doom-erhaelt-nach-listenstreichung-usk-kennzeichen-ab-16/" target="_blank">einer Freigabe ab 16 Jahren durch die USK</a>, wird das Thema breit in der Medienpädagogik diskutiert. Hier sehe ich schöne Ansätze, für Projekte zum Thema Computerspiel und Jugendmedienschutz. Dabei könnte Fragen nach politischen, ästhetischen, inhaltlichen, aber auch wert- und normorientierten Ansätzen im Wandel der Zeit nachgegangen werden. Für alle Beteiligten, die Jugendlichen wie auch die Pädagogen, entsteht hierbei eine Win-win-Situation, da einerseits für das Thema Jugendschutz sensibilisiert wird und anderseits Fragen nach Wirkungsvermutungen bzw. – befürchtungen im historischen Kontext, auch bei nichtspielenden Erwachsenen, neue Denkansätze liefern.</p>
<p>Weiterführende möchte ich hierzu auch die Anmeldung im Freiverteiler der „<a title="BPjM Aktuell" href="http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/publikationen.html" target="_blank">BPjM Aktuell</a>“ empfehlen, welche entsprechende themenbezogene Impulse liefern kann. Auch die Einbeziehung der aktuellen &#8220;<a title="Artikel &quot;20 Seiten Transparenz&quot; zur USK" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/08/08/20-seiten-transparenz/" target="_blank">Leitkriterien &amp; Grundsätze der USK</a>“ sind hier sicherlich hilfreich.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/12/17/usk-vs-pegi-oder-deutschland-allein-in-europa/" title="USK vs. PEGI oder: Deutschland allein in Europa (17.12.2009)">USK vs. PEGI oder: Deutschland allein in Europa</a> (4)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/10/14/ungenaue-begriffsnutzung-und-ihre-folgen/" title="Ungenaue Begriffsnutzung und ihre Folgen (14.10.2009)">Ungenaue Begriffsnutzung und ihre Folgen</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2006/10/31/ratings-von-computerspielen/" title="Ratings von Computerspielen (31.10.2006)">Ratings von Computerspielen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/10/03/literatur-zu-computerspielen/" title="Literatur zu Computerspielen (3.10.2008)">Literatur zu Computerspielen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/02/15/jmstv-reloaded-%e2%80%93-strategien-fur-einen-akzeptablen-jugendmedienschutz-teil-3/" title="JMStV reloaded – Strategien für einen akzeptablen Jugendmedienschutz (Teil 3) (15.02.2011)">JMStV reloaded – Strategien für einen akzeptablen Jugendmedienschutz (Teil 3)</a> (2)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/09/14/jugendschutz-und-games-im-wandel-der-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konzepte, Konzepte, Konzepte</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/08/15/konzepte-konzepte-konzepte/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/08/15/konzepte-konzepte-konzepte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 04:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2202</guid>
		<description><![CDATA[Teilen heißt in der Bildung Wissen vermehren und – wenn es um Konzepte geht – auch die Qualität verbessern. In diesem Sinne hat die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) einen sehr wertvollen Beitrag geleistet, wenn es um die Qualität medienpädagogischer Projekte geht: Seit kurzem sind viele Konzepte der TLM-Medienwerkstatt auf deren Website zum Download verfügbar! Vom Hörspiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2227" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-2227" title="Projektkonzepte in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/08/20110815tlmkonzepte.jpg" alt="Projektkonzepte in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;4-stufen-methode&quot; von Susanne Plaumann auf flickr.com (cc by-sa)</p></div>
<p>Teilen heißt in der Bildung Wissen vermehren und – wenn es um Konzepte geht – auch die Qualität verbessern. In diesem Sinne hat die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) einen sehr wertvollen Beitrag geleistet, wenn es um die Qualität medienpädagogischer Projekte geht: Seit kurzem sind viele<a title="zur Website" href="http://www.tlm.de/tlm/medienkompetenz/tlm_medienwerkstatt/index.php"> Konzepte der TLM-Medienwerkstatt auf deren Website zum Download</a> verfügbar!</p>
<p>Vom Hörspiel über Musikvideo bis zum Machinima gibt es zu vielen Themen und Genres aus den Bereichen Audio, Video oder Games Ablaufpläne inkl. zahlreicher Methoden als PDF. Eine wahre Fundgrube für MedienpädagogInnen. Und es wäre ein Traum, würden andere Institutionen es der TLM gleichtun.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/01/18/originalmusik-aus-videospielen/" title="Originalmusik aus Videospielen (18.01.2008)">Originalmusik aus Videospielen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/kostenlose-medien/freie-musik/" title="Freie Musik (24.11.2008)">Freie Musik</a> (6)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/08/29/fake-reality-scripted-reality-workshop/" title="fake reality – &#8220;So echt, dass wir selbst darauf reinfallen würden&#8221; (29.08.2011)">fake reality – &#8220;So echt, dass wir selbst darauf reinfallen würden&#8221;</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/" title="Super Mario im Klassenzimmer (27.08.2010)">Super Mario im Klassenzimmer</a> (3)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/08/15/konzepte-konzepte-konzepte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pixel zum Anfassen</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/06/28/pixel-zum-anfassen/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/06/28/pixel-zum-anfassen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2192</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Greifbare&#8221; Angebote für die Medienpädagogik schaffen es immer mit einem Satz in meine Artikelliste. Vielleicht liegt das daran, dass Träume (die Computerspiele ja irgendwie sind) Realität werden, vielleicht daran, dass Basteln und reales Produzieren eine schöne Abwechslung vom meist abstrakten digitalen Arbeiten sind. Die &#8220;Punched Out Font&#8221; ist in jedem Fall solch ein greifbares Angebot: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2193" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-2193" title="Pixel-Schriftarten zum Basteln in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/06/20110628punchedout.jpg" alt="Pixel-Schriftarten zum Basteln in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Screenshot von der Website, (c) Tobias Sommer</p></div>
<p>&#8220;Greifbare&#8221; Angebote für die Medienpädagogik schaffen es immer mit einem Satz in meine Artikelliste. Vielleicht liegt das daran, dass Träume (die Computerspiele ja irgendwie sind) Realität werden, vielleicht daran, dass Basteln und reales Produzieren eine schöne Abwechslung vom meist abstrakten digitalen Arbeiten sind.</p>
<p>Die &#8220;<a title="zur Schriftart" href="http://www.dafont.com/punched-out.font" target="_blank">Punched Out Font</a>&#8221; ist in jedem Fall solch ein greifbares Angebot: Die Schriftart ist gleichzeitig ein Bastelbogen für Buchstaben im Pixel-Look. Und weil der ohnehin gerade hip ist, ist &#8220;Punched Out&#8221; sicher eine schöne, praktische Ergänzung für das eine oder andere Computerspielprojekt.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/22/super-mario-zum-anfassen/" title="Super Mario zum Anfassen (22.12.2010)">Super Mario zum Anfassen</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/27/wie-meinen/" title="Wie meinen? (27.09.2010)">Wie meinen?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/07/06/warum-man-medienkompetenzen-nicht-mehr-horen-kann/" title="Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!? (6.07.2009)">Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/20/virtuelle-welten-unter-der-medienpadagogischen-lupe/" title="Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe (20.01.2009)">Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/24/videospiele-in-den-zirkus/" title="Videospiele in den Zirkus (24.01.2012)">Videospiele in den Zirkus</a> (3)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/06/28/pixel-zum-anfassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kreationen für die eigene Kreativität</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/27/kreationen-fur-die-eigene-kreativitat/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/27/kreationen-fur-die-eigene-kreativitat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 04:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2071</guid>
		<description><![CDATA[(Kunst)Werke zu betrachten ist der erste Schritt zur eigenen Kreativität. Material zuhauf für eigene Inspirationen bietet das neue KünstlerInnennetzwerk &#8220;ARTE creative&#8220;. Dort werden, redaktionell betreut, internationale Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Film, Popkultur, Design und Architektur veröffentlicht. Für die Medienpädagogik besonders interessant sind die beiden Kategorien Fotografie und Film, aber sicher auch Gaming. Insgesamt bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2072" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-2072" title="Inspirationen von ARTE creative für die Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/04/20110427artecreative.jpg" alt="Inspirationen von ARTE creative für die Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Signes de vie&quot; von Sean Heart aus &quot;ARTE creative&quot; (cc by-nc-sa)</p></div>
<p>(Kunst)Werke zu betrachten ist der erste Schritt zur eigenen Kreativität. Material zuhauf für eigene Inspirationen bietet das neue KünstlerInnennetzwerk &#8220;<a title="zur Website" href="http://creative.arte.tv/de/" target="_blank">ARTE creative</a>&#8220;. Dort werden, redaktionell betreut, internationale Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Film, Popkultur, Design und Architektur veröffentlicht.</p>
