Erzwungene Perspektive
“Objects in the Photo may appear bigger than they are” könnte mensch in Anlehnung an amerikanische Autorückspiegel das Prinzip von “Erzwungener Pespektive” (engl. “forced perspective”) zusammen fassen: Aufgrund der fehlenden räumlichen Tiefe in Foto und Video lassen sich unterschiedlich große Objekte durch geschickte Platzierung im Bild kombinieren.
Die Ergebnisse können nicht nur lustig oder faszinierend sein wie der festgehaltene Turm von Pisa oder eine untergehende Sonne auf der Hand, sondern der Trick kann auch für Filmeffekte eingesetzt werden wie in der Herr der Ringe-Trilogie, wo Hobbit-DarstellerInnen u.a. durch Platzierung “geschrumpft” wurden.
In jedem Fall kann das Spiel mit der Perspektive meiner Meinung nach eine schöne Methode für die medienpädagogische Arbeit mit Foto und Video sein. Der Artikel bei Dr.Web, der entsprechende flickr-Pool und die Perspektiv-Spielereien in “Fliegenpflicht für Quadratköpfe” können dafür animierende Inspirationen sein. Kennen Sie noch mehr Beispiele?
[Danke an Reiko Fitzke]




4 Kommentare
Thorsten Belzer am 27.04.2010:
Hallo, überhaupt merke ich zur Zeit, dass experimentieren mit Fotokameras, auch weit weg von Bildbearbeitung und Manipulation, sehr inspirierend und kreativ für die Kids ist. Heut wieder: nach einem Impulsvideo über “Sleeveface” und “Kreidekunst” einfach Kameras und Platten + Kreide angeboten und los geht´s: http://2.ly/FQN
Eike Rösch am 01.05.2010:
Ah, auch ne coole Methode. Danke! Gibts das Impulsvideo auch online?
AllROw am 09.05.2011:
Hier hab ich auch was, für die die sich für Erzwungene Perspektiven interessieren.
Thorsten am 14.09.2011:
ziemlich spät, aber ja, gibt es…
http://www.youtube.com/watch?v=kgfh0ahj7sg
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