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	<title>Medienpädagogik Praxis-Blog &#187; CMS</title>
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	<description>Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule.</description>
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		<title>CMS für alle</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 04:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Flugzeuge an den Himmel zu schreiben wirkt immer spielend einfach. Ebenso einfach ist das Content Management System &#8220;SkyBlueCanvas&#8220;. Das Besondere an diesem kostenlosen CMS: Es benötigt keinerlei Datenbank und kann damit auf jedem Webspace mit PHP installiert werden. Auch das Backend wirkt aufgeräumt und ist leicht zu verstehen, der Look der eigentlichen Website kann schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1571" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/01/20100511skybluecanvas.jpg"><img class="size-full wp-image-1571" title="Sky Blue Canvas als CMS in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/01/20100511skybluecanvas.jpg" alt="Sky Blue Canvas als CMS in der Medienpädagogik" width="240" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Crossroads&quot; von Shockmotion auf flickr.com</p></div>
<p>Wie Flugzeuge an den Himmel zu schreiben wirkt immer spielend einfach. Ebenso einfach ist das Content Management System &#8220;<a title="zur Website" href="http://www.skybluecanvas.com/" target="_blank">SkyBlueCanvas</a>&#8220;. Das Besondere an diesem kostenlosen CMS: Es benötigt keinerlei Datenbank und kann damit auf jedem Webspace mit PHP installiert werden. Auch das Backend wirkt aufgeräumt und ist leicht zu verstehen, der Look der eigentlichen Website kann schnell angepasst werden.</p>
<p>Die Features machen SkyBlueCanvas für mich zu einem Geheimtipp für Webprojekte in der Medienpädagogik. Anders als bei &#8220;Geschossen&#8221; wie Joomla können Jugendliche nämlich nach dem Projekt das Gesehene auf dem eigenen, einfachen Webaccount nachvollziehen.</p>
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</ul>
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		<title>Der Webserver in der Hosentasche</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 05:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Internet-Zugang wird (per Handy&#38;Co.) zwar immer leichter und allgegenwärtiger, dennoch ist es nach wie vor angesagt, eine Website auf mal offline laufen zu lassen. Die Serversoftware &#8220;XAMPP&#8221; ist dafür ein geniales Werkzeug, bietet sie doch alles in einem Paket, was eine dynamische Website braucht (also insbesondere PHP und mySQL). So kann bspw. ein Weblog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1268" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-1268" title="Webserversoftware portable für die Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091125webserverswitch.jpg" alt="&quot;Die Butze&quot; von rockygranada auf photocase.com" width="240" height="158" /><p class="wp-caption-text">&quot;Die Butze&quot; von rockygranada auf photocase.com</p></div>
<p>Der Internet-Zugang wird (per Handy&amp;Co.) zwar immer leichter und allgegenwärtiger, dennoch ist es nach wie vor angesagt, eine Website auf mal offline laufen zu lassen. Die Serversoftware &#8220;<a title="zum Artikel bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/XAMPP" target="_blank">XAMPP</a>&#8221; ist dafür ein geniales Werkzeug, bietet sie doch alles in einem Paket, was eine dynamische Website braucht (also insbesondere PHP und mySQL). So kann bspw. ein Weblog auf einem beliebigen Computer für Test- und Präsentationszwecke installiert werden.</p>