<p>Für die Medienpädagogik besonders interessant sind die beiden Kategorien <a title="zur Kategorie" href="http://creative.arte.tv/searchCategoryPost.do?method=displayElements&amp;categoryId=14&amp;sortBy=2" target="_blank">Fotografie</a> und <a title="zur Kategorie" href="http://creative.arte.tv/searchCategoryPost.do?method=displayElements&amp;categoryId=29&amp;sortBy=2" target="_blank">Film</a>, aber sicher auch <a title="zur Kategorie" href="http://creative.arte.tv/searchCategoryPost.do?method=displayElements&amp;categoryId=29&amp;sortBy=2" target="_blank">Gaming</a>. Insgesamt bietet die Community ein schier unerschöpfliches Repertoire an Inspirationen für Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Und das Beste: Viele Arbeiten sind CreativeCommons-lizensiert, können also für eigene Arbeiten verwendet werden!</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/" title="Ungebohnte Motive (24.09.2010)">Ungebohnte Motive</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/" title="Super Mario im Klassenzimmer (27.08.2010)">Super Mario im Klassenzimmer</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/07/17/stopptrick-animationen-malen-mit-licht/" title="StoppTrick-Animationen malen mit Licht (17.07.2008)">StoppTrick-Animationen malen mit Licht</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/04/30/fliegenpflicht-fuer-quadratkoepfe/" title="Pflicht für PädagogInnenköpfe (30.04.2010)">Pflicht für PädagogInnenköpfe</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/27/kreationen-fur-die-eigene-kreativitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missionen per GPS erfüllen</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/13/missionen-per-gps-erfullen/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/13/missionen-per-gps-erfullen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 04:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=2051</guid>
		<description><![CDATA[Frisch zurück vom MobileGaming-Werkstattkurs an der Akademie Remscheid frage ich mich, wieso ich eigentlich noch nie über &#8220;GPS Mission&#8221; geschrieben habe. Dabei ist das Angebot eine gute Alternative zum klassischen Geocaching – auch und gerade für die Medienpädagogik: JedeR kann mit dem &#8220;Mission Editor&#8221; ortsbasierte Quests bzw. Spiele erstellen, die Kinder und Jugendliche dann auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2052" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-2052" title="Location based games in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/04/20110413gpsmission.jpg" alt="Location based games in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;GPS Status app - HTC Desire&quot; von avlxyz auf flickr.com (cc by-sa)</p></div>
<p>Frisch zurück vom MobileGaming-Werkstattkurs an der Akademie Remscheid frage ich mich, wieso ich eigentlich noch nie über &#8220;<a title="zur Website" href="http://gpsmission.com/" target="_blank">GPS Mission</a>&#8221; geschrieben habe. Dabei ist das Angebot eine gute Alternative zum klassischen Geocaching – auch und gerade für die Medienpädagogik:</p>
<p>JedeR kann mit dem &#8220;Mission Editor&#8221; ortsbasierte Quests bzw. Spiele erstellen, die Kinder und Jugendliche dann auf vielen Handytypen spielen können. Das ganze funktioniert sehr souverän und fühlt sich beim Spielen wie aus einem Guss an.</p>
<p>Naja, vielleicht habe ich ja immer drauf gewartet, dass es noch mehr von diesen LocationBasedGames-Angeboten gibt. Das ist mittlerweile definitiv der Fall: Mit &#8220;GeoQuest&#8221; der Uni Bonn und &#8220;<a title="zur Website" href="http://www.storytude.com/" target="_blank">storytude</a>&#8221; stehen zwei weitere AnbieterInnen in den Startlöchern. Höchste Zeit also drüber zu schreiben.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2007/11/12/scotland-yard-goes-gps/" title="Scotland Yard goes GPS (12.11.2007)">Scotland Yard goes GPS</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/08/17/pimp-your-geocaching/" title="Pimp your Geocaching (17.08.2009)">Pimp your Geocaching</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/08/06/broschure-handy-life/" title="Broschüre &#8220;handy life&#8221; (6.08.2008)">Broschüre &#8220;handy life&#8221;</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/20/virtuelle-welten-unter-der-medienpadagogischen-lupe/" title="Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe (20.01.2009)">Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/16/singstar-online-und-kostenlos/" title="SingStar online und kostenlos (16.01.2009)">SingStar online und kostenlos</a> (3)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/04/13/missionen-per-gps-erfullen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spielend lernen?</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/27/spielend-lernen/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/27/spielend-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 05:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerrit Neundorf</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1954</guid>
		<description><![CDATA[Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat es sich derzeit scheinbar zur Aufgabe gemacht, Lernen und Computerspiel in allen Fassetten zu hinterfragen – gut so! Nachdem vor Kurzem ein sehr praxisorientierter Projekt-Kompass erschien (wir berichteten), wurde für die Dokumentation &#8220;Spielend lernen? &#8211; Eine Bestandsaufnahme zum (Digital) Game-Based Learning&#8221; Johannes Breuer damit beauftragt, einerseits die &#8216;ernsthaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1955" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/01/spielend_lernen_lfm.jpg"><img class="size-full wp-image-1955" title="Spielend lernen?" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/01/spielend_lernen_lfm.jpg" alt="" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">LfM-Dokumentation/Band 41 auf lfm-nrw.de</p></div>
<p>Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen <a title="LfM" href="http://www.lfm-nrw.de/" target="_blank">(LfM)</a> hat es sich derzeit scheinbar zur Aufgabe gemacht, Lernen und Computerspiel in allen Fassetten zu hinterfragen – gut so! Nachdem vor Kurzem ein sehr praxisorientierter Projekt-Kompass erschien (<a title="Games im Unterricht" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/tag/computerspiele/" target="_blank">wir berichteten</a>), wurde für die Dokumentation <a title="Spielend lernen?" href="http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Publikationen-Download/Doku41-Spielend-Lernen.pdf" target="_blank">&#8220;Spielend lernen? &#8211; Eine Bestandsaufnahme zum (Digital) Game-Based Learning&#8221;</a> Johannes Breuer damit beauftragt, einerseits die &#8216;ernsthaften Spiele&#8217; &#8211; also die Serious Games und deren IST-Stand zu hinterfragen und zum anderen das (Digital) Game-Based Learning im Allgemeinen darzustellen.</p>
<p>Auf 68 Seiten kann Mensch sich einen Überblick über aktuelle Trends und Möglichkeiten verschaffen. Natürlich geht der Autor auch auf bestehende Probleme wie die häufige Trennung von Spiel- und Lerninhalten ein, welche vor allem ältere Serious Games für den Gamer bzw. Lernenden zu durchschaubar und unattraktiv gestalten. Für mich besonders spannend ist auch die Frage nach den sogenannten COTS-Spielen (‚commercial off-the-shelf games’), also kommerziell erfolgreiche und beliebte Games und deren Einbindung in (Digital) Game-Based Learning Szenarien.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/14/computerspiele-im-unterricht-best-practice-kompass/" title="Computerspiele im Unterricht | Best-Practice-Kompass (14.12.2010)">Computerspiele im Unterricht | Best-Practice-Kompass</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/10/19/video-im-unterricht-und-daruber-hinaus/" title="Video im Unterricht und darüber hinaus (19.10.2010)">Video im Unterricht und darüber hinaus</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/12/20/nintendo-ds-macht-kreativ/" title="Nintendo DS macht kreativ (20.12.2008)">Nintendo DS macht kreativ</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/03/03/lernen-und-lehren-mittels-computerspiel/" title="Lernen und Lehren mittels eGame (3.03.2009)">Lernen und Lehren mittels eGame</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/08/kreative-games-von-wegen-nur-alle-paar-jahre/" title="Kreative Games &#8211; von wegen nur alle paar Jahre&#8230; (8.01.2009)">Kreative Games &#8211; von wegen nur alle paar Jahre&#8230;</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/27/spielend-lernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit analogen Spielzeugen digitale Spiele spielen</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/26/mit-analogen-spielzeugen-digitale-spiele-spielen/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/26/mit-analogen-spielzeugen-digitale-spiele-spielen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 05:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario von Wantoch-Rekowski</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1931</guid>
		<description><![CDATA[Eine Schüssel, darin Milch. Unter der Schüssel Elektronik, ein paar Platinen. Daran angeschlossen ein Gamepad. In der Schüssel, auf der Milch, ein Boot, das durch ein projiziertes Minenfeld gesteuert wird  &#8211; Schiffchenspielen mal anders. Milky Boat nennt sich das ganze und sieht auf den ersten Blick nicht so spektakulär aus. Bei näherem Hinsehen aber wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1951" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/01/milky-boat.jpg"><img class="size-full wp-image-1951" title="Milky Boat und Roy Block - schöne innovative Spielkonzepte für die Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2011/01/milky-boat.jpg" alt="" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot aus Video zu Milky Boat bei lab30</p></div>
<p>Eine Schüssel, darin Milch. Unter der Schüssel Elektronik, ein paar Platinen. Daran angeschlossen ein Gamepad. In der Schüssel, auf der Milch, ein Boot, das durch ein projiziertes Minenfeld gesteuert wird  &#8211; Schiffchenspielen mal anders.</p>
