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HowTo: mit Photoshop Akzente setzen

akzentPhotoshop ist und bleibt eines der beliebtesten Grafikprogramme in- und ausserhalb medienpädagogischer Arbeitsfelder. Allerdings ist das Programm genau so mächtig und vielseitig, so dass viele Anwender sich im Dschungel der Funktionen erst einmal nicht zurecht finden. An so einer Stelle sind immer wieder Tutorials willkommen, die zeigen, wie mensch mit einfachen und schnellen Mitteln schöne Effekte zaubern und neue Akzente setzen kann. Teile eines Fotos in Grautönen darstellen oder Bereiche unscharf machen – das verleiht einem Foto einen ganz neuen Look – natürlich nicht nur mit Photoshop…

PatchMatch: Killertool für Bildmanipulationen

PatchMatch

PatchMatch

Das Schlachtschiff unter den Bildbearbeitungsprogrammen Photoshop hat voraussichtlich in der neuen Version von CS5 ein Killer-Tool: PatchMatch. Gegenstände verschwinden lassen kann man heute auch schon, wer sich aber das Video anschaut wird schnell die Vorzüge des neuen Patches erkennen. Beim Ausschneiden von Bildbereichen kommt nicht der darunter liegende Layer zum Vorschein, sondern eine Art Stamp-Tool (Stempel-Werkzeug) füllt den Bereich mit in der näheren Umgebung liegenden Textur. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Bereinigung ist fast nicht zu erkennen. Außerdem können markierte Bereiche an andere Stellen gesetzt oder dupliziert werden – die Stempel-Funktion sorgt hier ebenfalls wieder für eine fast unmerkliche Bearbeitung. Auch das Stauchen, das in CS4 ja schon relativ ausgereift ist und einzelne Bildbereiche geschützt und erhalten werden können, wurde noch einmal weiterentwickelt.

Also, reinschauen lohnt sich und warten auch. Nicht nur auf die Veröffentlichung der neuesten Version, sondern auch auf ähnliche Funktionen in Open-Source-Software wie GIMP beispielsweise. Allzu lange wird es nicht auf sich warten lassen, da kann ich die  MedienpädagogInnen glaube ich beruhigen.

Was Sie sich schon immer zu Photoshop gewünscht haben…

…aber kaum zu fragen trauten, das gibts heute in geballter Menge: Egal, ob für medienpädagogische Projekte zu Bildbearbeitung, Fotografie oder Webgestaltung, hier kommen einmal mehr wichtige Quellen für Photoshop-Tutorials, -Pinsel, -Muster, -Aktionen und -Tipps.

Dr. Web listet einige allgemein wichtige Photoshop-Quellen für Tutorials und Co. auf, noupe.com ergänzt (auf Englisch) die 60 wichtigsten Pinsel-, Tutorial-, etc. -Quellen. Und dann sind mir in letzter Zeit noch Tutorials zu 3D-Effekten, Optimierung der Bildqualität, Angleichung von Hautfarben, Tonwertkorrektur und zum “Apple-Look” (3D-Effekten, Geräte, Icons, etc.).

Pimp my Photo revisited: Photoshop-Tutorials für alle Gelegenheiten

Mit diesen Tutorials können die diesjährigen Weihnachtsfotos richtig hochgetuned werden – oder im nächsten medienpädagogischen Fotoprojekt die Bilder von der Silvesterparty. Gleich mehrere Quellen sind mir in den letzten Tagen über den Mauszeiger gelaufen. Den ganzen Beitrag lesen

Digitale Polaroids

Eine grandiose Methode nicht nur für medienpädagogische Fotoprojekte sind – Polaroids. Seit Jahrzehnten ist es ein Erlebnis, wenn das schwarze Bild surrend aus der Kamera kommt und wenn mensch anschließend, das Foto schüttelnd, gespannt drauf wartet, was denn aus dem Schnappschuss geworden ist.