<p>Das ganze geht noch einfacher und abgefahrener: Nun gibt es die Software auch (für Windows) in einer <a title="zum Download der portablen Version" href="http://portableapps.com/apps/development/xampp" target="_blank">portablen Version</a>! Das bedeutet, ein medienpädagogisches Website-Projekt oder die eigene Website kann ab sofort auch rechnerunabhängig per USB-Stick laufen. Wir zeigen hier, wie Sie XAMPP portable installieren und einrichten.</p>
<p>[<em>Gerne würde ich auch ein HowTo für Mac OS X veröffentlichen, leider scheint es hier keine einfache Möglichkeit zu geben einen Server auf einem externen Medium zu installieren. Haben Sie hier Erfahrung und eine Lösung? Ich bin für Tipps dankbar.</em>]</p>
<p><span id="more-1252"></span></p>
<p>Die Installation und Einrichtung von XAMPP portable ist denkbar einfach:</p>
<ul>
<li>Laden Sie das <a title="zum Download der EXE-Datei" href="http://www.apachefriends.org/download.php?xampp-win32-1.7.2.exe" target="_blank">selbstentpackende Programmpaket</a> herunter.</li>
<li>Starten Sie die Datei und wählen das Ziel – der USB-Stick – anschließend werden alle Dateien automatisch kopiert.</li>
<li>Anschließend werden Sie von der Installationsroutine nach notwendigen Einstellungen gefragt. Im Allgemeinen ist es hinreichend, den Empfehlungen zu folgen.</li>
<li>Anschließend ist der Webserver lauffähig und über http://localhost/ erreichbar. Sie können ihn über kleine Programme im /xampp-Verzeichnis starten, stoppen, pflegen; über die Webadmin-Oberfläche (http://localhost/xampp/) können Sie ihn aus dem Browser heraus bedienen und bspw. phpmyadmin aufrufen.</li>
<li>Kopieren Sie eine evtl. vorhandene Website in den &#8220;htdocs&#8221;-Ordner kopiert werden, die Datenbank können Sie über die phpmyadmin-Installation im Browser importieren (wichtig: hier müssen Sie evtl. noch den im CMS eingetragenen DB-BenutzerInnennamen einrichten).</li>
<li>Für WordPress ist es wichtig, die eingetragene URL lokal zu verändern. Dazu müssen Sie nur folgende Zeilen in die /wp-config.php eintragen:<br />
<em> define(&#8216;WP_SITEURL&#8217;, &#8216;http://localhost&#8217;);<br />
define(&#8216;WP_HOME&#8217;, &#8216;http://localhost&#8217;);</em><br />
Außerdem müssen Sie die evtl. eingestellte Permalink-Struktur anpassen (bzw. die entsprechende .htaccess-Datei kopieren).</li>
</ul>
<ul>
<li>Inkl. Installation hat eine komplette Kopie unseres Blogs auf den USB-Stick bei mir ca. 90 Minuten gedauert.</li>
</ul>
<p>Unser WordPress-Blog funktioniert nach den Anpassungen auf meinem USB-Stick tadellos – so tadellos, dass ich besonders aufpassen muss, die lokale nicht mit der öffentlichen Installation zu verwechseln. Lediglich die Reaktionsdauer ist teilweise erhöht, das hängt aber sicher auch mit der Geschwindigkeit des Sticks zusammen. Schnelligkeit ist hier besonders angesagt. Hier noch das Beweisfoto:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1272" title="Der eigene Webserver auf dem USB-Stick in der Medienpädagogik" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/11/20091126xamppbeweis.jpg" alt="Der eigene Webserver auf dem USB-Stick in der Medienpädagogik" width="480" height="181" /></p>
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</ul>
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		<title>Wenn die Homepage auf dem eigenen Computer laufen soll</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 04:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;dann entlockt das Mac-UserInnen im Allgemeinen nur ein müdes Lächeln, kann OSX doch durch einen Haken bei &#8220;Web-Sharing&#8221; in den Systemeinstellungen auch Webserver-Funktionalitäten übernehmen. Für einfache Projekte ist das durchaus hinreichend, wenn allerdings ein medienpädagogisches Webprojekt ins Haus steht, bei dem ein CMS oder allgemein PHP an den Start gebracht werden soll, dann friert besagtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-803" title="20090427mamp" src="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2009/04/20090427mamp.jpg" alt="20090427mamp" width="250" height="181" />&#8230;dann entlockt das Mac-UserInnen im Allgemeinen nur ein müdes Lächeln, kann OSX doch durch einen Haken bei &#8220;Web-Sharing&#8221; in den Systemeinstellungen auch Webserver-Funktionalitäten übernehmen. Für einfache Projekte ist das durchaus hinreichend, wenn allerdings ein medienpädagogisches Webprojekt ins Haus steht, bei dem ein CMS oder allgemein PHP an den Start gebracht werden soll, dann friert besagtes Lächeln schon etwas ein.</p>