<p><a href="http://tmmbach.net/2010/11/12/milky-boat-at-lab30-augsburg-germany/" target="_blank">Milky Boat</a> nennt sich das ganze und sieht auf den ersten Blick nicht so spektakulär aus. Bei näherem Hinsehen aber wird deutlich, welcher Reiz in der Symbiose von analoger und digitaler Spielrealität steckt. Ein ähnliches Spiel, bei dem auch das Spielzeug in realita bewegt werden muss, ist <a href="http://www.kingcosmonaut.de/royblock/index.php" target="_blank">Roy Block</a>. Hier wird mittels zweier Blöcke an einer Projektionswand ein Männchen vom Start zum Ziel manövriert. Doch schauen Sie selbst.</p>
<p>Für den medienpädagogischen Alltag ist ein solches Spielprinzip leider noch Zukunftsmusik, noch ist es Kunst. Aber wir können hoffen. Hoffen darauf, dass Spieler wie ich, die sich in entspannter Spielerhaltung weiterhin sehr wohl fühlen, noch lange einen Bogen um physische Spieleraktivität erzwingende Konsolen machen können.</p>
<p style="text-align: right;">via <a href="http://www.spielbar.de/neu/2010/12/kreativ-werden-mit-computerspieleneindrucke-von-play10-in-potsdam/" target="_blank">spielbar.de</a></p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/27/wie-meinen/" title="Wie meinen? (27.09.2010)">Wie meinen?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/07/06/warum-man-medienkompetenzen-nicht-mehr-horen-kann/" title="Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!? (6.07.2009)">Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/20/virtuelle-welten-unter-der-medienpadagogischen-lupe/" title="Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe (20.01.2009)">Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/24/videospiele-in-den-zirkus/" title="Videospiele in den Zirkus (24.01.2012)">Videospiele in den Zirkus</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/26/mit-analogen-spielzeugen-digitale-spiele-spielen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Super Mario zum Anfassen</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/22/super-mario-zum-anfassen/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/22/super-mario-zum-anfassen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 04:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1887</guid>
		<description><![CDATA[Wer die heutige Empfehlung als Weihnachtsgeschenk nutzen möchte, muss sich langsam sputen, aber für meditative Bastelabende in der Jahreswechselzeit ist sie bestens geeignet: spielbar.de hat in einem Artikel Websites gesammelt, die kostenlose Druck- und Bastelvorlagen bereit stellen, mit denen sich aus Pappe Spielfiguren aus Videospielen zusammenschnippeln und -kleben lassen. Meiner Meinung nach ist das nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1890" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1890" title="Computerspielfiguren nachbasteln in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/12/20101222spielpapiermodelle.jpg" alt="Computerspielfiguren nachbasteln in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Super Mario Papercraft Magnet Board&quot; von papercraft.net</p></div>
<p>Wer die heutige Empfehlung als Weihnachtsgeschenk nutzen möchte, muss sich langsam sputen, aber für meditative Bastelabende in der Jahreswechselzeit ist sie bestens geeignet: <a title="zum Artikel" href="http://www.spielbar.de/neu/2010/11/spiele-nachgebastelt/" target="_blank">spielbar.de hat in einem Artikel</a> Websites gesammelt, die kostenlose Druck- und Bastelvorlagen bereit stellen, mit denen sich aus Pappe Spielfiguren aus Videospielen zusammenschnippeln und -kleben lassen.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist das nicht nur ein schöner Gag für begeisterte GamerInnen, sondern auch eine zusätzliche Methode, wenn ein Computerspielprojekt in der Medienpädagogik ganzheitlicher konzipiert werden soll. Viel Spaß beim Nachbasteln!</p>
<p>Mit diesem Artikel verabschieden wir uns in die Weihnachts- und Jahreswechselpause und melden uns im Januar wieder. Wir bedanken uns bei allen LeserInnen für das Interesse und die <a title="zum Artikel" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/06/ruckblick-2010-und-ausblick-in-die-zukunft/" target="_blank">vielfältige Unterstützung</a> im vergangenen Jahr. Schöne Feiertage!</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/06/28/pixel-zum-anfassen/" title="Pixel zum Anfassen (28.06.2011)">Pixel zum Anfassen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/" title="Ungebohnte Motive (24.09.2010)">Ungebohnte Motive</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/" title="Super Mario im Klassenzimmer (27.08.2010)">Super Mario im Klassenzimmer</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/16/singstar-online-und-kostenlos/" title="SingStar online und kostenlos (16.01.2009)">SingStar online und kostenlos</a> (3)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/22/super-mario-zum-anfassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Computerspiele im Unterricht &#124; Best-Practice-Kompass</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/14/computerspiele-im-unterricht-best-practice-kompass/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/14/computerspiele-im-unterricht-best-practice-kompass/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 04:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerrit Neundorf</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1872</guid>
		<description><![CDATA[Für viele (Medien-)Pädagogen ist die Auseinandersetzung mit Computerspielen in Projekt- und vor allem Unterrichtskontexten noch lange kein Alltag. Meist sind es jedoch gar nicht mal die fehlenden (oftmals überbewerteten) Skills, was z.B. das Computerspielen selbst angeht, sondern eher der entscheidende Tipp, bzw. eine klassische Handreichung, die es benötigt, um eigene Projekte umzusetzen. Diesen Umstand hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1861" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1861" title="Computerspiele und virtuelle Welten als Reflexionsgegenstand von Unterricht" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/12/Games_Unterricht.jpg" alt="Computerspiele und virtuelle Welten als Reflexionsgegenstand von Unterricht" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">LfM-Dokumentation/Band 39 auf lfm-nrw.de</p></div>
<p>Für viele (Medien-)Pädagogen ist die Auseinandersetzung mit Computerspielen in Projekt- und vor allem Unterrichtskontexten noch lange kein Alltag. Meist sind es jedoch gar nicht mal die fehlenden (oftmals überbewerteten) Skills, was z.B. das Computerspielen selbst angeht, sondern eher der entscheidende Tipp, bzw. eine klassische Handreichung, die es benötigt, um eigene Projekte umzusetzen. Diesen Umstand hat sich die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen <a title="LfM" href="http://www.lfm-nrw.de/" target="_blank">(LfM)</a> zur Aufgabe gemacht und die Kollegen Marco Fileccia, Johannes Fromme und Jens Wiemken damit beauftragt eine Expertise zu erstellen, welche unter dem Titel <a title="Expertise Computerspiel und Unterricht" href="http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Publikationen-Download/LfM_Dokumentation_39_Online_Computerspiele.pdf" target="_blank">&#8220;Computerspiele und virtuelle Welten als Reflexionsgegenstand von Unterricht&#8221;</a> mittlerweile erschienen ist. Diese Expertise liefert die wissenschaftliche und inhaltliche Grundlage für den <a title="Best-Practice-Kompass" href="http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Publikationen-Download/BestPracticeKompass_Computerspiele_Web.pdf" target="_blank">&#8220;Best-Practice-Kompass | computerspiele im unterricht&#8221;</a>, welcher das Computerspiel als solches und als methodisches Mittel im Unterricht darstellt. Gerade für LehrerInnen, aber auch für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit ist der Best-Practice-Kompass eine hervorragende, didaktisch- und strukturell einzigartige Handreichung, welche es erlaubt Computerspiel und &#8220;normaler&#8221; Unterricht (auch und gerade fächerübergreifend) miteinander zu verbinden.</p>
<p>Vielen Dank liebe Kollegen für dieses Werk, wir hoffen mit euch, dass der Schritt zum eigenen computerspielpädagogischen Projekt für viele PädagogInnen hiermit etwas erleichtert wird!</p>
<p>Als kleine Ergänzung möchte ich an dieser Stelle auf die <a title="Artworks-Projekt Materialien" href="http://www.artworks-contest.de/materialdokumente" target="_blank">computerspielpädagogischen Materialien</a> zum Bereich Kunst und Identität der Artworks-School hinweisen, welche sich vorrangig mit dem &#8220;sich ausdrücken&#8221; über das Computerspiel beschäftigen.</p>
<p>Kennen Sie weitere spannende Ansätze zu diesem Thema? Dann lassen Sie es uns wissen!</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/27/spielend-lernen/" title="Spielend lernen? (27.01.2011)">Spielend lernen?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/10/19/video-im-unterricht-und-daruber-hinaus/" title="Video im Unterricht und darüber hinaus (19.10.2010)">Video im Unterricht und darüber hinaus</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/12/20/nintendo-ds-macht-kreativ/" title="Nintendo DS macht kreativ (20.12.2008)">Nintendo DS macht kreativ</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/08/kreative-games-von-wegen-nur-alle-paar-jahre/" title="Kreative Games &#8211; von wegen nur alle paar Jahre&#8230; (8.01.2009)">Kreative Games &#8211; von wegen nur alle paar Jahre&#8230;</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/10/11/handys-und-smartphones-in-der-schule-reloaded/" title="Handys und Smartphones in der Schule reloaded (11.10.2010)">Handys und Smartphones in der Schule reloaded</a> (2)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/12/14/computerspiele-im-unterricht-best-practice-kompass/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Videos im Liegen updated</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 05:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1814</guid>
