Juni 2008 »

der Sommer der kleinen Netbooks

Anfang des Jahres sorgte der ASUS EeePC für großen Wirbel in der Welt der kleinen Computer. Als erstes 300EUR Netbook eröffnete der eePC ein Rennen, welches kurz darauf auch von einigen anderen Computer Herstellern aufgenommen wurde.

Ab dem Sommer 2008 werden einige interessante Netbooks aus der Reihe der UMPCs (ultra mobile pcs) erscheinen, die das Thema “mobiles Arbeiten” enorm erweitern und ihren Platz in der medienpädagogischen Arbeit finden werden.

Die Displays sind mittlerweile etwas grösser (9-10 Zoll), die Prozessorleistung auf bis zu 1,6 Ghz gestiegen, und sogar richtige 2,5 Zoll SATA Festplatten mit bis zu 80GB wurden verbaut. Grund genug, einen kleinen Überblick zu verschaffen, was uns in nächster Zeit erwarten wird. (Sollte ich ein Gerät vergessen habe, nutzt bitte die Kommentarfunktion).

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Blog-Fusion mit tipps-tricks-trends.de

Bald wird hier noch mehr los sein: Mehr Themen, mehr Infos, mehr Service. Denn dieses Blog wird mit tipps-tricks-trends.de fusionieren. Ansonsten ändert sich für eingefleischte LeserInnen von medienpaedagogik-praxis.de nichts, denn die Domain bleibt gleich, alle Links funktionieren weiter, hier werden nur viele Informationen mehr zu finden sein, insbesondere zu Free-Software und Hardware Themen, außerdem einige Podcast-Episoden. Also: Noch ein paar Gründe mehr, den Medienpädagogik Praxis-Blog zu abonnieren und weiterzuempfehlen. Bald mehr an dieser Stelle.

Video-Training zu Photoshop Express

Galileo Design hat ein kostenloses Video-Training zu Adobes kostenloser Web-Lösung Photoshop Express veröffentlicht. In dem Training erfahren AnwenderInnen die Möglichkeiten zur Organisation von Fotos sowie die gebotenen Retuschier-Möglichkeiten. Insgesamt stehen vier Kapitel mit einer Gesamtspielzeit von 90 Minuten zur Verfügung: Photoshop Express einrichten, Fotos hochladen und verwalten, Fotos bearbeiten sowie Fotos ausgeben. Nicht nur für MedienpädagogInnen eine gute Basis zum Selbststudium.

Drehbuchschreiben und Vorproduktion mit celtx

Zu den Grundregeln meiner medienpädagogischen Videoprojekte gehört das Drehbuchschreiben. Das muss nicht aufwändig sein, ein Grobkonzept genügt fürs erste gemeinsame Abarbeiten an der Geschichte. Wer es dennoch etwas sportlicher haben will, bekommt nun eine umfassende Softwarelösung, die darüber hinaus noch kostenlos ist: celtx. Die EntwicklerInnen beschreiben Celtx als die erste Wahl für die Medien-Vorporduktion und entsprechend umfangreich sind auch die Features. Nicht nur das Drehbuchschreiben kann mit dem Programm erledigt werden, Medien, Orte und Zeitpläne können ebenso gemanaged werden. Sicher eine gute Lösung also für kleine, freie Video- oder Audioproduktionen.

YouTube Video Annotations

Ich bin alles andere als ein ausgeprägter Fan von Google und youtube, ziehe aber immer wieder den Hut vor deren technischen Innovationen. Eine der jüngsten Entwicklungen ist “YouTube Video Annotations”: BenutzerInnen können die eigenen Videos mit Kommentaren und/oder URLs versehen. Damit kann mensch nicht nur HowTo-Videos produzieren oder ein MakingOf zur eigenen Produktion aufpeppen, sondern es ist auch möglich interaktive Videos zu publizieren, indem die Erzählstränge in verschiedene youtube-Videos gepackt werden, die untereinander verlinkt sind – youtube selbst liefert dafür Beispiele. Damit sind abgefahrene, interaktive und dezentrale medienpädagogische Videoprojekte möglich, bei denen verschiedene Gruppen gemeinsam eine Geschichte erzählen. Ein weiterer Punkt auf meine Projektideeliste.