<p>Abhilfe schaffen Komplettpakete (analog zu <a title="zum Wikipedia-Artikel über LAMP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/LAMP" target="_blank">LAMP</a>), die neben einem Webserver auch PHP, MySQL und diverse Tools unterstützen. Unter Windows heißt das XAMPP, beim Mac/unter OS X dann <a title="zum Wikipedia-Artikel über MAMP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/XAMPP" target="_blank">MAMP</a>. Gerrit van Aaken hat in seinem Blog eine <a title="zum Blog-Beitrag" href="http://praegnanz.de/weblog/mamp-und-virtualhostx" target="_blank">Anleitung mit kleinen Zusatztipps</a> geschrieben, wie mensch unter OSX ein solches System an den Start bringt – und sogar die eigene Domain auf den eigenen Computer umleitet. Auch die Kommentare sind lesenswert, hier gibt es noch weitere interessante Hinweise zum Thema.</p>
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		<title>Weitere einfache CMSysteme</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 22:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach meinen positiven Erfahrungen eines Webseitenprojekts mit WordPress ist für mich klar, dass der Einsatz von einfachen Content Management Systemen ideal ist für die medienpädagogische Arbeit – und insbesondere klare Vorteile gegenüber &#8220;Geschossen&#8221; wie Typo3 hat. Dennoch war auch bei WordPress nicht alles rosig und so bin ich weiter auf der Suche nach dem System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinen positiven Erfahrungen eines Webseitenprojekts mit WordPress ist für mich klar, dass der Einsatz von einfachen Content Management Systemen ideal ist für die medienpädagogische Arbeit – und insbesondere klare Vorteile gegenüber &#8220;Geschossen&#8221; wie Typo3 hat. Dennoch war auch bei WordPress nicht alles rosig und so bin ich weiter auf der Suche nach dem System für das nächste Projekt. Gerrit van Aaken hat mich mit seinen <a title="zum Blog-Beitrag" href="http://praegnanz.de/weblog/subjektiver-cms-einkaufsfuehrer" target="_blank">Überlegungen</a> motiviert, einige Systeme auszuprobieren. Und während <a title="zur Typolight Website" href="http://www.typolight.org" target="_blank">TypoLight</a> einen etwas sperrigen (und zu kommerziellen) Eindruck macht, bin ich von <a title="zur SilverStripe Website" href="http://www.silverstripe.com/" target="_blank">SilverStripe</a> sehr begeistert: Sehr klar strukturiert, gute Funktionalitäten, leicht zu modifizieren. Bleibt bei mir im Hinterkopf und ich werde es sicher bald mal bei einem Projekt ausprobieren. Dann mehr.</p>
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		<title>Showdown der Weblog-Systeme</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 22:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, es wird hier keine Toten und auch keine Verletzten geben und mittlerweile knallt auch die Sonne nicht mehr auf die Main Street. Dennoch ist es High Noon und die Protagonisten stehen sich Auge in Auge gegenüber: Natürlich nur zufällig – aber passend &#8211; kurz nach meinem Posting über WordPress in der Medienpädagogik hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es wird hier keine Toten und auch keine Verletzten geben und mittlerweile knallt auch die Sonne nicht mehr auf die Main Street. Dennoch ist es High Noon und die Protagonisten stehen sich Auge in Auge gegenüber: Natürlich nur zufällig – aber passend &#8211; kurz nach meinem <a title="zum Artikel" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2008/09/09/webprojekte-mit-wordpress/" target="_self">Posting