		<description><![CDATA[Endlich: Wir haben einen weiteren &#8220;Videopunk&#8221;-Workshop gemacht und diesmal unter anderem mit Videos im Liegen/Liegevideos gearbeitet. Das nutzen wir als Anlass, unseren HowTo-Artikel zu überarbeiten und mit unseren neuen Erfahrungen zu ergänzen. Wir bieten damit eine Anleitung für die Umsetzung in der Medienpädagogik – inklusive einer Materialliste. Die Produkte Als kleines Appetithäppchen zuerst die Ergebnisse unseres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1847" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1847" title="Videos im Liegen in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/11/20101123videoimliegen.jpg" alt="Videos im Liegen in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Screenshot aus &quot;Jump &#39;n&#39; Rum&quot;</p></div>
<p>Endlich: Wir haben einen weiteren &#8220;Videopunk&#8221;-Workshop gemacht und diesmal unter anderem mit Videos im Liegen/Liegevideos gearbeitet. Das nutzen wir als Anlass, unseren HowTo-Artikel zu überarbeiten und mit unseren neuen Erfahrungen zu ergänzen. Wir bieten damit eine Anleitung für die Umsetzung in der Medienpädagogik – inklusive einer Materialliste.<span id="more-1814"></span></p>
<h3><span style="font-weight: normal;">Die Produkte</span></h3>
<p>Als kleines Appetithäppchen zuerst die Ergebnisse unseres Videopunk-Workshops: zwei &#8220;Remakes&#8221; von klassischen Computerspielen – Super Mario</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DmBWrTH8CgU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/DmBWrTH8CgU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>und Tetris</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N-lF3uO8nys?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/N-lF3uO8nys?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>außerdem hier noch unsere ersten Kreationen beim Medienpädagogik-Praxistag – mit einem Menschenturm</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LGJIbLCt5Fg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/LGJIbLCt5Fg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>und Kettensägenjonglage</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IaNCSjGyOW4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IaNCSjGyOW4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Liegevideos in der Medienpädagogik</h3>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Videos im Liegen sind geeignet, um damit medienpädagogisch zu arbeiten. Zwar sind die zu erzählenden/erzählbaren Geschichten begrenzt und damit die inhaltliche Arbeit an einem Thema nur eingeschränkt möglich. Dafür bietet das „Genre“ sehr schöne Möglichkeiten kreativ zu spielen, Grenzen (bspw. der Schwerkraft) und auch abgefahrene Ideen zu realisieren (Kettensägenjonglage geht mit richtigen Menschen nur auf diesem Weg).</span></p>
<p>Gleichzeitig sind die Ideen relativ leicht umzusetzen. Alle Videos hier sind in Tagesworkshops möglich; gerade bei aufwändigen StopMotion-Produktionen gerät mensch bei einem Tag jedoch an seine Grenzen.</p>
<p>Insgesamt können Liegevideos als faszinierende Produkte, die leicht realisiert werden können, ein schönes Appetithäppchen für Jugendliche sein, in die Videoarbeit einzusteigen.</p>
<h3>Die Zeit</h3>
<p>Planen Sie zeitlich nicht zu knapp, alleine die Konstruktion und die Sicherung der Kamera benötigen rund eine Stunde. Außerdem empfiehlt sich eine Vorbesichtigung der Location, um am Workshoptag klar zu haben was wie wo aufgebaut/-gehängt wird.</p>
<p>Auch die Umsetzung ist nicht ohne, auch wenn schnell Ergebnisse zu sehen sind. Wenn das Konzept aufwändiger ist <em>und</em> mit StopMotion gearbeitet wird. Sollte die Gruppe zum ersten Mal mit StopMotion animieren <em>und</em> zum ersten Mal ein Video im Liegen produzieren, will <em>beides</em> geübt sein, hier muss also die doppelte Zeit eingeplant werden.</p>
<h3><span style="font-weight: normal;">Idee und Inhalt</span></h3>
<p>Passende Ideen, die auch dem &#8220;Genre&#8221; gerecht werden, sind anfangs nicht leicht zu finden. Spätestens nach einigen Beispielfilmen kommen sie aber fast wie von selbst. Unserer Erfahrung nach sind folgende Inhalte besonders geeignet:</p>
<ul>
<li>Tätigkeiten, die leicht ikonografisch darstellbar sind. Also insbesondere Sportarten (<a title="zu den Videos" href="http://www.datenstrudel.de/index.php?prid=8" target="_blank">Flatolympics</a>), aber auch die Menschenturm-Akrobatik.</li>
<li>Alles was ohne Schwerkraft leichter funktioniert: Akrobatik, Sprünge, KungFu, aber auch Weltall-Szenen.</li>
<li>Musikvideos, Computerspiele oder Filmszenen, die sich in 2D leicht nachstellen lassen.</li>
</ul>
<p>Wie immer erleichtert auch hier bei allem Spaß ein kleines Drehbuch und/oder Storyboard die Planung und den Ablauf des Drehs. Gerne kann das Konzept kurz und einfach sein – lieber auf einen Aspekt konzentrieren und den richtig ausarbeiten.</p>
<h3><span style="font-weight: normal;">Ort/Raum und Aufbau</span></h3>
<p>Selbstverständlich muss die Kamera senkrecht über dem Boden hängen und das relativ hoch. Wir haben einen Raum mit entsprechender Deckenhöhe ausgewählt – einmal einen Veranstaltungsraum, einmal eine Turnhalle. Der Kameraplatz sollte gut zu erreichen sein – über Treppe, Empore oder Leiter, in der Turnhalle sind bewegliche Basketballkörbe eine Steilvorlage. Im Sommer ist bei gutem Wetter auch ein Fenster mit einem freien Platz davor eine gute Liegevideo-Location.</p>
<p>Die Kamera muss erstaunlich hoch hängen: Mindestens fünf Meter sollten es schon sein, sonst ist der Bildausschnitt nicht groß genug um entweder groß gewachsene AkteurInnen oder das Geschehen ganz abzubilden.</p>
<p>Ausserdem sollte an die Möglichkeit gedacht werden, einen Monitor, Beamer oder PC mit dem aktuellen Kamerabild so zu installieren, dass er von der Aktionsfläche eingesehen werden kann. Dann kann nämlich der/die Regieanweisende seine Anweisungen zuverlässig einbringen und die AkteurInnen können sich selber beim Spielen beobachten und bekommen so einen besseren Eindruck ihrer Bewegungen und dem Wirken im Bild.</p>
<h3><span style="font-weight: normal;">Setting und Filmhintergrund</span></h3>
<p>Der Bildausschnitt/die Aktionsfläche sollte, einmal festgelegt, zur Orientierung abgeklebt oder anderweitig auf dem Boden gekennzeichnet werden. So kann souverän mit dem Bildausschnitt gespielt werden, insbesondere mit Auf-/Abtritt. Ausserdem erleichtert es den Aufbau der Requisiten.</p>
<p>Der Hintergrund, also in unserem Fall die Unterlage, sollte abhängig von der Handlung mit Bedacht gewählt werden. Ist viel Bewegung im Spiel (Rollbretter oder zappelnde AkteurInnen), muss der Untergrund glatt und hart sein und darf keine Falten werfen. Hier scheidet eine Decke oder ähnliches aus, es muss schon eine Plane sein.</p>
<h3>Bewegung</h3>
<p>Das ist die zentrale Herausforderung bei Liegevideos: Bewegung. Wer schon mal versucht hat im Liegen eine Gehbewegung zu machen, wird sich schnell wie ein Marienkäfer auf dem Rücken vorgekommen sein. Um trotzdem Bewegung ins Spiel bzw. den Film zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten: Rollbretter oder StopMotion.</p>
<p>Bewegung auf Rollbrettern ist weitgehend selbsterklärend, die Hauptaufgabe ist, die (gezielte) Bewegung in verschiedene Richtungen zu bewerkstelligen. Dafür sind HelferInnen empfehlenswert, die entweder schubsen, an Gliedmaßen ziehen – oder die Rollbretter mit stabiler Angelschnur bewegen.</p>
<p>Mit Stopptrick ist alles möglich, allerdings nimmt die Animation ein wenig den Spaß des im-Liegen-Schauspielens. Den Liegenden sollten präzise Anweisungen von den Außenstehenden gegeben werden <em>oder</em> &#8220;AnimatorInnen&#8221; eingesetzt werden, die die Liegenden bewegen.</p>
<p>Die Gruppe sollte sich früh für eine der beiden Bewegungsvarianten entscheiden und diese dann ausprobieren mit mit den jeweiligen Möglichkeiten experimentieren.</p>
<p>Auch der Hintergrund kann auch für scheinbare Bewegung sorgen, indem er unter den AkteurInnen weggezogen wird. Die Maus zeigt das sehr schön in &#8220;<a title="zum Film" href="http://www.youtube.com/watch?v=hxp3f9eL_u0" target="_blank">Skispringen im Liegen</a>&#8221; mit der Sprungschanze, den ZuschauerInnen und dem Schnee beim Landen.</p>
<h3>AkteurInnen</h3>
<p>Wie bei fast allen Videoprojekten sind 5-8 Menschen pro Liegevideo eine gute Zahl, abhängig von der Zahl der Figuren im Film. In der Gruppe sollten konkrete Aufgaben/Rollen vergeben werden: Regie, SchauspielerInnen, Kamera/Computer, Ton (optional), AnimatorInnen/SchubserInnen/ZieherInnen, Basteln, Continuity, etc.</p>
<p>Umgekehrt gilt auch: Hat mensch trotz aller Organisationsbemühungen nur einen eng begrenzten Personenpool, macht es mehr Sinn einen Stopp-Trick zu machen als einen Flat-Movie, bei dem dann – aufmerksame Beobachter werden es sicher stellenweise in unserem Beispiel gesehen haben – mangels HelferInnen entweder die AkteurInnen etwas verloren im Bild herumdümpeln oder ihre Bewegungen inadäquat einsetzen.</p>
<h3>Materialliste</h3>
<ul>
<li>ausreichend Zeit</li>
<li>eine lange (Bock)Leiter</li>
<li>eine Kamera, die sich (an der Decke) nicht von selbst regelmäßig in den Standby-Modus schaltet</li>
<li>Spanngurte um die Kamera zu befestigen</li>
<li>Gaffa für den Notfall (sollte ohnehin immer am Menschen sein, siehe MacGyver)</li>
<li>ggf. ein langes Kabel, um die Kamera mit einem Monitor, Beamer o.ä. zu verbinden (S-Video, Cinch).</li>
<li>der dazu passende Beamer oder Monitor</li>
<li>Bei der StopMotion-Variante muss die Kamera direkt mit einem langen (!!!) FireWire oder USB-Kabel an den Computer angeschlossen werden!</li>
<li>Kopfunterlagen für Liegende (bei StopMotion), Decken, Kissen für Rollbretter</li>
<li>Planen, Decken, Folien oder ähnliches um die „Leinwand“ zu gestalten</li>