Radiofeatures beim SWR2 Dokublog

Tonspuren finden, lesen und legen – das macht das SWR2 Dokublog möglich und animiert damit spielerisch zur Auseinandersetzung mit dem Hörfunkgenre ‘Feature’: Die UserInnen können selbst erstellte Features zusammen mit den zu Grunde liegenden O-Tönen hochladen. Diese O-Töne können auch in anderen Produktionen verwendet werden und so entsteht ein Netz von Tonspuren, das sich über die gesamte Website zieht. Eine inhaltlich wie technisch sehr interessante Sache, die auch zur Arbeit mit dem Genre im medienpädagogischen Zusammenhang animiert. Achja: Die interessantesten Beiträge aus dem Dokublog werden in SWR2 gesendet und angemessen honoriert; die Sendungen laufen alle 2 Monate am ersten Donnerstag, 20.03-21.00 Uhr, die nächste am 3. Juli 2008.

Untersuchung zu Schwächen der Computerspiel-Wirkungsforschung

Es gibt mehr und mehr Studien zur Wirkung von Computerspielen und je nach Ergebnis werden sie groß gefeiert oder kritisiert. Eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Forschungsdesign findet eher selten statt und daher ist es erfrischend, wenn es doch mal passiert. Erst vor kurzem hat sich eine Forscherin aus Harvard kritisch über Forschungsmethoden geäußert, nun bekommt sie Rückenwind aus Good Old England.

Patrick Kierkegaard von der University of Nottingham ist zu dem Schluss gekommen, dass das Verhältnis zur Gewalt viel stärker von kulturellen Faktoren und vom Waffenrecht bestimmt sein dürfte als durch Computerspiele. Den ganzen Beitrag lesen

Handbuch zur medienpädagogischen Zusammenarbeit mit Eltern

Elternarbeit ist eine wichtige Methode, um medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu flankieren. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) hat ein neues Handbuch zur medienpädagogischen Arbeit mit Eltern mit dem Titel “Bleiben Sie dran!” herausgebracht. Die Beiträge des Handbuches liefern PädagogInnen wichtige theoretische Grundlagen und Modelle für die medienpädagogische Elternarbeit und Elternberatung. Bewährte medienpädagogische Materialien bieten darüber hinaus praktische Anregungen für eine kreative Zusammenarbeit mit den Eltern. Das Handbuch kann für 11 Euro über die Webseite der GMK bestellt oder als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.

StopMotion: Human Equalizer

Wieder ein sehr schönes Beispielvideo für medienpädagogische Trickfilmprojekte zum Thema ‘kreative StopMotion-Motive’. Diesmal zeigen uns die MacherInnen, aus welchen Gegenständen und Lebewesen ein Equalizer gemacht sein kann. Danke an Manuel!

Webseiten im InternetExplorer testen – auf dem Mac

Wer eigene Webseiten erstellt – und das gilt auch noch in Zeiten ausgefeilter Blog- und CMS-Systeme für manche medienpädagogische Internetprojekte – muss sie in den verschiedenen Browsersystemen auf korrekte Anzeige hin überprüfen. Der Browser mit dem meisten Pflegebedarf ist dabei traditionell der Internet-Explorer.

Wer nun nicht unter Windows arbeitet, hat meistens ein Problem und kann sich Online-Diensten bedienen, wie hier schonmal beschrieben. Oder er/sie bedient sich technischer Hilfsmittel: Dank der Linux-Community gibt es ein solches nun auch für den Mac. Mit Darwine und IEs4OSX lassen sich die Internet-Explorer 5-7 unter X11 auf dem Mac installieren. Die laufen dort nicht super schnell, aber immerhin bequemer als Online-Dienste.

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