Dezember 2008 »

Vierundzwanzig

Nein, nicht Stunden, keine Fernsehserie und auch nicht Heiligabend. Hier geht es um Bilder. Um die 24, die einen traditionellen Kinofilm zum laufen bringen. Unter diesem Motto hat die deutsche Filmakademie ein Wissensportal rund um das Filmemachen gestartet. Unter vierundzwanzig.de finden sich viele Informationen zu den Berufsbildern oder “Gewerken” der Filmbranche: Regie, Kamera, Schnitt, Ton, Ausstattung, Musik, Drehbuch und und und.

Zu allen Bereichen gibt es passende Ausschnitte aus Klassikern der deutschen Kinogeschichte – von “Metropolis” bis “Die fetten Jahre sind vorbei” – zusammen mit Interviews mit an diesen Szenen beteiligten Profis. All das wird ergänzt durch allgemeine Infos zu den Berufsbildern, kleine Dossiers zum Filmemachen, ein Glossar zu Fachbegriffen und weiterführende Infos. Das alles macht die Seite nicht nur für EinsteigerInnen interessant, sondern auch für MedienpädagogInnen auf der Suche nach tiefergehenden Infos, Materialien und Beispielen.

Wer sichtbar sein will muss unsichtbar werden…

Jeder kennt Verkäufer von Obdachlosenmagazinen in den Fussgängerzonen seiner Stadt. Aber was haben die mit Medienpädagogik zu tun? In der Regel nichts, bis auf diejenigen, die mit Florian Meimberg und Torsten Pollmann an einer genialen Werbekampagne für ihr Magazin teilgenommen haben. Nach dem Motto: “wer sichtbar werden will muss unsichtbar werden” haben die Strategen den Verkäufer eines Magazins in der Fussgängerzone buchstäblich verschwinden lassen.

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Pimp my Photo revisited: Photoshop-Tutorials für alle Gelegenheiten

Mit diesen Tutorials können die diesjährigen Weihnachtsfotos richtig hochgetuned werden – oder im nächsten medienpädagogischen Fotoprojekt die Bilder von der Silvesterparty. Gleich mehrere Quellen sind mir in den letzten Tagen über den Mauszeiger gelaufen. Den ganzen Beitrag lesen

Nintendo DS macht kreativ

Die Situation kennt wohl jeder – “ich stehe unter einem Baum, oben hängt mein Ball, mein Drachen oder auch die Katze der Oma und ich will diese/s vom Baum herunter holen…”

In der ‘Realität’ würde man nun nach einer Leiter, einem Stein oder einem extrem langen Menschen suchen – wie sähe es jedoch in einem Computerspiel aus? Meist muss sich der Spieler auf die Kreativität der Entwickler verlassen, welche ihm ein Arsenal an Möglichkeiten anbieten – sogar anzeigen, um das besagte Problem zu lösen.

Nicht so beim kürzlich angekündigtem Scribblenauts für den Nintendo DS! Den ganzen Beitrag lesen

100.000 Bundesarchiv-Bilder unter Creative Commons

Die Information an sich ist nichts neues, ich habe aber die Dimension des Geschehenen erstmal völlig übersehen: Wikimedia bekommt 100.000 Bilder aus dem Bundesarchiv zur Verfügung gestellt. Der Clou dabei ist aber, dass alle diese Bilder unter der Creative Commons-Lizenz lizensiert und damit frei verwendbar sind! Damit sind tausende historische Fotos auch zB. für medienpädagogische Webseiten-/Rechercheprojekte zugänglich und verwertbar. Für die Verarbeitung der enormen Bildermenge werden übrigens noch HelferInnen gesucht.

[danke an reticon]

Medienpaedagogik Praxis-Podcast #8: Datensicherung mit Traybackup

Datensicherung ist ein wichtiges Thema, nicht nur in der medienpädagogischen Arbeit. Es gibt zwar viele kostenlose Programme für ein Backup, die meißten sind jedoch umständlich in der Bedienung oder verwenden eine Verschlüsselung, die eine weitere Nutzung z.B. auf einer externen Festplatte erschweren.

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Privatsphäre in Social Networks: Bono in der Partyfalle

Der PR Blogger Klaus Eck berichtet in seinem Artikel “Facebook-Wahrheiten: Bono in der Partyfalle” über die Veröffentlichung eines Partyfotos von U2 Sänger Bono in den Armen einer knapp bekleideten Bikinischönheit. Dieses wohl eher private Foto hat der Musiker in seinem privaten Facebook-Bereich ausschließlich seinem Freundeskreis zugänglich gemacht. Das Dumme daran war nur, dass eine weitere Partybesucherin dieses Bild ohne Sicherheitseinstellungen in ihrem Netzwerk eingestellt hat, so dass es nicht lange gedauert hat, bis eine Boulevard Zeitung darauf gestossen ist, die wiederum das Foto veröffentlichte.

Ich finde, dieser Beitrag ist einfach ein tolles Beispiel für die medienpädagogische Arbeit, vor allem wenn es um Privatsphäre, Social Networks und die eigene Selbstdarstellung geht. Es wird sehr schön deutlich, dass, nach der Einstellung eines Fotos im Internet, es nicht mehr an der eigenen Person liegt, zu steuern, wie dieses Bild weiterhin verwendet und genutzt werden kann. Gerade Jugendlichen kann z.B. eine mögliche Folge der Veröffentlichung ausschweifender Partyfotos demonstriert werden.

“Der Moment” und wie er entsteht

Die Filmakademie Baden-Württemberg liefert uns mit “The Moment” nicht nur einen schönen Kurzfilm mehr zum Download, sondern die StudentInnen stellen auf der Website zum Film gleichzeitig auch das Storyboard und ein kleines MakingOf zur Verfügung. Die BetrachterInnen erfahren so viel über die Entstehung eines digitalen Kurzfilms. Ein schöner Beispielfilm also für medienpädagogische Videoprojekte.

“The Moment” hat meiner Meinung nach viel von meinem Lieblings-7.Sinn “Wenn Tiere zum Geschoss werden”. Den gibt es hier im WDR-Archiv zu sehen.

Tipps für Mac OS 10.5: Dateipfad im Finder anzeigen

Im Finder unter Mac OS wird der Pfad leider nicht wie beim Windows Explorer direkt in der Titelleiste angezeigt. Dabei könnte dies für eine bessere Orientierung von Vorteil sein. Es ist jedoch möglich, dies in wenigen Schritten unter Leopard einzurichten: Terminal öffnen und folgende Befehlszeile eingeben:

defaults write com.apple.finder _FXShowPosixPathInTitle -bool YES && killall Finder

Danach sieht der Finder wie folgt aus: Den ganzen Beitrag lesen

Alles neu macht der Dezember

Viele Webseiten verlosen momentan Bücher, machen Preisrätsel oder eröffnen Weihnachtsshops. Alles gute Angebote, wir beschränken uns erstmal auf die Inhalte. Und so können wir pünktlich zu Weihnachten mit stolzgeschwellter Brust verkünden, dass ab sofort noch mehr Autoren ihr Know-How und ihre Erkenntnisse in dieses Blog einbringen. Denn schließlich geht es immer noch besser. In diesem Sinne freuen wir uns auf noch vielfältigere Inhalte und begrüßen herzlich Gerrit Neundorf, Martin Geisler, Mario von Wantoch-Rekowski und Manuel Dejonghe als neue Autoren bei medienpaedagogik-praxis.de . Kurzportraits finden sich ab sofort auf unserer About-Seite.

Eike Rösch
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