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Communities als Projektplattform

Communitys als Projektplattform in der Medienpädagogik

Das Jugendmedienprojekt Modul7 – my open digital urban lab des Ackermannbogen e.V., in Kooperation mit dem JFF und „Konzept Grün“, fand von September bis November 2009 im Münchner Neubauviertel Ackermannbogen statt. Die soziale Randstellung von Jugendlichen bildet sich im Ackermannbogen auch räumlich ab. Jugendliche (Frei)Rauminteressen sind unterrepräsentiert und haben im wörtlichen und übertragenen Sinn wenig Platz im Quartier. Mit Hilfe zielgruppenadäquater aktivierender Beteiligungsformen sollten diese Defizite abgemildert und in Potenziale umgewandelt werden. Jugendliche wurden durch ihre Vorliebe für neue Medien motiviert, sich thematisch dem neuen Stadtteil zu nähern. Über diese mediengestützte Stadtteilerkundung sollten Jugendliche dafür gewonnen werden, sich mit ihren Mitteln und ihrer Sprache für ihre Belange im Stadtteil einzusetzen. Den ganzen Beitrag lesen

Teens-Talk: Diskussion im Radio

"Teens-Talk in der Medienpädagogik" 1. Vorbereitung
Die Betreuerinnen und Betreuer treffen sich eine Stunde vor dem Start. Sitzmöglichkeiten, Mischpult, Mikros und Stative werden aufgebaut.

2. Start
Sechs Jugendliche treffen sich mit den Betreuerinnen und Betreuern. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wird ein teens talk ausprobiert; die Themen werden per Brainstorming und Gruppenwunsch ermittelt. In Rotation können alle Jugendlichen unterschiedliche Rollen testen (Moderation, Diskutierende). Zwischen den Rollenwechseln wird kurz reflektiert: Was ist gut gelaufen an der Diskussion? Warum (nicht)? War das Thema für eine Diskussion geeignet? Warum (nicht)? Ergebnisse festhalten. Den ganzen Beitrag lesen

Peer Education | Web 2.0 Guides

Peer Education in der MedienpädagogikVorbereitung der Ausstellung
= Schulung der medienpädagogischen Peer Educatorinnen und Educatoren/Medienpeers:

Zunächst werden die Medienpeers geschult. Als Erstes findet wie bei jedem pädagogischen Projekt eine themenbezogene Kennenlernaktion statt. Die Jugendlichen stellen sich mit einem Foto vor, das einen sie beschreibenden, typischen oder Lieblingsgegenstand abbildet. Mithilfe dieser Methode kann zugleich das Thema Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken aufgegriffen werden.

Anschließend berichten die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Handyvideoclips, Hörspielen, Plakaten und Flyern über ihre Erfahrungen mit Cybermobbing und Gefahren in sozialen Netzwerken. Im Sinne einer „Kampagnen-Präsentation“ werden die Expertenberichte diskutiert und möglicherweise weitere Risiken oder Informationen zum Thema Cybermobbing ausgetauscht. Den ganzen Beitrag lesen

Hörspiele mit dem Geschichtenkoffer

Hörspiele in der Medienpädagogik

Für den Geschichtenkoffer wird ein schöner alter Koffer mit Dosen (alte, schöne Keks-, Tee- oder Kaffeedosen), in denen sich je drei kleine Gegenstände befinden, benötigt. Beim Bestücken des Koffers sollte darauf geachtet werden, dass sich in einer Dose zwei Figuren (zum Beispiel eine Spinne aus Plastik, ein Fingerpüppchen oder Playmobilmännchen) und ein Gegenstand (etwa Muschel, Stein, Christbaumkugel, Murmel oder Stoffblume) befinden. Bei einer Anzahl von zum Beispiel 20 Kindern (Gruppe/Klasse) ist eine Aufteilung in vier Arbeitsgruppen ratsam. Jede Arbeitsgruppe erhält eine Dose. Ziel jeder Arbeitsgruppe ist die Entwicklung eines kleinen Hörspiels. Den ganzen Beitrag lesen

Radiosendungen mit Jugendlichen

Radio für Jugendliche durch Medienpädagogik

Die Redaktion trifft sich am Nachmittag zur Redaktionssitzung. Hier wird ihnen gezeigt wie sie eigenständig recherchieren, Beiträge gestalten können, wie die Musik eines eigenen Radiomagazins klingen sollte, welche Tricks es für die Moderation einer Sendung gibt und wie sie mit der Sendetechnik umgehen. Parallel zu dieser Arbeit treffen sie hier Freundinnen und Freunde, die die gleiche Leidenschaft teilen. Den ganzen Beitrag lesen

Podcasts für Studierende

Podcasts für Studierende in der Medienpädagogik

Die Medienarbeit mit Podcasts ermöglicht zum einen, dass sich die Projektteilnehmenden mit dem Medium und seinen Besonderheiten auseinandersetzen. Dies ist insbesondere in heterogenen Gruppen gut möglich, da die erforderlichen Kenntnisse leicht erlernbar sind und die Teilnehmenden bestehende Vorkenntnisse gut einbringen können, wovon andere Teilnehmende wiederum profitieren.

