März 2009 »

D-Save: online Bewerbungsmappe für Jugendliche

Wieder einmal ein Beispiel dafür, in wie weit das Internet Freund und Helfer im medienorientierten Arbeitsalltag mit Jugendlichen sein kann, zeigt die Plattform D-Save.

Hierbei handelt es sich um eine online Bewerbungsmappe für Jugendliche und/oder Berater, die mit Jugendlichen arbeiten. Zeugnisse, Anschreiben und sonstige Dokumente können als Dateien in einem passwortgeschütztem Bereich abgelegt und jederzeit ausgegraben werden. Berater haben zudem die Möglichkeit, Jugendliche zu registrieren und deren Bewerbungsverlauf zu verfolgen.

Eine kleine Einschränkung gibts es leider: Derzeit besteht das Angebot lediglich aus Kapazitätsgründen für Jugendliche und Berater aus dem Großraum Hannover. Ich denke aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es ein vergleichbares bundesweites Angebot gibt.

Open Clip Art Library

Unter der Creative Commons Lizenz stehende Bilder haben schon manch ein medienpädagogisches Projekt davor bewahrt, sich allzusehr um optische Nebensächlichkeiten kümmern zu müssen, und sich stattdessen mehr auf den Inhalt konzentrieren können. Konsequent zuende gedacht ist der Gedanke aber nur, wenn man auch seine eigenen erschaffenen Inhalte irgendwo unter freier Lizenz anbieten kann.

Hier kommt die Open Clip Art Library zum Zug. Sie bietet die Platform, eigene Cliparts, also Bilder und Grafiken anzubieten, damit sie dann auch gesucht und gefunden werden können.

Mit Schlagworten (Tags), einer Suchmaschine, Kommentaren, Bewertungen und einer ganzen Batterie an Web2.0-Verknüpfungen bietet sie alles, was eine Webseite im heutigen Internet können muss.
Einzig eine Vorschau der Bilder in der Suchfunktion sucht man vergebens.

Fogcreek Copilot am Wochenende kostenlos

Vom Hersteller Fog Creek wahrscheinlich nicht für medienpädagogische Projekte geplant, ist die Fernhilfe- und Betreuungs-Software Copilot trotzdem auch für uns eine ganz große Hilfe. In der Vorplanung eben solcher Projekte kommt es nämlich nicht selten vor, dass man sich gegenseitig noch ein Stück Software zeigen oder beibringen muss, oder vielleicht eine Folienpräsentation durchsprechen will. Den ganzen Beitrag lesen

Wie erklärt man RSS und Feeds ?

Die Vorteile der Technik (auch in der Medienpädagogik) sind unbestritten, seit ein paar Tagen jedoch bewegt mich die Frage, wie zum Geier ich RSS und Feeds möglichst einfach erklären soll. Es geht nicht darum, einem vollständigen Deppen die Welt der Computer zu erklären, dass das alles bunt und automatisch ist, sondern wie es sich ein jeder von uns zu Nutze machen kann. Den ganzen Beitrag lesen

Unicode verständlich erklärt

Endlich! Schon lange habe ich mir vorgenommen, mich mal fundiert mit der Zeichencodierung zu beschäftigen. Denn die ist immer wieder Thema auch bei medienpädagogischen Webprojekten. Die MacWelt bietet mir für die besagte Beschäftigung einen hervorragenden Anlass, indem sie eine Einführung in das Unicode-System liefert, die auch noch gut verständlich ist. Alle Geheimnisse der Schriftcodierung sind für mich damit natürlich noch nicht gelüftet, aber zumindest weiß ich endlich, was es mit UTF-8 auf sich hat. Und alles andere kann ja noch kommen…

Voyeurismus 2.0?!

Für uns MedienpädagogInnen sehr interessant, insbesondere in Bezug auf um den Datenschutz besorgte Eltern und/oder PädagogInnen: ein Großteil der deutschen BesucherInnen Hollands vermisst sie, die wohnlichen Fensterdekorationen mit Spitze und Guckloch zum Ausspähen der nachbarlichen Machenschaften. Und dennoch ergreift keiner der einheimischen PassantInnen die Gelegenheit im Vorbeigehen sich vor das ungeschützte Fenstern zu stellen und inspirieren zu lassen.

Diese Anekdote erhält ihren besonderen Reiz, wenn man versucht einen Brücke zu Social-Communities beispielsweise zu schlagen. Da gibt es den, der das Fenster zu sich und seinem Umfeld unverziert – also ohne Vorhang – hat und den, der reinschaut oder eben nicht reinschaut. An die eigene Nase gefasst stellt sich die Frage wieviel Voyeur in uns steckt wenn wir mal durch den elektronischen Weltzugang sausen und nach alten Bekannten suchen und Profile abklappern. Genauso stellt sich die Frage ob der potentielle Arbeitgeber das online-Wohnzimmer inspizieren muss oder er sich mit dem Arbeitszimmer begnügen sollte. Oder ist das Wohnzimmer, eben weil es online ist und einem großen Teil der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, nicht mehr so privat und entsprechend der Gedanke überholt?