<li>Rollbretter, die nach Möglichkeit nicht breiter sein sollten als die darauf zum Einsatz kommenden Personen (Skateboards empfehlen sich nicht, da sie nur bi- und nicht multidirektional sind)</li>
<li>dünne aber dennoch stabile Schnüre um die Rollbretter zu bewegen (dicke Angelschnur, Paketschnur, dünne Stahlseile)</li>
<li>Pappe(n), Krepppapier</li>
<li>Stifte, Schere, Kleber, etc.</li>
</ul>
<p><em>Dieser Artikel wurde zeitgleich auch auf der </em><a title="zum Artikel" href="http://lokal-global.de/liegevideos.html" target="_blank"><em>Website des Instituts für Medienpädagogik und Medientechnik</em></a><em> beim Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. veröffentlicht.</em></p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/09/22/medienpadagogik-praxistag-10-liegevideo/" title="Medienpädagogik-Praxistag 1.0: Liegevideo (22.09.2008)">Medienpädagogik-Praxistag 1.0: Liegevideo</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/11/24/perspektivwechsel-im-liegen/" title="Perspektivwechsel im Liegen (24.11.2009)">Perspektivwechsel im Liegen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/09/15/medienpadagogik-praxis-podcast5-liegevideo-tryout-kettensagenjonglage/" title="Medienpädagogik Praxis-Podcast#5: Liegevideo-Tryout &#8211; Kettensägenjonglage (15.09.2008)">Medienpädagogik Praxis-Podcast#5: Liegevideo-Tryout &#8211; Kettensägenjonglage</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/" title="Super Mario im Klassenzimmer (27.08.2010)">Super Mario im Klassenzimmer</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/" title="Ungebohnte Motive (24.09.2010)">Ungebohnte Motive</a> (2)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein moralischer Grenzgänger!?</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/10/07/ein-moralischer-grenzganger/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/10/07/ein-moralischer-grenzganger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 04:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerrit Neundorf</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1796</guid>
		<description><![CDATA[Welche Medien darf Mensch nutzen, um Geschichte zu hinterfragen? So wie es aussieht, eigentlich alle, bis auf? Na Sie ahnen es sicher schon – richtig, Computerspiele! Das Thema der innerdeutschen Grenze wurde schon häufig &#8211; auch medial &#8211; bearbeitet. Von TV Doku bis Theaterstück, immer fanden sich Interessierte, die über diese Art der Wissensvermittlung Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1793" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1793" title="1378km Logo" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/10/1378km.png" alt="1378km Logo" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Logo zum Spiel von www.1378km.de</p></div>
<p>Welche Medien darf Mensch nutzen, um Geschichte zu hinterfragen? So wie es aussieht, eigentlich alle, bis auf? Na Sie ahnen es sicher schon – richtig, Computerspiele!</p>
<p>Das Thema der innerdeutschen Grenze wurde schon häufig &#8211; auch medial &#8211; bearbeitet. Von TV Doku bis Theaterstück, immer fanden sich Interessierte, die über diese Art der Wissensvermittlung Informationen einholten, oder gar eigene Erlebnisse aufarbeiten wollten. Nun stellt sich die Frage, ob das Thema auch für heutige Jugendliche interessant und aufarbeitungswürdig ist und wenn ja, wie? Jens M. Stober, selbst noch junger Student der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG), beantwortete sich diese Fragen mit JA und lieferte auch gleich noch eine nicht ganz unumstrittene, aber dennoch vielversprechende Methode der Wissensvermittlung, ein <a href="../2009/03/03/lernen-und-lehren-mittels-computerspiel/" target="_blank">Serious Game</a>.<span id="more-1796"></span></p>
<p>Klingt auf den ersten Blick alles sehr innovativ? Das dachten sich der Student und seine Hochschule auch. Pünktlich zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit sollte das Spiel kostenlos zum Download bereit stehen und spielerisch deutsch-deutsche Geschichte vermitteln. Aber es kam anders. Ein Aufschrei ging durch das „einig Vaterland“ vor allem Opferverbände, Gedenkstättenbetreiber und Politik gingen auf die Barrikaden, um zu verhindern, was moralisch nicht sein darf. Mit Erfolg, die Hochschule zog das Spiel zurück, die Staatsanwaltschaft Berlin prüft nach Paragraf 131 des Strafgesetzbuches den Tatbestand der Gewaltverherrlichung.</p>
<p>Für alle, die die Diskussion um 1378 (km) bisher nicht verfolgt haben sollten, hier ein Link zur Ankündigung des Spiels: <a href="http://www.stern.de/politik/geschichte/todesstreifen-interaktiv-mit-neuem-computerspiel-1608441.html" target="_blank">KLICK</a> und hier ein Link zur öffentlichen Debatte und den Konsequenzen: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article9979621/Todesstreifen-Spiel-nach-Protesten-gestoppt.html" target="_blank">KLICK</a></p>
<p>Was ist da schief gelaufen, beim Projekt 1378 (km)? Aus meiner Sicht spiegelt sich in der Debatte um das Spiel nicht nur das Unverständnis für das Kulturgut Computerspiel, welches in Deutschland mehr als in allen anderen europäischen Ländern herrscht, wider. Es geht im Besonderen darum, dass etablierte Gedenkstättenpädagogen scheinbar den Zug zu aktuellen, methodisch-didaktischen Herangehensweisen der Wissenvermittlung verpasst haben.</p>
<p>Aber schön der Reihe nach:</p>
<p>Was kann und muss man dem Entwickler vorwerfen?</p>
<p>Ok, er hat für sein Game das Spielgenre gewählt, das derzeit in der öffentlichen Debatte um Computerspiele am schlechtesten wegkommt – die First Person Shooter. Aber ist dies allein ein Ausschlusskriterium, um damit Wissen zu vermitteln? Laut einhelliger Meinung der von den Medien angesprochenen Gedenkstätten-VertreterInnen &#8211; definitiv! Ganz nebenbei wurde dann auch von den Befragten – welche übrigens nicht als Computerspielexperten interviewt wurden(!) – dem geneigten Leser, Zuhörer und Zuschauer erklärt, warum Shooter produziert werden und vor allem wie genau (natürlich negativ) diese beim Spieler wirken. An dieser Stelle ein Dank für die kompetenten und sicherlich auch wirksamen Worte zu ihrem neuerkundeten Fachgebiet liebe Gedenkstätten-ExpertInnen!</p>
<p>Gut, was hat Herr Stober noch falsch gemacht, als er die Idee vom Grenzshooter umsetzte? Ganz klar, er hat ohne die etablierten und selbsternannten Experten der deutsch-deutschen Geschichtsaufarbeitung gearbeitet. Diese wurden allesamt erst nach Fertigstellung und der damit verbundenen PR mit dem Spiel konfrontiert, bezeichnenderweise durch andere Medien, die sie auf das Spiel aufmerksam machten. Was bleibt dem Experten da auch anderes übrig, als solch einem „Machwerk“ von vorne herein die positive Wirkung abzusprechen? Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: Keiner der Interviewten, keiner der Journalisten und natürlich auch kein Medienpädagoge, der sich gerade in Rage schreibt, hat das Spiel schon anspielen können, aber scheinbar haben alle ein ganz klares Bild vor Augen und dazu natürlich auch eine ganz klare Meinung.</p>
<p>Nun gut, was muss sich der Student der Medienkunst nun aber (jetzt auch ohne Zynismus) wirklich gefallen lassen? Vielleicht den Tipp eines Medienpädagogen, dass auch das beste Serious Game (und davon gibt es wahrlich nicht viele!) nicht von sich alleine aus wirken kann und sollte. Ein Spiel zu erstellen, welches zwar durchaus junge SpielerInnen ansprechen kann, da es u.a. auf dem berühmten Half Life 2 beruht, ist eine Sache, aber dann zu hoffen, dass es von sich aus Wissen vermittelt und aufklärt, ist sicherlich zu kurz gedacht. Hier wäre es wichtig gewesen, von Anfang an auf die Möglichkeiten des Spiels in Projektkontexten zur ehemaligen Grenze einzugehen. Hier wäre es wichtig gewesen, potentiellen Kritikern, aber auch Befürwortern didaktische Materialien noch vor dem Launch, eventuell auch in einer Betaphase wie sie jetzt im Nachgang stattfinden soll (siehe die offizielle Seite zum Spiel: <a href="http://www.1378km.de/" target="_blank">www.1378km.de</a>), anzubieten. Natürlich muss ein Medienkunststudent dies alles eigentlich nicht hinterfragen. Aber gerade wegen der sensiblen Thematik von Mauerschützen und deren Opfer und der damit deutschlandweit zu erwartenden Resonanz wäre eine disziplinübergreifende Herangehensweise an das Thema nicht nur wünschenswert sondern eigentlich unumgänglich gewesen.</p>
<p>Wie gesagt, auch ich habe das Spiel noch nicht spielen können, eventuell waren meine letztgenannten Kritikpunkte auch schon in Bearbeitung, um sie zum Launch das Spiels mit anzubieten, aber leider haben die Hysterie der angesprochenen Vertreter aus Presse, Gedenkstättenarbeit und Politik all dies vorerst verhindert. Natürlich gab es auch neutrale und konstruktive Berichterstattung zum Thema. Aber wie wir feststellen mussten, waren es dann doch die negativen Darstellungen, die polarisierten und u.a. dazu führten, dass das Spiel nicht am 03. Oktober erschien.</p>
<p>Für mich ist der Fall 1378 (km) ein mustergültiges Beispiel dafür, wie populistische Meinungsmache, Halbwissen und -wahrheiten gemixt mit dogmatischen Moralvorstellungen* die Bildungswüste Deutschland weiter auf der Stelle treten lassen.</p>