Das im Rahmen der Projektarbeit entstehende Medienangebot stellt dann wiederum eine Orientierungshilfe dar, mit der wichtige Informationen narrativ und auf kurzweilige Art vermittelt werden können. Das Podcast-Angebot kann seriell angelegt sein mit dem Ziel, dieses fortlaufend zu gestalten und regelmäßig neue Podcast-Folgen zu produzieren. Möglich ist aber auch, das Angebot thematisch stark einzugrenzen und mehrere Folgen in einem festgelegten Zeitraum zu produzieren und der Allgemeinheit zugänglich zu machen (beispielsweise im Rahmen von Projekttagen). Je nach (zeitlichem) Rahmen des Podcast- Projekts kann die Themen-Entwicklung des Podcasts mehr oder weniger umfangreich in das Projekt integriert sein. Je mehr eigene Ideen die Teilnehmenden entwickeln können, umso motivierter werden sie bei der Umsetzung sein. Den ganzen Beitrag lesen

Politische Bildung mit digitalen Medien

Politische Bildung mit digitalen Medien und MedienpädagogikNetz-B besteht aus drei Bausteinen, die verschiedene Arten von Plattformen für politisches Engagement Jugendlicher darstellen:

1. In dreitägigen Workshops wird erarbeitet, welche Möglichkeiten des politischen und insbesondere regionalen Engagements und der Mitgestaltung es durch digitale Medien (speziell das Internet) gibt. Die Jugendlichen führen eigene praktische Projekte durch, um das erworbene Wissen anzuwenden. Zu Beginn des Workshops wird in das Thema politische Beteiligung mit digitalen Medien eingeführt – so bekommen die Teilnehmenden einen Überblick über digitale Werkzeuge und Plattformen für ihr Engagement. Den ganzen Beitrag lesen

Werkstätten zum Web 2.0

Werkstätten zur Medienpädagogik

In den Webhelm-Werkstätten produzieren Jugendliche verschiedenste Medienprodukte zu den Themenbereichen Datenschutz, Urheberrecht und Persönlichkeitsrechte im Web 2.0. Es können beispielsweise Videoclips, interaktive Fotostorys, Comics oder Audio-Beiträge entstehen.

Vorbereitung
Bei einem Vorbereitungstreffen mit den teilnehmenden Jugendlichen kann gegebenenfalls bereits geklärt werden, welche Web 2.0-Angebote sie kennen und nutzen, welche Fragen und Aspekte des Datenschutzes, des Urheberrechts oder der Persönlichkeitsrechte sie für wichtig halten und wo sie Informationsbedarf haben. Dazu können die Jugendlichen beispielsweise gegenseitig kurze Video- oder Audio-Interviews zu ihren Lieblings-Internetplattformen führen. Anhaltspunkte können die folgenden Fragen sein: Was ist deine Lieblingsplattform? Was machst du alles auf…? Was kann man da sonst noch machen? Was gefällt dir auf … am besten? Was findest du nicht so gut? Die Ergebnisse können anschließend in der Gruppe präsentiert und diskutiert werden.

Ablauf
Der genaue Ablauf der Webhelm-Werkstatt sollte an die Rahmenbedingungen der Zielgruppe sowie an ihre Bedürfnisse und Wünsche angepasst sein. Folgende Elemente bieten sich jedoch in allen Fällen an: Den ganzen Beitrag lesen

Audioguides

"Audioguide für das KZ Außenlager Hersbruck in der Medienpädagogik" Im Schuljahr 2010/2012 nahmen 19 Schülerinnen und Schüler an einem Audioguide-Projekt teil, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte des KZ Hersbruck zu dokumentieren. Das KZ Außenlager Hersbruck, von dem heute im Stadtbild kaum noch Spuren erhalten geblieben sind, war das zweitgrößte Außenlager von Flossenbürg und damit das drittgrößte Bayerns.

Den Schülerinnen und Schülern sollte in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit gegeben werden, sich sowohl mit der Erstellung von Hörbeiträgen als auch mit einem regionalen geschichtlichen Themenkomplex zu beschäftigen. Die fertigen Beiträge sind seit ihrer Fertigstellung im Internet frei zugänglich. Den ganzen Beitrag lesen

Rhythm Clip

"Rhythm Clip in der Medienpädagogik"Mit der Methode wird ein kurzer künstlerischer Videoclip aus aufgezeichneten Alltagsgeräuschen produziert, die so zusammengeschnitten werden, dass es eine rhythmische Collage ergibt.

Einstieg
Um ein Gefühl von Rhythmus zu aktivieren, kann sich die Gruppe vor der Produktion im Kreis aufstellen. Alle Teilnehmenden dürfen nacheinander ein kleines Rhythmusmuster vormachen, in das die anderen einstimmen (Stampfen, Schnipsen, Klatschen, Schnalzen, Schenkelklopfen). Als Motivation und zur Konkretisierung der Projektidee können zu Beginn Beispielvideos gezeigt werden.

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