Na ja, immerhin gibt es dem nicht zum persönlichen Gespräch eingeladenen Bewerber die Möglichkeit sein Selbstwertgefühl in Ansätzen stabil zu halten indem der umworbene Arbeitgeber als Voyeur bezeichnet und damit ohnehin als uninteressant abgestempelt wird.

Ähnlich wie diejenige, die mich zum Nachdenken angeregt hat, möchte ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen und mit meinem kurzen Gedankengang Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Daher: hier die Bitte um reges Mitdenken!

Die elf besten Dialekt-Videos

Dialekte sind wieder im Kommen. Den Eindruck kann mensch zumindest bei einem Blick auf erfolgreiche youtube-Videos bekommen: Dort haben mit Dialekten nachsynchronisierte Ausschnitte bekannter Filme Hochkonjunktur. Das ist aber nicht nur höchst unterhaltsam, sondern der kleine Trend hat meiner Meinung nach eine (medien)pädagogische Dimension: Einmal sind medienpädagogische “Dialekt-Videoprojekte” ein hervorragender Anlass, sich mit Nachvertonung, Synchronisation, Audioqualität uvm. auseinander zu setzen. Zum Anderen lassen sich anhand der Schicksale berühmter Videos und deren MacherInnen im Internet Urheberrechtsaspekte thematisieren. Und schließlich macht das ganze nicht nur Spaß, auch wird das Projekt schnell zu einer Auseinandersetzung mit der regionalen Kultur und ihren Eigenheiten – und der oft belächelte und als Nachteil empfundene Dialekt kann auf einmal zum Vorteil werden.

Genug Gründe also, hier einmal ein “Showcase” der besten im Internet verfügbaren Dialekt-Videos zusammen zu stellen – zur Unterhaltung der geneigten LeserInnenschaft und vor allem als Motivation und Inspiration für eigene Projekte. Selbstverständlich mit einigen Hintergrundinfos. Wie immer gilt: Ergänzungen einfach als Kommentar posten!

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StartupSound.prefPane verheimlicht den Mac-Neustart

Obwohl der Startup-Sound eines jeden Mac seinen Charme hat, gibt es viele Situationen, in denen dieser höchst unerwünscht ist, zum Beispiel in einer jeden Bibliothek, oder bei Sound/Video-Aufnahmen in medienpädagogischen Projekten. Zugegeben, einen Mac braucht man nicht oft (neu) zu starten, aber wenn möchte man vielleicht doch nicht unangenehm auffallen.  Den ganzen Beitrag lesen

Der Apfel ist wieder da!

Nein, das hier ist kein Nerd-Posting, sondern hat eine starke medienpädagogische Relevanz: Bei den letzten Updates seiner Computer hatte Apple den Apfel auf der Befehlstaste weggelassen. Wie befürchtet, breche ich mir neuerdings mit den iMacs beim Erklären von Tastenkombinationen bei Videoprojekten einen ab, denn wer weiß schon, wo die “Befehlstaste” auf dem Mac ist? Die Apfeltaste war dagegen immer schnell gefunden und “Apfel-T(ee)” sorgte regelmäßig für Schmunzler.

Und nun ist die Apfeltaste zurück! Die gestern vorgestellten iMacs sind nicht nur top ausgestattet und günstig, die neue Tastatur hat auch wieder einen Apfel. Das Beweisfoto von der Apple-Seite  ist hier:

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Gut zu wissen: CSS-Sprites

Wenn bei medienpädagogischen Webprojekten selbst Webdesign-Layouts erstellt werden, geht es meistens nicht um allerhöchste Perfektion, was Ladezeit und Technologie geht – meistens müssen sich die jugendlichen TeilnehmerInnen viel Wissen in kurzer Zeit aneignen. Manchmal darf es aber auch etwas mehr sein, und dann spätestens ist es gut, auch als MedienpädagogIn den state of the art zu kennen.

Gerade bin ich mal wieder über CSS-Sprites [1,2] gebrowst, die von WebgestalterInnen aktuell gerne eingesetzt werden, um Ladezeiten zu verkürzen. Wer mehr wissen möchte: Hier wird alles genau erklärt (leider auf Englisch), Beispiele (Google, Xing, bahn.de) machen es noch deutlicher und ein CSS-Sprite-Generator hilft bei der Umsetzung. Jetzt warte ich nur noch auf ein Projekt, wo ich das mal ausprobieren kann.

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