<p>*Auch ich möchte klarstellen, dass ich die Betroffenheit von Maueropfer-Angehörigen bei diesem Thema respektiere und die gebotene Skepsis zur Umsetzung des Spiels sehr gut nachvollziehen kann.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/06/16/untersuchung-zu-schwachen-der-computerspiel-wirkungsforschung/" title="Untersuchung zu Schwächen der Computerspiel-Wirkungsforschung (16.06.2008)">Untersuchung zu Schwächen der Computerspiel-Wirkungsforschung</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/10/14/ungenaue-begriffsnutzung-und-ihre-folgen/" title="Ungenaue Begriffsnutzung und ihre Folgen (14.10.2009)">Ungenaue Begriffsnutzung und ihre Folgen</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2007/06/28/studie-zum-jugendschutz-bei-computerspielen/" title="Studie zu ComputerspielerInnen (28.06.2007)">Studie zu ComputerspielerInnen</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/01/27/spielend-lernen/" title="Spielend lernen? (27.01.2011)">Spielend lernen?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/10/03/literatur-zu-computerspielen/" title="Literatur zu Computerspielen (3.10.2008)">Literatur zu Computerspielen</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/10/07/ein-moralischer-grenzganger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie meinen?</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/27/wie-meinen/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/27/wie-meinen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 04:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1366</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn GamerInnen eine nicht mehr ganz so steife Brise ins Gesicht weht, ist die Auseinandersetzung um den Umgang mit Computerspielen weiterhin ein gesellschaftliches Thema und damit auch eins für die Medienpädagogik. Wer sich in diese Diskussion begibt, ist glücklich über Daten, Fakten – und Positionen. Aussagen von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen AkteurInnen sowie wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1783" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1783" title="Zitate zu Computerspielen in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/09/20100929computerspielezitat.jpg" alt="Zitate zu Computerspielen in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;speech bubble&quot; von Alice Bartlett auf flickr.com</p></div>
<p>Auch wenn GamerInnen eine nicht mehr ganz so steife Brise ins Gesicht weht, ist die Auseinandersetzung um den Umgang mit Computerspielen weiterhin ein gesellschaftliches Thema und damit auch eins für die Medienpädagogik. Wer sich in diese Diskussion begibt, ist glücklich über Daten, Fakten – und Positionen.</p>
<p>Aussagen von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen AkteurInnen sowie wichtige Ereignisse stellt Matthias Dittmayer schon seit Anfang des Jahres in einer grandiosen <a title="zum Download der Zitatedatenbank" href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=3293" target="_blank">Zitatedatenbank</a> zur Verfügung, die allerdings zunächst nur mit einem gesonderten Programm abzufragen war (und damit bspw. nicht unter OSX). Seit ein paar Monaten nun gibt es auch eine <a title="zur Onlineversion der Zitatedatenbank" href="http://www.therealblack.net/QuoteDatabase.php" target="_blank">Onlineversion</a>, die einfach in jedem Browser aufgerufen werden kann. Nun steht dem erfolgreichen Argumentieren nichts mehr im Wege.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/05/11/die-medien-und-computerspiele-2-teil/" title="Die Medien und Computerspiele: 2. Teil (11.05.2009)">Die Medien und Computerspiele: 2. Teil</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2007/11/30/die-medien-und-computerspiele/" title="Die Medien und Computerspiele (30.11.2007)">Die Medien und Computerspiele</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/07/06/warum-man-medienkompetenzen-nicht-mehr-horen-kann/" title="Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!? (6.07.2009)">Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/20/virtuelle-welten-unter-der-medienpadagogischen-lupe/" title="Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe (20.01.2009)">Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/01/24/videospiele-in-den-zirkus/" title="Videospiele in den Zirkus (24.01.2012)">Videospiele in den Zirkus</a> (3)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/27/wie-meinen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ungebohnte Motive</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 04:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1780</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Mit Essen spielt man nicht.&#8221; Von dem einfachen Grundsatz unserer Eltern kann man halten, was man will — er hat wie alle Regeln seine Ausnahmen. Und zu denen kann auch die Medienpädagogik gehören. Ein italienischer Künstler macht&#8217;s vor und produziert ansehnliche StopMotion-Animationen mit Lebensmitteln wie die SuperMario-Adaption aus Bohnen. Eine schöne Idee für die Momente, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1781" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1781" title="StopMotion mit Lebensmitteln in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/09/20100924stopmotionlebensmittel.jpg" alt="StopMotion mit Lebensmitteln in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Screenshot aus &quot;Super Mario Beans&quot; auf youtube</p></div>
<p>&#8220;Mit Essen spielt man nicht.&#8221; Von dem einfachen Grundsatz unserer Eltern kann man halten, was man will — er hat wie alle Regeln seine Ausnahmen. Und zu denen kann auch die Medienpädagogik gehören.</p>
<p>Ein italienischer Künstler macht&#8217;s vor und produziert ansehnliche StopMotion-Animationen mit Lebensmitteln wie die <a title="zum Video auf youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=0V_zCVMxIQU" target="_blank">SuperMario-Adaption aus Bohnen</a>.</p>
<p>Eine schöne Idee für die Momente, wenn die Legosammlung zu Hause, die Knete aus ist und es doch ein Trickfilm sein soll. Und Bohnen lassen sich anschließend immer noch kochen und essen. Bon appétit!</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/" title="Super Mario im Klassenzimmer (27.08.2010)">Super Mario im Klassenzimmer</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/06/11/stopmotion-human-equalizer/" title="StopMotion: Human Equalizer (11.06.2008)">StopMotion: Human Equalizer</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/05/08/stopmotion-inspirationen/" title="StopMotion-Inspirationen (8.05.2008)">StopMotion-Inspirationen</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/06/04/stopmotion-feuerwerk/" title="StopMotion-Feuerwerk (4.06.2008)">StopMotion-Feuerwerk</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Super Mario im Klassenzimmer</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 04:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1710</guid>
		<description><![CDATA[Wenn das mal keine medienpädagogische Inspiration für ein Animationsprojekt zwischen Computerspiel und Video ist: Eine japanische Schulklasse hat per Post-Its und StopMotion Super Mario an die Wände ihres Klassenzimmers gebracht und damit die Realität zum Computerspiel gemacht. Die Post-It-Technik an sich ist nicht unbedingt neu, für mich macht der Bezug zum Computerspiel und ehrlich gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1717" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1717" title="SuperMario-StopMotion in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/07/20100827supermariostopmotion.jpg" alt="SuperMario-StopMotion in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Screenshot aus dem Video</p></div>
<p>Wenn das mal keine medienpädagogische Inspiration für ein Animationsprojekt zwischen Computerspiel und Video ist: Eine japanische Schulklasse hat per Post-Its und StopMotion <a title="zum Video bei youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=QAue4hnH8-A" target="_blank">Super Mario an die Wände ihres Klassenzimmers</a> gebracht und damit die Realität zum Computerspiel gemacht.</p>
<p>Die Post-It-Technik an sich ist nicht unbedingt neu, für mich macht der Bezug zum Computerspiel und ehrlich gesagt auch der nicht professionelle Look das Video zum perfekten Beispielfilm für den Einstieg in ein Trickfilmprojekt.  [via <a title="zur Website" href="http://www.neueslernen.org/" target="_blank">neueslernen.org</a>]</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/11/23/videos-im-liegen-updated/" title="Videos im Liegen updated (23.11.2010)">Videos im Liegen updated</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/09/24/ungebohnte-motive/" title="Ungebohnte Motive (24.09.2010)">Ungebohnte Motive</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/06/13/animierende-post-it-animation/" title="Animierende Post-it-Animation (13.06.2009)">Animierende Post-it-Animation</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/05/26/wie-sand-am-meer/" title="Wie Sand am Meer (26.05.2011)">Wie Sand am Meer</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/05/08/stopmotion-inspirationen/" title="StopMotion-Inspirationen (8.05.2008)">StopMotion-Inspirationen</a> (1)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/27/super-mario-im-klassenzimmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Computerspiele auf der Leine</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/24/computerspiele-geschichte-im-ueberblic/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/24/computerspiele-geschichte-im-ueberblic/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 04:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1741</guid>
		<description><![CDATA[Komplexe Informationen einfach und anschaulich auf den Punkt zu bringen ist immer eine HeldInnentat und diese hier freut alle MedienpädagogInnen besonders, die sich in Projekten mit Computerspielgeschichte befassen und dafür Materialien suchen. Mauricio Giraldo Arteaga hat in seiner Videospielgeschichte-Zeitleiste viele Faktoren für die Weiterentwicklung der Spiele zusammengetragen. Das besondere daran: Die Informationen sind nach Spielen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1742" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1742" title="Computerspiele-Geschichte in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/08/20100824computerspiele.jpg" alt="Computerspiele-Geschichte in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">Screenshot von der Website</p></div>
