4 Kommentare

  1. Henning am 11.01.2010:

    Aha. Und wann wird der Medienpädagogik-Praxis-Blog und der dazugehörige Twitter Account “umgebracht”? … Ich hoffe überhaupt nicht.
    Meiner Auffassung nach sollte es genau so Tabu sein, Jugendliche dazu zu bewegen, ihr digitales Leben aufzugeben wie Ihnen dazu zu raten sich unbedingt überall blind anzumelden. Eine Löschung von Facebook und Twitter mag für einige Einzelne in bestimmten Situationen sinnvoll sein, einen solchen Kill-All-Switch als medienpädagogisches Tool zu verkaufen halte ich gelinde ausgedrückt für absoluten Blödsinn.

  2. Eike Rösch

    Eike Rösch am 11.01.2010:

    Genau, es geht hier um wenn-dann: Wenn diese Einzelnen sich entscheiden sollten, einen Account aufzugeben, dann _kann_ (!) das Tool passen. Ob das dann so ist, das müssen der/die Betroffene und der/die MedienpädagogIn für sich entscheiden.
    Ich war noch nie ein missionarischer Daten- und Jugendschützer. :-)

  3. Rudolf Lex am 20.01.2010:

    Ds Internet vergisst sowieso nichts. Ein gelöschter Account löscht noch lange nicht alle Daten im Umlauf. Deshalb ist dieser Weg nur sehr begrenzt wirksam.
    Wichtiger ist es sich bei jeder Eingabeaktion von Daten Gedanken zu machen, was ich der Internetwelt zeige und was nicht.

  4. Mario von Wantoch-Rekowski

    Mario von Wantoch-Rekowski am 19.03.2010:

    UPDATE:
    The “Web2.0 Suicide Machine” committed suicide itself, on Facebook! Why?! Because of this! Ob die suizidalen Aktionen mancher UserInnen umfassend sind oder nicht. Hier wird, zwischen den Zeilen gelesen, deutlich, was der Riese im Geschäft der Social Communities für ein Problem mit dem institutionalisierten Selbstmord hat. Die Schwierigkeit an der Angelegenheit ist ja, meines Erachtens, nicht der Selbstmord an sich (der wird höchstens geächtet), sondern die Sterbehilfe.

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