März 2009 »

Icons selbstgemacht

Keine Lust auf verpixelte Icons aus Redmond? Mal ein anderes Symbol für den Mülleimer ausprobieren? Dann sollte mensch sich ein paar Minuten Zeit nehmen und den digitialen Schreibtisch individualisieren. Hier, hier und hier gibt es viele Tipps und Tricks wie mensch in Photoshop oder anderer Bildbearbeitungssoftware zu klasse Symbolen kommt.

Wem das zu viel Arbeit und zu viel Individualität ist kann sich bei den qualitativ hochwertigen Icon-Sets umschauen oder inspirieren lassen. Wer mal schauen möchte was mensch noch so alles können kann findet auf der Tutorial-Liste des SmashingMagazine eine umfassende Auswahl von “have-to-have-skills”.

Keine Haftung für Urheberrechtsverletzungen

Über Online-Angeboten schwebt bisher immer das Damoklesschwert der Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung, was auch medienpädagogische Webprojekte mit Blogs, Gästebüchern oder Foren nicht einfacher macht. Gute Nachrichten kommen in diesem Zusammenhang aus dem Norden: Das OLG Hamburg hat in einem aktuellen Urteil Forenbetreiber von einer Haftung in diesem Zusammenhang freigesprochen. heise online dokumentiert das Urteil umfassend und bietet eine gute Grundlage für das eigene Arbeiten auf rechtssicherem Terrain.

Machinima-Inspirationen

Pünktlich zum Wochenende wieder inspirierende Beispielfilme: Björn Friedrich hat eine kleine Zusammenstellung zu “Machinima&Medienpädagogik” gemacht, in der es Hintergrundinformationen zu Machinima und ihrer Geschichte gibt, aber auch ganz viele Beispiele aus Medienpädagogik und Machinima-Szene. Mein Liebling ist dabei die SouthPark-Folge “Make Love not Warcraft” [Teile 1,2], die ein geniales Zusammenwirken von SouthPark und einem World-of-Warcraft-Machinima ist. Dank an Björn für die Zusammenstellung und allen viel Spaß beim Schauen.

iMovie 06: Die Luft wird dünn

Gerade bricht im Bereich der einfachen Videobearbeitung ein neues Zeitalter an. Grund ist nicht unbedingt ein neues Produkt, sondern das Verschwinden eines alten: Apple ermöglicht ab sofort nicht mehr den Download von iMovie 06, das insbesondere aus medienpädagogischer Sicht immer noch State-of-the-Art der Schnittprogramme ist!

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Bestes Spiel zum Zuschauen: 4’33″

Mein erster Gedanke nach dem Starten des Spiels war: Mensch, dauert das aber lange, die Datei ist doch aber so klein! Kaum hatten sich meine Synapsen beruhigt und auf Standby geschaltet ging das Fenster zu – abgestürzt. Eher nicht! Game over, please try again!

Ein weiteres Spiel aus der Tastatur von Kloonigames (wir berichteten bereits über seinen Preiträger “Crayon Physics”), wieder sehr einfach gestrickt aber keinesfalls zu unterschätzen. Nur auf den ersten Blick ist es super für Zwischendurch, denn es dauerte nicht lange bis ich mich in alte Zeiten des Downloadens von Musik zurückversetzt fühlte: mit starrem Blick trieb ich den Balken voran. Hätte ich den Balken bis zum Ende gebracht, dann hätte ich das Spiel gewonnen und wäre der einzige auf der Welt gewesen der in diesen 4 Minuten und 33 Sekunden dieses Spiel gespielt hat. Ein weiterer begeisterter Anhänger baute die Hall Of Fame, auf der sämtliche Medienpädagogen versuchen ihre Uniqueness zu präsentieren.

Alles nur eine Frage des Blickes!

Flash-Bildbearbeitungsprogramm: Sumo Paint

Wer kennt das nicht: mensch ist gerade medienpädagogisch unterwegs und möchte schnell ein Bild bearbeiten und begeisterten wartenden Kindern zeigen was geht, sitzt aber an einem fremden Rechner der entweder kein Bildbearbeitungsprogramm hat oder eines, das mensch nicht kennt. Kein Problem, sofern ein Zugang zur Weiten Weiten Welt besteht und mensch auf Sumopaint geht. Dieses kleine Programm benötigt keine Installation, es läuft unter Flash im Browser. Es ist natürlich nicht so umfangreich ausgestattet wie Gimp, ganz zu schweigen von Photoshop. Einige nützliche Tools hat es aber und es kann ein paar ganz witzige Sachen. Einen kleinen Vorgeschmack auf Spaßbringer für Kinder und Jugendliche (auch der/die eine oder andere Erwachsene wird sich einem Probeversuch nicht verschließen können) gibt das Video.

Viel Spaß beim Rumspielen – und stets die Uhr im Auge behalten!

Privatsphäre Social Web Teil 3: Dein Image im Netz 2.0

Die Rede ist oft von online Reputation, also dem Image oder dem Ruf einer Person im Web2.0. Wie schnell dieser Ruf jedoch negativ beeinflusst werden kann, zeigten wir bereits an Beispielen von U2 Sänger Bono und twitternden Berühmtheiten.

Gerade wenn es in der medienpädagogischen Arbeit um die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Social Networks geht, wird schnell deutlich, dass ein paar ungünstige Partyfotos z.B. den Verlauf einer Bewerbung beeinflussen können.

Zu diesem Thema gibt es einen schönen Beitrag auf netzwertig.com: 8 Tipps um sein Image im Social Web zu schützen.

Plug Out Boy

Als Schmankerl zum Wochenende gibts diesmal einen schönen StoppTrick-Film: Plug Out Boy. Die MacherInnen haben mit PostIts einen schönen StopMotion-Film gemacht. Und die Technik ist geeignet, um auch in medienpädagogischen Videoprojekten ähnliche Geschichten zu erzählen. Viel Spaß beim Schauen und Inspirieren lassen.

½10 Uhr bei MedienpädagogInnen: kleiner Chat für Zwischendurch

MedienpädagogIn 1 möchte auf die Schnelle mit MedienpädagogIn 2 etwas besprechen, will aber weder Telefon (der/die NachbarpädagogIn von MedienpädagogIn 1 könnte mithören) noch e-mail (zu viele Klicks erforderlich und nicht interaktiv genug) oder einen Messenger dazu benutzen. Also geht er/sie auf http://www.tinychat.com/, erstellt mal eben schnell einen Chat, läd den oder die KollegIn ein und kann in aller Stille besprechen. Das Besondere daran: keine Anmeldung, keine Kosten, nur 2 1/2 Klicks erforderlich, weitere gewünschte Gesprächspartner können eingeladen werden.

Dank an netzlernen.ch für die Info.

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