<p>Komplexe Informationen einfach und anschaulich auf den Punkt zu bringen ist immer eine HeldInnentat und diese hier freut alle MedienpädagogInnen besonders, die sich in Projekten mit Computerspielgeschichte befassen und dafür Materialien suchen. Mauricio Giraldo Arteaga hat in seiner <a title="zur Website" href="http://www.mauriciogiraldo.com/vgline/beta/" target="_blank">Videospielgeschichte-Zeitleiste</a> viele Faktoren für die Weiterentwicklung der Spiele zusammengetragen. Das besondere daran: Die Informationen sind nach Spielen, Personen, Technologie, Firmen, Konsolen und anderen kategorisiert und lassen sich ein- und ausblenden – das alles kombiniert mit einer ausgefeilten Tastensteuerung.</p>
<p>Einziges Manko ist, dass alles (bisher?) nur in englischer Sprache verfügbar ist; dafür lassen sich sämtliche Inhalte innerhalb einer CC-Lizenz weiterverwenden.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/04/30/sprayen-mit-der-wii/" title="Sprayen mit der Wii (30.04.2009)">Sprayen mit der Wii</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/03/27/machinima-inspirationen/" title="Machinima-Inspirationen (27.03.2009)">Machinima-Inspirationen</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/12/03/im-anfang-war/" title="Im Anfang war&#8230; (3.12.2008)">Im Anfang war&#8230;</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/12/02/oko-sau-spielekonsole/" title="Öko-Sau Spielekonsole (2.12.2008)">Öko-Sau Spielekonsole</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/08/24/youtube-als-zeitmaschine/" title="YouTube als Zeitmaschine (24.08.2011)">YouTube als Zeitmaschine</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/24/computerspiele-geschichte-im-ueberblic/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>2 oder 3 &#124; alt oder neu: Die SIMS</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/18/2-oder-3-alt-oder-neu-die-sims/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/18/2-oder-3-alt-oder-neu-die-sims/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 04:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario von Wantoch-Rekowski</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1733</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben schon öfters über Machinima geschrieben, eine klasse Methode für medienpädagogische Videoprojekte. Unsere bisherigen Projekte haben wir mit Die SIMS 2 realisiert und positive sowie negative Erfahrungen gemacht. Nun haben wir das letzte Machinima in Die SIMS 3 erstellt und waren überrascht &#8211; und an so mancher Stelle enttäuscht bis frustriert. Aber der Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1735" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/08/sims1.png"><img class="size-full wp-image-1735" title="Die SIMS 2 oder 3 in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/08/sims1.png" alt="" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;The Sims at Alton Towers&quot; von Sevenupcan auf flickr.com</p></div>
<p>Wir haben schon öfters über Machinima geschrieben, eine klasse Methode für medienpädagogische Videoprojekte. Unsere <a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/07/15/machinima-mit-thesims2-in-der-medienpadagogik/" target="_blank">bisherigen Projekte</a> haben wir mit Die SIMS 2 realisiert und positive sowie negative Erfahrungen gemacht. Nun haben wir das letzte Machinima in Die SIMS 3 erstellt und waren überrascht &#8211; und an so mancher Stelle enttäuscht bis frustriert. Aber der Reihe nach.</p>
<h3>Allgemeine Anmerkungen:</h3>
<p>Die SIMS 3 kommt in einer Mac- und in einer Windows-Version, auf der selben DVD, ohne Mehrkosten. Das ist sehr praktisch. Wir haben uns für die Mac-Version entschieden, weil in den vergangenen Projekten die Datentransfers von Windows zu Mac zeitraubend und nervig waren. Geschnitten haben wir mit Final Cut Pro, daher auch die Notwendigkeit des Transfers. Die folgenden Kritikpunkte können also auch macspezifisch sein, Windowsfilmer würden unter Umständen keine oder andere Punkte anführen.</p>
<p><span id="more-1733"></span></p>
<h3>Das Bild:</h3>
<p>Die Bildqualität ist deutlich besser als in Die SIMS 2, in der maximalen Auslösung sieht das Bild wirklich klasse aus. Allerdings geht damit auch eine verzögerte Darstellung und Reaktionszeit während der Aufnahme einher. Wenn die Szene gerade aufgenommen wird, läuft das Bild in Zeitlupe ab, was zu einigen anfänglichen Irritationen bei den TeilnehmerInnen geführt hat. Das alleine ist nicht weiter schlimm. Wenn allerdings die Sims (in Neusprech) on demand gesteuert werden sollen, sind die Latenzen mit unter so groß, dass der Befehl mehrmals gegeben wird, aus Angst die gute Szene durch eine fehlende Aktion unbrauchbar zu machen. Das führt zu Dopplungen, die Szene wird unbrauchbar. Das ist sicherlich auch von unserer verwendeten Hardware abhängig, erwähnt werden sollte es dennoch.</p>
<h3>Im Spiel:</h3>
<p>Die Sims können teleportiert werden, das zeit- und klickaufwendige Umziehen vom einen zum anderen Ort erübrigt sich. Allerdings ist das Importieren von unterschiedlichen Häusern und/oder Gründstücken etwas fummelig. Wir haben die Personen und Häuser in Arbeitsteilung erstellen lassen, die eine Gruppe hat an einem Rechner die eine Familie erstellt, während eine andere Gruppe an einem anderen Rechner ein Haus eingerichtet hat und so weiter. Die Personen bzw. Häuser auf einem anderen Rechner zu importieren, auf dem die Szene gedreht werden sollte, hat nicht einwandfrei funktioniert. Es waren zwar alle Daten im Library-Ordner enthalten, das Spiel hat aber nur entweder das eine oder das andere erkannt, selten beides zusammen.</p>
<p>Die Cheats sind weitgehend andere als in der Vorgängerversion, es sind weniger, und die sind auch noch weniger mächtig. Der Spielraum wurde deutlich beschnitten. Besonders deutlich wurde das bei dem Versuch die Sims Emotionen zeigen zu lassen, gestisch und mimisch. Ebenfalls problematisch war der eigene Wille der Sims. Um zu verhindern, dass eine Person ohne ersichtlichen Grund aus dem Zimmer rennt (meistens genau dann, wenn die Aufnahme läuft) kann er deaktiviert werden. Allerdings funktioniert das nicht so souverän wie in der Version 2. Ein &#8211; besonders aus der Distanz des Beobachters &#8211; lustiges Beispiel ist das Auftreten der Polizei. Während mensch andere Institutionen wie den Schulbus, der die schulpflichtigen Sims in die Schule kutschiert, unabhängig davon was man ihnen gerade zu tun gegeben hat, einfach löschen kann, geht das mit der Polizei nicht. Wir haben eine Szene erstellt, die Personen an die entsprechenden Positionen gestellt. Es wurde Abend, dann Nacht. Die Personen waren minderjährig, haben die Sperrstunde mißachtet. Konsequenz: sie wurde abgeholt und auf die Polizeistation gebracht. Konsequenz davon: Um nicht Ewigkeiten warten zu müssen die Szene neu laden, neu einrichten, Personen an Ort und Stelle bringen. Befehle verteilen und immer die Tageszeit im Auge behalten.</p>
<h3>Die erstellten Szenen:</h3>
<p>Sind die Szenen im Kasten können sie aus dem entsprechenden Ordner einfach herausgenommen und gesichtet bzw. in das Schnittprogramm importiert werden. Klingt gut, aber: Die SIMS 3 hat ein Problem mit der Dateigröße der erstellten Filmsequenzen. Das äußert sich so, dass die Sequenzen entweder gar nicht laufen, das Bild grau, braun oder schwarz ist, ein willkürlicher Splitscreen zu sehen ist oder Zeilen im Bild verrutscht sind. Die Grenze für eine fehlerhafte oder nicht fehlerhafte Sequenz liegt zwischen 2 und 2,5 GB. Das klingt viel, aber in der höchsten Auflösung entspricht das etwa einer Länge von einer Minute, vielleicht etwas mehr. Wenn mensch nun bedenkt, dass die Sims nicht immer gleich das machen was sie sollen oder sich zwischendrin reichlich Zeit lassen, dann ist eine Minute wahrlich knapp. Dazu kommt die Slow-Motion-Wiedergabe während der Aufnahme. Den Faktor haben wir nicht errechnet, würde aber eventuell helfen die Sequenzdauer abschätzen zu können.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mein Fazit ist klar und knapp formulierbar: Finger weg von Die SIMS 3 bei der Machinima-Produktion, drehen Sie lieber in der älteren Version 2. Hier ist zwar das Bild etwas schlechter, dafür sind die Macken (die gibt es hier durchaus auch) nicht so zahlreich, fallen nicht so stark ins Gewicht und sind mit ein wenig Improvisation zu umgehen bzw. handhabbar.</p>
<p>Wenn Sie andere Erfahrungen gemacht haben oder ergänzen möchten, nur zu!</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/01/21/second-life-im-first-life/" title="Second Life im First Life (21.01.2008)">Second Life im First Life</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/01/18/originalmusik-aus-videospielen/" title="Originalmusik aus Videospielen (18.01.2008)">Originalmusik aus Videospielen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/03/27/machinima-inspirationen/" title="Machinima-Inspirationen (27.03.2009)">Machinima-Inspirationen</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/07/15/machinima-mit-thesims2-in-der-medienpadagogik/" title="Machinima mit TheSims2 in der Medienpädagogik (15.07.2008)">Machinima mit TheSims2 in der Medienpädagogik</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/05/11/machinima-im-kino/" title="Machinima im Kino (11.05.2008)">Machinima im Kino</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/08/18/2-oder-3-alt-oder-neu-die-sims/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herolymp &#8211; oder &#8211;  Wo begräbst du deinen Avatar?</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/07/08/herolymp-oder-wo-begrabst-du-deinen-avatar/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/07/08/herolymp-oder-wo-begrabst-du-deinen-avatar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 04:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerrit Neundorf</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1678</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben uns heute hier versammelt, um Abschied zu nehmen. Wir nehmen Abschied von „Birne Helene“, einer tapferen Amazone, die einst in Diablo II gemeinsam mit und für ihren Gamer in die Schlacht zog. Ihr/e Schöpfer/in sagte zum Abschied: „RIP Birne Helene &#8211; Geliebte Amazone &#8211; Ich werde Dich vermissen &#8230;“ So oder so ähnlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1679" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1679" title="Verlust" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/07/Verlust_Blog.jpg" alt="Verlust" width="240" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Verlust &quot; von Arananithir auf artworks-contest.de</p></div>
