Oktober 2008 »

Bilder nach Farben suchen

Mensch, da bin ich echt platt: Mit “Multicolr” können 10.000.000 CC-freie und “interessante” Flickr-Fotos durchsucht werden. Nach Farben! Das abgefahrene Tool macht es möglich, bis zu zehn Farben auszuwählen und präsentiert die passenden Bilder dazu. Die Farbauswahl ist zwar eingeschränkt, aber so geht endlich der Wunsch in Erfüllung, bei medienpädagogischen Homepage-Projekten passende Bilder zu den Farben der eigenen Seite finden zu können. Fast wie Weihnachten zu Halloween!

Tuxpaint: Kinder malen am PC

Wieder einmal wird hier ein kleines Programm aus der Sparte “Freie Software” vorgestellt. Das kostenlose Tool Tuxpaint (Windows, Mac und Linux) ist ein Malprogramm für Kinder ab 3 Jahre, einfach aufgebaut und gut strukturiert. Die englischsprachige Oberfläche ist hierbei auch für Kinder kein Hindernis, da jede Funktion mit einem aussagekräftigem Pictogramm versehen ist. Tuxpaint bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten in der multimedialen oder medienpädagogischen Arbeit mit Kindern.

Google Maps als Computerspiel

Nicht der Kernbereich der Medienpädagogik, aber vielleicht durchaus ein Appetithäppchen für jugendliche Computerspielejunkies, sich mal näher mit Google Maps auszusetzen – oder zumindest ein beeindruckendes Beispiel, was im Internet mit APIs und Flash so alles geht: GoogleDrive macht es möglich (auch ohne Führerschein), mit einem kleinen Auto über einen Kartenausschnitt der eigenen Wahl zu heizen. Die MacherInnen haben ganze Arbeit geleistet, die Anwendung erkennt den Straßenrand und mit ein bisschen Übung hat das ganze wirklich einen Computerspiele-Touch.

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Cartoonist: für das lange Gesicht zwischendurch

Vielleicht kennen schon einige das kleine Tool Cartoonist, ich jedenfalls habe es vor einiger Zeit wieder neu “entdeckt”. Mit diesem kostenlosen Programm ist es möglich, schnell und einfach witzige Veränderungen und Verzerrungen in bestehende Fotos zu bringen. Meiner Meinung nach sollte es auf keinem PC oder Notebook fehlen. Es dient als klasse “Lückenfüller” in den Pausen unseres medienpädagogischen Projektalltages und ist für Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter unter 120 Jahre geeignet.

Gute Notebooks müssen nicht teuer sein…

Für das mobile Internetcafé und die medienpädagogische Projektarbeit meiner Einrichtung war Ich lange auf der Suche nach kleinen, leistungsstarken Notebooks, die vor allem bezahlbar sind. Im online Shop von “One” habe Ich dann die gewünschten 13,3 Zoll Notebooks für einen ziemlichen beeindruckenden Preis gefunden.

Der Eigenbau mit einerm Intel Pentium Dual Core 2×2.0 Ghz Prozessor, 250 GB HD, 4GB Ram, Firefire, e-Sata, Bluetooth, SPDIF, 3xUSB und einer Nvidia Grafikkarte wird hier für 499 EUR angeboten. Das Notebook macht einen recht stabilen Eindruck, die Tastatur lässt unsere alten Thinkpads hinter sich, und Anwendungen wie Magix Video deluxe etc laufen sehr flüssig.

Cross-Site Homepage

Nicht im engeren Sinne medienpädagogisch, aber ein sehr kreatives Beispiel etwa für den nächsten Vortrag über Web2.0 bzw. Kommunikation im Internet oder für den nächsten Homepage-Workshop – oder einfach als schöne Idee für den Hinterkopf: Eine österreichische (Web)Agentur hat ihre Homepage in Kommentarbereichen verschiedener Online-Plattformen sowie bei eBay platziert. Wow.