über WordPress in der Medienpädagogik</a> hat sich das SmashingMagazine aufgeschwungen und <a title="zum Artikel" href="http://www.smashingmagazine.com/2008/08/29/10-weblog-engines-reviewed/" target="_blank">zehn Weblog-Systeme getestet</a>. Und Gerrit van Aaken setzt noch eins drauf und <a title="zum Artikel" href="http://praegnanz.de/weblog/warum-textpattern-meist-besser-als-wordpress-ist" target="_blank">vergleicht WordPress mit Textpattern</a>. Beide Artikel zusammen liefern also eine geballte Ladung an Informationen über Weblog- und einfache CM-Systeme, von WordPress über Serendipity und Textpattern bis Joomla. Eine gute Basis für die Auswahl der Plattform für das nächste Webprojekt.</p>
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		<title>Webprojekte mit WordPress</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 22:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Rösch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der letzten Woche habe ich zum ersten Mal ein medienpädagogisches Internetprojekt mit Jugendlichen durchgeführt, bei dem die Website mit Hilfe von WordPress erstellt wurde. Hier kommt ein kleiner Praxisbericht/Praxistest mit meinen Erfahrungen, Tipps, Lehren und Empfehlungen inkl. eines Vergleichs mit der Arbeit mit Systemen wie Typo3. Setting und Konzept Innerhalb von fünf Tagen sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Woche habe ich zum ersten Mal ein medienpädagogisches Internetprojekt mit Jugendlichen durchgeführt, bei dem die <a title="zum Ergebnis des Workshops" href="http://www.medienwoche-trier.de">Website</a> mit Hilfe von WordPress erstellt wurde. Hier kommt ein kleiner Praxisbericht/Praxistest mit meinen Erfahrungen, Tipps, Lehren und Empfehlungen inkl. eines Vergleichs mit der Arbeit mit Systemen wie Typo3. <span id="more-432"></span></p>
<p><strong>Setting und Konzept<br />
</strong></p>
<p>Innerhalb von fünf Tagen sollte eine internationale Gruppe innerhalb einer medienpädagogischen Veranstaltung mit mehreren Workshops die Erkenntnisse aus diversen Interviews und Ausflügen auf einer mehrsprachigen Internetseite dokumentieren. Grundlage war eine Installation des WordPress-Basispakets auf einem eigenen Webserver. Davon ausgehend sollten die jugendlichen TeilnehmerInnen sämtliche Aspekte der Webseitenentwicklung (inkl. Plugininstallation und Themegestaltung) selbst übernehmen. Dem lag der Gedanke zu Grunde, dass die Jugendlichen so am Ende nicht nur Wissen über die inhaltliche Arbeit an einer Webseite und der Nutzung eines einfachen CMS haben, sondern auch die Pflege und Installation selbst übernehmen können.</p>
<p><strong>Artikelredaktion im Backend</strong></p>
<p>Das Backend/der Adminbereich von WordPress ist sehr übersichtlich gestaltet, die Möglichkeiten sehr klar angeordnet und bezeichnet. Entsprechend einfach und schnell war die Einführung für die Jugendlichen, die sich alle weiteren Funktionen intuitiv erschlossen haben. Eine wichtige Kleinigkeit die die souveräne Autospeichern-Funktion von WordPress – als WorkshopleiterIn kann mensch sich so immer zurücklehnen und ist vor unangenehmen Datenverlusten bei der Artikelredaktion gefeit.</p>
<p>Bis zum Schluss teilweise (insbesondere für die EinsteigerInnen) schwer zu vermitteln war allerdings der Unterschied zwischen Artikeln und Seiten. Erst während des Projekts hat sich auch herausgestellt, dass das einsprachige Backend für manche eine Hürde darstellt, die die entsprechende Sprache nicht hinreichend beherrschen.</p>
<p>Insgesamt sehe ich bei der Redaktion im Adminbereich aber einen klaren Vorteil für WordPress gegenüber komplexeren Systemen wie Typo3.</p>
<p><strong>Webseitengestaltung</strong></p>
