April 2008 »

Podcasting mit Kindern

Aktive Medienarbeit mit Kindern ist nicht mein Schwerpunkt und deswegen auch nicht unbedingt meine Stärke. Umso beeindruckter bin ich von Projekten schon im Kindergarten – Elisabeth Schallhart hat eine kleine Projektbeschreibung zum Podcasting mit Kindern gepostet: Sehr anschaulich, sehr schön, sehr konkret.

…nur noch zwölf Seiten bis zu guten Fotos

Wow: Von der Motivwahl über den Goldenen Schnitt und Tiefenschärfe bis hin zum richtigen Blitzen bietet das zwölfseitige PDF des Online-Fotoshops bildpartner.de viele, viele Tipps zum guten Fotografieren. Wenn nicht als Handout für einen medienpädagogischen Foto-Workshop dienen soll, so ist das Dokument zumindest einen Hinweis als zusätzliche Informationsquelle wert.

Literatur zur Aktiven Videoarbeit

Achtung! Diese Liste wird nicht aktualisiert. 


Speziell für die StudentInnen meines Seminars an der FH Koblenz aber natürlich auch für alle anderen Interessierten hier eine Literaturliste zur Aktiven Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Zusammenstellung baut auf auf einer Empfehlung der PH Ludwigsburg. Vielen Dank auch an Christine Zinn! Den ganzen Beitrag lesen

Videomaterial wissenschaftlich auswerten

Ein wenig off-topic für ein Praxis-Blog ist dieser Hinweis, aber welcheR MedienpädagogIn kann schon ausschließen, mal wissenschaftlich zu arbeiten: Mit den Programmen VCode und VData kann Videomaterial wissenschaftlich ausgewertet werden, indem die Filmsequenzen mit Markierungen und Notizen versehen werden. Auch Transkriptionen werden durch die Freeware erleichtert.

Farbverliebte unter sich

“Wie kuler, nur besser!”, so könnte mensch die Website der COLOURlovers beschreiben: Dort können Farbinteressierte ihre Farbpaletten, aber auch reine Farben und Muster, tauschen und bewerten. Das ganze wird flankiert von allerlei Community-Features. Ein guter Tipp also für das nächste medienpädgogische Projekt, bei dem es um die eigene Gestaltung einer Website geht.

VideomacherInnen am Boden

…und das im positiven Sinn: Die MacherInnen des (zugegebenermaßen Viral-Werbe-)Spots “Time well wasted” spielen geschickt mit Perspektive und 2D/3D und haben so mit viel Klebeband und einem grauen Boden viele nette Effekte erzielt. Das haben sie weder erfunden noch zur Perfektion gebracht (legendär in diesem Feld ist “Fliegenpflicht für Quadratköpfe”), aber der kurze Film eignet sich hervorragend als Beispielvideo in der Medienpädagogik – bspw. auch in Kameraworkshops.

Wieviel Zeit benötigt das Web2.0?

In medienpädagogischen Webprojekten geht es oft darum, gemeinsam zu entscheiden, ob Webseiten Funktionalitäten wie Blogs, Foren oder Communities haben sollen oder nicht. Ich persönlich bin da eher vorsichtig, weil ich guten Inhalt erfolgsfördernder finde als technische Spielereien. Und nichts ist schlimmer als ein verwaistes Forum oder Blog. Über das Weiterbildungsblog bin ich nun auf eine geniale Grafik gestoßen, die Wasser auf diese meine Mühlen gibt: Die MacherInnen von Museum2.0 listen Web2.0-Angebote nach ihrem Zeitaufwand auf. Demnach braucht mensch beispielsweise für den Betrieb eines eigenen Blogs mindestens sieben Stunden pro Woche. Das kann ich nur bestätigen…

“sweded”-Filme

Wackelkamera, üble Ausstattung, Spezialeffekte, die jeder Beschreibung spotten, grottige SchauspielerInnen, aber FilmemacherInnen, die mit voller Begeisterung dabei sind – das alles zeichnet die Kurzfilmchen aus, die seit einiger Zeit mit dem Label “sweded” im Internet veröffentlicht werden. Die MacherInnen stellen Sequenzen aus Kultfilmen mit einfachsten Mitteln nach und bewegen sich dabei auf dem Grat zwischen Müll und Kult – alles inspiriert von “Abgedreht” (“Be Kind Rewind”) von Michel Gondry.

Manuel (Danke!) hat mich auf einen Spiegel online-Bericht zu dieser Sportart aufmerksam gemacht. Dort ist auch eine Auswahl zu finden, die sämtlich aus dem youtube-Wettbewerb des Filmemachers stammen. Nicht alles darunter ist brilliant oder kultig, aber einige Produkte sind sehr witzig und “sweding” ist sicher auch eine Methode, um sich mit Jugendlichen in medienpädagogischen Projekten Kinofilmen auch mal analytisch zu nähern. Übrigens: Michel Gondry hat bei youtube auch ein kleines HowTo-Video veröffentlicht.

Foto-Online-Magazin

heise, das Online-Mekka für elektronikbezogene Nachrichten, hat ein neues Feld entdeckt und bietet mit “heise Foto” ein Online-Magazin zur Fotografie. Neben aktuellen Meldungen gibt es praktische BenutzerInnenforen, Produkttests und vor allem viele Artikel zu Praxisfragen der (digitalen) Fotografie: wie kann ich den Blitzeinsatz verbessern, was hat es mit Lichtfarbe und Kontrast auf sich, welche Rechtsfragen muss ich beachten? Alles in allem sehr gute Inputs, die vielleicht auch mal ihren Weg in einen medienpädagogischen Fotoworkshop finden könnten.

Picture-in-picture mal anders

Das in medienpädagogischen Videoprojekten nachzumachen ist vielleicht zu viel verlangt, aber zumindest ist “squeeze me” von Kraak&Smaak ein tolles Beispielvideo zur Inspiration: Die MacherInnen spielen mit Daumenkinos innerhalb des Films. Ich frag mich nur, ob die Daumenkinos im Film ein digitaler Effekt sind oder echt (so richtig mit Papier produziert)…

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