(gefunden bei PAGE)

Digitale Polaroids

Eine grandiose Methode nicht nur für medienpädagogische Fotoprojekte sind – Polaroids. Seit Jahrzehnten ist es ein Erlebnis, wenn das schwarze Bild surrend aus der Kamera kommt und wenn mensch anschließend, das Foto schüttelnd, gespannt drauf wartet, was denn aus dem Schnappschuss geworden ist.

Leider wird dieser Schlüsselmoment bald auf der digitalen Strecke geblieben sein, denn die Firma Polaroid hat die Herstellung von Kameras bereits eingestellt und nach 2009 wird es wahrscheinlich auch keine Filme mehr geben. Für die Zeit danach gibt es aber schon jetzt zumindest teilweise eine digitale Entschädigung – selbstverständlich für den Mac. “Poladroid” stellt aus jedem digitalen Foto ein – digitales – Polaroid mit allem drum und dran her, also mit Rahmen und natürlich mit der obligatorischen Entwicklungszeit. Das mindert den Schmerz zumindest teilweise. Das Programm befindet sich noch in der Betaphase und ist zumindest jetzt kostenlos.

Photoshop-Aktionen für jede Gelegenheit

Ein Photoshop-Orden mehr an die AutorInnen von SmashingMagazine: Sie haben auf ihrer Website eine weitere Photoshop-Toolsammlung zusammengestellt, diesmal mit Aktionen, also automatisierte und komplexe Befehlsketten von Bildmanipulationen.

Diese “ultimative Sammlung” bringt es auf sage und schreibe 350 Aktionen, mit denen sich mit Adobes Bildbearbeitungsprogramm ein Retro-Effekt, Polaroid-Look,  HDR-, Infrarot-, Lomo- und verbrannte-Ecken-Effekt erzeugen lässt, außerdem Schwarzweiß-Transformation, Farbverbesserung, Wasserzeichen und vieles mehr. Das meiste davon ist kostenlos, z.T. muss auf die Lizenz geachtet werden. Ein guter Köcher, aus dem mensch treffsichere Pfeile beim nächsten medienpädagogischen Foto- oder Webprojekt ziehen kann.

Tutorials zu HTML, CSS & Co.

Einmal mehr kommt hier ein Link zu HTML/CSS/Javascript/PHP/MySQL/Ajax-Tutorials, diesmal in Deutsch und ganz gut für den Einsatz auch in der Jugendarbeit abgestimmt: Via Andreas Roth bin ich auf die Tutorials von Peter Kropff gestoßen, in denen er gute Einführungen und HowTos für die sechs Bereiche gibt, die viele Aspekte berücksichtigen und meiner Meinung nach auch für Jugendliche und damit für medienpädagogische Projekte geeignet sind.

Materialien für die Trickfilmarbeit

Trickfilmarbeit ist und bleibt eine sehr schöne, kreative, anschauliche Methode für medienpädagogische Projekte. Ein Grund mehr, warum auch MedienpädagogInnen auf diesem Feld nicht auslernen sollten. Durch Sandra Merker bin ich auf zwei weitere gute Materialien für Trickfilmprojekte gestoßen: Bei BIBER hat die Autorin eine anschauliche Projektbeschreibung veöffentlicht mit guten Praxistipps zu Ablauf und Durchführung. Sehr interessant finde ich dort insbesondere ein Rezept für eine eigene Knetmasse. Gerade für Projekte mit Kindern sehr geeignet und sicher besser als gekauft.

Außerdem ist dort ein Link auf das Trickfilm-Handbuch des BJF zu finden. Auch dort finden sich sehr schöne Methoden, Tricks, Anleitungen und Praxistipps für die medienpädagogische Arbeit mit dem Medium.  Schon früher hier gepostet, aber weiterhin nicht zu vergessen ist natürlich das Trickboxx-Handbuch.

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