<p>Für Jugendliche ist es wichtig, die eigenen Webseiten nach den eigenen Vorstellungen gestalten und schließlich auch mit allen Gimmicks &#8220;pimpen&#8221; zu können. Bei aller Flexibilität von schwereren &#8220;Geschützen&#8221; wie Typo3 ist das deren Archillesferse. Hier ist es nämlich nur aufwändig und mit hohen Anforderungen an das technische Vorwissen der Beteiligten möglich, ein Template zu verändern. Das kann Frust und Unzufriedenheit mit dem eigenen Produkt hervorrufen. Anders mit WordPress: Mit dem <a title="zum WordPress-Themebrowser" href="http://wp-themes.com/" target="_blank">Themebrowser</a> können die TeilnehmerInnen frei einen neuen Look für die eigene Seiten aussuchen, der schnell installiert ist und relativ unaufwändig veränderbar ist. Womit wir bei der</p>
<p><strong>Technik</strong></p>
<p>wären: Die (technische) Installation von neuen Funktionen (Plugins) und neuer Gestaltung (Themes) ist mit WordPress fast intuitiv zu erledigen, vom Ablauf ähnlich, auch für EinsteigerInnen schnell verständlich und mit wenigen Klicks zu erledigen. Entsprechend gut hat die technische Pflege unserer WordPress-Installation durch die Jugendlichen funktioniert. Ich bin mir sicher, dass auch die Grundinstallation von den Jugendlichen hätte übernommen werden können – das hätte nur eine zusätzliche Unsicherheit für den Workshop-Auftakt bedeutet (mensch weiß schließlich nie, wie sich Server verhalten). Sehr schön gerade für die medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen ist die fast unerschöpfliche Auswahl an Erweiterungen für WordPress. Damit sind fast alle Vorstellungen der TeilnehmerInnen zu realisieren.</p>
<p>Meiner Meinung nach macht es die Einfachheit auch sehr wahrscheinlich, dass die Jugendlichen – sollten sie das wollen – nach einem solchen Workshop auch eine eigene Website umsetzen können. Bei Geschossen wie Typo3 ist das relativ unwahrscheinlich, hier lernen sie meist nur das redaktionelle Arbeiten.</p>
<p><strong>Mehrsprachigkeit</strong></p>
<p>Der heikelste Punkt der Woche: Würde es zufriedenstellend funktionieren, unsere Seite mehrsprachig zu machen? Ja, es gelang, aber hier macht Typo3 im direkten Vergleich einen klaren Punkt.</p>
<p>Mit dem Plugin <a title="zur Plugin-Seite " href="http://wordpress.org/extend/plugins/gengo/" target="_blank">Gengo</a> wird WordPress sehr (!) leicht mehrsprachig, allerdings ist das Verhalten im Frontend nicht immer komfortabel (je nach Klick erscheinen beispielsweise alle Sprachen auf einmal), auch im Backend werden die Artikel und Seiten (wordpress-typisch) nicht nach Sprachen getrennt, sondern erscheinen in der Liste. In beiden Situationen verliert mensch bei vier Sprachen schnell mal den Überblick. Trotzdem war die Arbeit mit Gengo auch für die Jugendlichen intuitiv und hat recht reibungslos funktioniert, auch wenn es inkompatibel zu manchen Plugins zu sein scheint.</p>
<p>Dennoch ist die konkrete Arbeit an einer mehrsprachigen Seite mit Typo3 weitaus souveräner zu meistern. Gleichzeitig ist hier wiederum die Vorarbeit ungleich aufwändiger.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Gesamteinschätzung ist natürlich von dem medienpädagogischen Ziel abhängig: Geht es darum, dass die Jugendlichen weitgehend selbst die Technik meistern, einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen werfen können und Aussehen und Funktionalität selbst bestimmen? Oder geht es darum, das redaktionelle Arbeiten mit einem (fast) professionellen CMS zu erlernen und sich eher auf die Inhalte zu konzentrieren? Im ersten Fall lautet die Antwort (derzeit) ganz klar WordPress, im zweiten Fall natürlich Typo3.</p>
<p>Darüber hinaus hat sich während meines Projektes für mich gezeigt, dass WordPress ganz große Vorteile bei der Übersichtlichkeit und BenutzerInnenfreundlichkeit hat sowie sehr hilfreiche Funktionalitäten wie das automatische Speichern von Datensätzen bietet. WordPress bleibt also auf jeden Fall zumindest im Rennen wenn es um die Konzeption von zukünftigen Internetprojekten mit Jugendlichen geht.</p>
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