Leider wird dieser Schlüsselmoment bald auf der digitalen Strecke geblieben sein, denn die Firma Polaroid hat die Herstellung von Kameras bereits eingestellt und nach 2009 wird es wahrscheinlich auch keine Filme mehr geben. Für die Zeit danach gibt es aber schon jetzt zumindest teilweise eine digitale Entschädigung – selbstverständlich für den Mac. “Poladroid” stellt aus jedem digitalen Foto ein – digitales – Polaroid mit allem drum und dran her, also mit Rahmen und natürlich mit der obligatorischen Entwicklungszeit. Das mindert den Schmerz zumindest teilweise. Das Programm befindet sich noch in der Betaphase und ist zumindest jetzt kostenlos.

Photoshop-Aktionen für jede Gelegenheit

Ein Photoshop-Orden mehr an die AutorInnen von SmashingMagazine: Sie haben auf ihrer Website eine weitere Photoshop-Toolsammlung zusammengestellt, diesmal mit Aktionen, also automatisierte und komplexe Befehlsketten von Bildmanipulationen.

Diese “ultimative Sammlung” bringt es auf sage und schreibe 350 Aktionen, mit denen sich mit Adobes Bildbearbeitungsprogramm ein Retro-Effekt, Polaroid-Look,  HDR-, Infrarot-, Lomo- und verbrannte-Ecken-Effekt erzeugen lässt, außerdem Schwarzweiß-Transformation, Farbverbesserung, Wasserzeichen und vieles mehr. Das meiste davon ist kostenlos, z.T. muss auf die Lizenz geachtet werden. Ein guter Köcher, aus dem mensch treffsichere Pfeile beim nächsten medienpädagogischen Foto- oder Webprojekt ziehen kann.

Wassertropfen und Regenschauer mit Photoshop

In diesen Tagen ist es nicht schwierig, Wassertropfen und Regenschauer auf digitale Bilder zu bekommen. Aber trotz aller Bedenken kommt der nächste Sommer bestimmt und auch da wird es medienpädagogische Projekte mit Photoshop geben. Und wer dann Regen und Wassereffekte auf Fotos produzieren möchte, ist sehr gut mit einer weiteren Photoshop-Tutorial-Sammlung des SmashingMagazines bedient. Vielen Dank dafür.

Fotos mit iPhoto verbessern

Wer medienpädagogische Projekte mit Macs macht, hat dank iLife auch ohne Photoshop ein Bildbearbeitungsprogramm dabei: iPhoto. Dessen Bildbearbeitungs- und -verbesserungsfunktionen sind mittlerweile ganz ausgereift und bringen gute Ergebnisse. Die MacWelt zeigt in einem kleinen Tutorial, wie mensch mit iPhoto7/iPhoto08 Bilder nachbearbeitet, also leuchtende Farben erzeugt, den Farbstich entfernt, Schatten und Licher optimiert und an der Farbintensität arbeitet. Sehr gut für die schnelle Bildbearbeitung zwischendurch, bspw. bei einem Webseitenprojekt.

Yearbook yourself – wie wäre Ich wann?

Das Online-Angebot yearbook yourself bietet die Möglichkeit, sein eigenes Jahrbuch zu erstellen. Die Besonderheit hierbei liegt in der vielfältigen Variation des eigenen Gesichts, angepasst an die jeweilige Zeit zwischen 1950 und 2000. Ein kleiner netter Zusatz für manch medienpädagogisches Angebot unter der Fragestellung: Wie würde Ich z.B. 1970 als Erwachsener aussehen?

Pimp my Photo reloaded: Himmel tunen

Das letzte pimp-my-photo-Posting erfreut sich großer Beliebtheit, daher lege ich mit Hilfe des SmashingMagazines schnell und gerne nach: Die Leute der Seite haben diesmal Photoshop-Tutorials zusammengestellt, mit denen sich Himmel und auch Weltraum-Bilder manipulieren lassen. Der Bezug zur Medienpädagogik ist bei weitem nicht so naheliegend wie bei der letzten Zusammenstellung, allerdings möchte ich nicht ausschließen, dass die Dynamik von Projekten auch das Bearbeiten von Himmeln auf die Tagesordnung bringt (vor allem bei schlechtem Wetter). In diesem Sinne: Frohes Werkeln!

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