November 2007 »

Die Medien und Computerspiele

Matthias Dittmayer hat ein sehr gutes und sorgfältig recherchiertes Video produziert, das sich kritisch mit der Medienberichterstattung zu Computerspielen auseinandersetzt. Der 21jährige zeigt nicht nur Schlampereien der JournalistInnen auf, sondern auch handfeste Manipulationen. Meiner Meinung nach ein sehr gutes Produkt, das sich bspw. auch für die Medienpädagogik anbietet, um die teilweise tendenziöse Berichterstattung aufzuzeigen und die ‘liberalere’ medienpädagogische Strömung zu stärken.

Matthias bietet übrigens auf seiner Website noch weitergehende Informationen an; zu seiner Person hat die Jugendpresse bei jetzt.de ein Interview entdeckt.

Achtung!
medienpaed.nopasaran.net wird medienpaedagogik-praxis.de

Zur Suchmaschinenoptimierung und Emanzipation des Blogs hat diese Seite ab sofort eine eigene Domain. Das Medienpädagogik Praxis-Blog ist nun unter medienpaedagogik-praxis.de zu erreichen. Ansonsten ändert sich nix, ich gebe auch alles, dass alle alten Links weiter funktionieren.

Bitte aber evtl. Feedlinks, Verweise und Bookmarks anpassen. Danke.

Studie Pornografie und neue Medien

“Sexuelle und pornographische Inhalte im Internet werden in großem Umfang von Kindern und Jugendlichen konsumiert.” Das ist eines der Ergebnisse der Untersuchung “Pornographie und Neue Medien – Eine Studie zum Umgang Jugendlicher mit sexuellen Inhalten im Internet” der Universität Landau in Kooperation mit pro familia Rheinland-Pfalz.

Die WissenschaftlerInnen ziehen keine voreiligen Schlüsse, was die Ergebnisse für die Jugendarbeit bedeuten, allerdings wird deutlich, dass die Mediennutzung im Bereich der sexuellen Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in der professionellen Jugendarbeit und Medienpädagogik unbedingt zum Thema gemacht werden muss. Hier findet sich die Studie zum Download.

(via medienpaedagogik.at/blog)

Podcast Pre-Production

“POEDES” heißt Podcast Educational Essentials. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine Podcast-Reihe der Uni Koblenz, die eine sehr sinnvolle Art der Nabelschau betreibt: Die MacherInnen erklären nach und nach, wie ein Podcast entsteht bzw. gemacht wird. Zugegebenermaßen könnte die Folge zwei etwas kürzer sein, ist insgesamt aber ein sehr wertvolles HowTo-Video mit vielen interessanten Aspekten. In der zweiten Folge geht es konkret um die Arbeitsschritte der Pre-Production.

(Leopard)Bücher online nachlesen

Der Schweizer Anbieter pumera macht ein neuartiges Angebot, um auf seine Publikationen aufmerksam zu machen: Ab sofort sind die Bücher online als “livepaper” nachzulesen. Den Anfang machen ein Buch zum neuen OS X 10.5 Leopard – und eins zur DTP-Software Ragtime.

Die Maus erklärt…das Handy

Die Maus bzw. Armin und Christoph haben uns schon auf legendäre Weise das Internet erklärt. Nun nehmen sie sich das Handy vor und haben dabei wieder einmalige Ideen, das komplizierte Thema sehr anschaulich zu erklären (mein Favorit: Handy und Sendemast senden Wellen im Schwimmbad).

Leider ist das Original auf der Mausseite nicht zu finden, deswegen muss doch ein youtube-Link hier hin.

Danke an Mandy Schiefner.

Scotland Yard goes GPS

Schöne Anwendungsmöglichkeiten für Geocaching als Inhalt und Methode auch in der Medienpädagogik habe ich hier schon öfter gepostet. reticon.de hat mich nun auf eine interessante Entwicklung der Uni Bonn aufmerksam gemacht: WissenschaftlerInnen haben dort GPS und Handy zu einer technischen Variante des Brettspiels Scotland Yard kombiniert. Hört sich sehr interessant an und es bleibt die Frage, ob und wann die Technologie in Serie geht.

Tipps zum Podcasting von Profis

Mensch hat es im Gefühl, aber es ist auch empirisch begründbar: “Ein optimaler Podcast sollte im Durchschnitt 7 Min. 45 Sek lang sein.” Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung von Podcasting-ExpertInnen von Patrick Zoll, aus der sich gute Tipps fürs eigene Podcasten ablesen lassen. Mandy Schiefner hat seine Informationen schön zusammengefasst. Danke für beides.

Eike Rösch
Themen:

GewinnerInnendatenbank Jugendvideopreis

Ein sehr schönes Angebot machen die VeranstalterInnen des Deutschen Jugendvideopreises an  interessierte Menschen auch aus der Medienpädagogik: Die GewinnerInnendatenbank enthält alle PreisträgerInnenfilme aus 20 Wettbewerbsjahren inkl. Bild, Kurzbeschreibung und Jurybegründung. Das Beste daran: Die Datenbank lässt such nicht nur nach Jahren, Altersgruppe, MacherInnen oder Ort durchsuchen, sondern ist auch nach Stichworten geordnet. So werden die GewinnerInnenfilme auch zur Quelle der Inspiration für zukünftige medienpädagogische Projekte im Videobereich.

ASCII-Projektor

Zwischendurch mal was, was zunächst relativ wenig mit Medienpädagogik zu tun hat und einfach nur Spaß macht bzw. nostalgische Erinnerungen an C64-Zeiten aufkommen lässt: Der ASCII-Projektor für Mac OSX spielt viele Videoformate im Terminalfenster (sic!!) mit Hilfe von ASCII-Zeichen ab. Das hat fast schon künstlerische Dimensionen.

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