<p>Wir haben uns heute hier versammelt, um Abschied zu nehmen. Wir nehmen Abschied von „Birne Helene“, einer tapferen Amazone, die einst in Diablo II gemeinsam mit und für ihren Gamer in die Schlacht zog. Ihr/e Schöpfer/in sagte zum Abschied: „RIP Birne Helene &#8211; Geliebte Amazone &#8211; Ich werde Dich vermissen &#8230;“</p>
<p>So oder so ähnlich verabschieden sich derzeit Gamer von ihren mehr oder weniger geliebten Avataren. Auf der Internetseite <a title="www.herolymp.de" href="http://www.herolymp.de" target="_blank">www.herolymp.de</a> tragen sie diese zu Grabe und setzen ihnen zugleich ein Denkmal. Das Projekt der Stadt Frankfurt/Main, im Speziellen des Drogenreferates, bietet seit Kurzem die Möglichkeit, für jeden „ausgespielten“ Avatar ein sogenanntes Memorial zu erstellen. Zu diesem kann der Gamer dann immer wieder zurückkehren, um (ähnlich einem „echten“ Friedhof) sich zu erinnern, sich mit anderen Gamern auszutauschen und auch darüber nachzusinnen, was die Zeit mit dem Avatar so besonders gemacht hat – oder eben nicht. Soweit so gut!<span id="more-1678"></span></p>
<p>Aber Moment mal, ein Projekt des Drogenreferats? Jeder Core-Gamer könnte hier sofort negative Assoziationen haben: „Ach schon wieder so eine Institution, die uns einreden will, dass Games süchtig machen!“ oder „Ja ja, wenn ich meinen Avatar digital begrabe, geht’s mir sicherlich gleich viel besser… Ich werde über blühende Landschaften laufen, ich werde die Weltformel finden und ich werde endlich so sein, wie mich meine Eltern und Lehrer immer haben wollten!“. Nun, ich möchte nicht leugnen, dass es mir auf den ersten (zugegeben sehr kurzen) Blick ganz ähnlich erging. Doch schauen wir einmal tiefer in die Möglichkeiten dieser Plattform hinein:</p>
<p>Die Antwort auf die erste Projekt-FAQ „Was ist der Sinn von Herolymp?“ wird meines Erachtens genau so beantwortet, dass das Projekt auch für jeden ambitionierten Gamer nachvollziehbar wird. Spätestens seit dem <a title="Artworks-Contest - pic your game life!" href="http://www.artworks-community.de/" target="_blank">„Artworks-Contest – pic your game life!“</a> und der Umsetzung des Unterrichtskonzeptes <a title="Mein Avatar und ich" href="../2010/05/26/mein-avatar-und-ich/" target="_blank">„Mein Avatar und ich“</a> wird uns immer wieder deutlich, wie viel Energie, Liebe, Wünsche, Hoffnungen usw. Gamer in ihre Spielfiguren hinein geben bzw. interpretieren. Für diese Spieler, die zum Teil über Jahre hinweg ihren Spiel-Charakter ausdefiniert haben, die mit diesem die spannendsten Abenteuer erlebt haben und sich nun von diesem verabschieden wollen, ist der Herolymp ein geniales Angebot! Hier könnten Projekte ansetzen, die Gamern die Möglichkeit bieten, all das darzustellen, was ihren Avatar auszeichnete und warum sie diesen so erstellten bzw. im Spiel formten. Das Reflektieren über das eigene Spiel, über die Möglichkeiten und Grenzen von Games könnte so ein Stück weit ausgelotet werden.</p>
<p>Auf den zweiten Blick wird dann doch deutlich, dass Herolymp sich auch an die Gamer oder deren Angehörige richtet, die selbst- oder fremderkannt zu viel Lebensenergie in ein Game investieren. Und das ist gut so! Ich möchte hier gar nicht auf Zahlen zu missbräuchlichem und pathologischem Computerspielgebrauch eingehen, aber die tägliche Arbeit von Institutionen wie der  <a title="Ambulanz für Spielsucht" href="http://www.unimedizin-mainz.de/psychosomatik/patienten/behandlungsangebote/ambulanzen/ambulanz-fuer-spielsucht.html" target="_blank">Ambulanz für Spielsucht</a> der Uniklinik Mainz zeigt auf, dass es Gamer gibt, die Hilfe suchen und brauchen. Und auch hier wird oftmals deutlich, dass das Spielen an sich meist ein Symptom von vielen ist und nicht der oft zitierte Auslöser von Abhängigkeit.<br />
Ob Herolymp in diesem Zusammenhang eine tragende Rolle spielen kann, müssen die Therapeuten entscheiden. Die Möglichkeit sich rituell vom Spiel und dem Avatar zu verabschieden erscheint zumindest reizvoll.</p>
<p>Btw.: Auch das Gee Magazin hat sich vor geraumer Zeit in der Rubrik: <a title="Er war ein stiller Jäger" href="http://www.geemag.de/2009/11/08/%E2%80%9Eer-war-ein-stiller-jager%E2%80%9C/?hefttag=GEE%2049" target="_blank">„Er war ein stiller Jäger“</a> mit dem Abschied vom eigenen Avatar beschäftigt.</p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/02/23/baj-zeitschrift-%e2%80%9ewenn-der-kontakt-zum-realen-leben-verloren-geht%e2%80%9c/" title="BAJ-Zeitschrift: „Wenn der Kontakt zum realen Leben verloren geht“ (23.02.2010)">BAJ-Zeitschrift: „Wenn der Kontakt zum realen Leben verloren geht“</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/07/06/warum-man-medienkompetenzen-nicht-mehr-horen-kann/" title="Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!? (6.07.2009)">Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/01/20/virtuelle-welten-unter-der-medienpadagogischen-lupe/" title="Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe (20.01.2009)">Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/07/30/studie-zu-pathologischer-computerspielnutzung/" title="Studie zu &#8220;pathologischer Computerspielnutzung&#8221; (30.07.2008)">Studie zu &#8220;pathologischer Computerspielnutzung&#8221;</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2007/07/16/parallel-realitaten-und-ihre-zusammenhange/" title="Parallel Realitäten und ihre Zusammenhänge (16.07.2007)">Parallel Realitäten und ihre Zusammenhänge</a> (0)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/07/08/herolymp-oder-wo-begrabst-du-deinen-avatar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BAJ-Zeitschrift: „Wenn der Kontakt zum realen Leben verloren geht“</title>
		<link>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/02/23/baj-zeitschrift-%e2%80%9ewenn-der-kontakt-zum-realen-leben-verloren-geht%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/02/23/baj-zeitschrift-%e2%80%9ewenn-der-kontakt-zum-realen-leben-verloren-geht%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Geisler</dc:creator>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienpaedagogik-praxis.de/?p=1416</guid>
		<description><![CDATA[So lautet der Untertitel der ersten Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis&#8221; (KJug) des Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ). Der „Internetsucht“ widmen sich die sechs Beiträge von Praktikern, Wissenschaftler und Dozenten. Die Beiträge umspannen das Thema dabei weitläufig und geben Einblick in die Entstehung der Begrifflichkeiten und somit zu ihrer heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/02/BAJ1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1423" title="BAJ" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2010/02/BAJ1.jpg" alt="" width="240" height="150" /></a>So lautet der Untertitel der ersten Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis&#8221; (KJug) des Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ). Der „Internetsucht“ widmen sich die sechs Beiträge von Praktikern, Wissenschaftler und Dozenten.</p>
<p><span id="more-1416"></span>Die Beiträge umspannen das Thema dabei weitläufig und geben Einblick in die Entstehung der Begrifflichkeiten und somit zu ihrer heute häufig komplizierten Verwendung, in die praktische Bedeutung und Notwendigkeit und widmen sich dabei nicht nur der Computerspielsucht, sondern auch dem durchaus brisanten Thema der Online-Pornografie.</p>
<p>Dass hierbei und erst recht aus Sicht der BAJ der Jugendmedienschutz und weitere Rechtsbereiche nicht zu vernachlässigen sind, liegt auf der Hand. Das Heft liest sich insgesamt angenehm sachlich und ist weit entfernt von hysterischen Kassandrarufen, die den Niedergang des Abendlandes beschreiben.<br />
Wer Interesse hat: <a href="http://bag-jugendschutz.de/kjug_aktuell.html" target="_blank">LINK</a></p>
	<h3>Verwandte Artikel</h3>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2009/07/06/warum-man-medienkompetenzen-nicht-mehr-horen-kann/" title="Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!? (6.07.2009)">Warum man Medienkompetenzen nicht mehr hören kann?!?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/04/08/studie-world-of-warcraft-kann-entspannen/" title="Studie: World of Warcraft kann entspannen (8.04.2008)">Studie: World of Warcraft kann entspannen</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/10/03/literatur-zu-computerspielen/" title="Literatur zu Computerspielen (3.10.2008)">Literatur zu Computerspielen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/06/16/untersuchung-zu-schwachen-der-computerspiel-wirkungsforschung/" title="Untersuchung zu Schwächen der Computerspiel-Wirkungsforschung (16.06.2008)">Untersuchung zu Schwächen der Computerspiel-Wirkungsforschung</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2007/06/28/studie-zum-jugendschutz-bei-computerspielen/" title="Studie zu ComputerspielerInnen (28.06.2007)">Studie zu ComputerspielerInnen</a> (1)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2010/02/23/baj-zeitschrift-%e2%80%9ewenn-der-kontakt-zum-realen-leben-verloren-geht%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 2/155 queries in 0.441 seconds using disk: basic
Object Caching 2648/3075 objects using disk: basic

Served from: www.medienpaedagogik-praxis.de @ 2012-02-09 11:32:47 -->
