September 2007 »

graspr: Howto-Videos

graspr ist im medienpädagogischen Zusammenhang gleich doppelt relevant: Als potenzielle Lernquelle und als Anlass und Beispiel für eigene Produktionen. Auf der Website können die UserInnen eigene HowTo-Videos hochladen zu allem, was sie als ihr spezifisches Wissen betrachten: vom Kochrezept bis zum Hausbau. Wieso also nicht beim nächsten Videoprojekt mal eigenes Wissen festhalten?

Online-Lernwerkstatt der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit hat auf ihren Internetseiten eine Zusammenstellung kostenloser Online-Lernangebote veröffentlicht. Die Themenfelder sind Ausbildung, Bewerbung, Existenzgründung, PC/Internet und Allgemeinbildung/Sprachen. Interessierte können sich so nicht nur spezifisch weiterbilden, sondern auch Erfahrungen im Online-Lernen sammeln. Insbesondere im Bereich PC/Internet sind Module, die sich auch für den Einsatz in der Medienpädagogik eignen.

http://www.ba.neues-lernen.de/

Die schöne Welt der Jugendschutz-Filter

Ein 16jähriger Australier hat eindrucksvoll gezeigt, was von den – von der Politik oft hochgelobten und in der Medienpädagogik umstrittenen – Jugendschutz-Filtern zu halten ist: Innerhalb von 30 Minuten hat er den umgerechnet 52 Millionen Euro teuren, nagelneuen Filter der australischen Regierung geknackt – und als die nachlegte dasselbe in 40 Minuten wiederholt. Und das wohlgemerkt so, dass die Manipulation nicht auffiel und der Filter volle Funktionalität meldete. Aufmerksame Eltern sind eben doch besser als jede Technik.

Quelle: http://www.chip.de

Medienpädagogische Internetseite für Eltern

“Verantwortung der Eltern” – an die wird in den Beiträgen auf “Computer, Glotze und Co.? Ohne Risiko!“, der neuen Internetseite des Bayrischen Rundfunks für Eltern, appelliert. Das Webangebot reiht sich in viele aktuelle Angebote ein, die Eltern in der Medienerziehung und im Jugendschutz unterstützen möchten.

Und das gelingt hier ganz gut: Ohne Dämonisierung und auf Vernunftbasis geben die MacherInnen praktische Tipps – unter den Fragestellungen “Macht Fernsehen dumm?”, “Macht Fernsehen schlau?”, “Stunden vor der Glotze: Wie viel ist zu viel?”, “Surfen, Chatten, Spielen – Kids im Internet”, “Eine Frage der Sicherheit” und “Mit Kindern surfen”.

Bitfilm Festival

Sicher kein prädestiniertes Feld für die Medienpädagogik ist der digitale Animationsfilm. Dennoch sehr schön anzuschauen und sicher die Quelle der ein oder anderen Inspiration sind die Filme beim “Bitfilm Festival” in Hamburg. Auf der Seite sind nicht nur Trailer von abendfüllenden Kinofilmen zu finden, sondern auch komplette Kurzfilme. Recht hintergründig beispielsweise: “Making of“.

Visuelles Suchen

Der Ansatz eines Trends zeichnet sich gerade bei Suchmaschinen ab: Es gibt immer mehr Angebote von Suchmaschinen, die die Ergebnisse visuell aufbereiten. Ganz nett ist searchCrystal, in dem mensch durch die sprichwörtliche Kristallkugel ins Web blickt und dabei die Suchergebnisse mehrerer Maschinen in verschiedenen Dimensionen (Bilder, Dokumente, …) sieht. Wunderschön ist tafiti.com, das die Suchergebnisse in einem Baum darstellt. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Voraussetzung Microsoft Silverlight ist, aber das lässt sich ja auch wieder deinstallieren…

Zeichentrick-Daumenkino selbstgemacht

Mit der BenettonPlay Toybox hat das Modeunternehmen ein ohnehin attraktives Webangebot mit unterhaltsamen Webanimationen. Ein besonders geniales – und für medienpädagogische Zwecke sehr geeignetes – Gimmick dabei ist “Flipbook” und “Flipbook deluxe”: AnwenderInnen können genauso einfach wie zuverlässig ihr eigenes Zeichentrick-Daumenkino erstellen. Dazu steht ein Zeichenblock zur Verfügung, der den Zwiebelschaleneffekt genauso kennt, wie eine zuverlässige Vorschau. Das macht sogar als NichtkünstlerIn Spaß – schnelle und recht anschauliche Ergebnisse. Und – wichtig für die Medienpädagogik – das Prinzip wird sehr schön deutlich!

Fotos fürs Web bearbeiten

Die Freeware “Onlinepicture” kann ähnliche Dinge unter Windows wie ImageWell auf dem Mac: Fotos skalieren, Dateigröße reduzieren, mit Rahmen und Wasserzeichen versehen usw. Eine ideale und einfache Anwendung, um Fotos webkompatibel zu machen.

Geocaching in der Medienpädagogik

Geocaching ist super – einfach so, als Anlass zum Wandern und als Wiedereinstieg in die PiratInnen- und SchatzsucherInnenwelt. Und es gehört auch in die Medienpädagogik – als eigenständiger Inhalt (mit dem Ziel, den Umgang mit und die Nutzungsmöglichkeiten von GPS-Systemen zu lernen), sehr spannend ist aber auch der Einsatz zusammen mit anderen Medien, bspw. Foto und Video.

Erste Schritte machen hier die Netzcheckers, sehr gut ist auch die Seite geocachingspiel.de, ein Wiki, in dem (medienpädagogische) Methoden rund ums Geocaching gesammelt werden. Hervorragende Voraussetzungen – jetzt muss nur noch mein eigenes Projekt her…

Dossier ‘Gewalt in Computerspielen’

Information oder Populismus – in den Computerspiele-Debatten entscheiden viele StreiterInnen gerne für Variante B, die Bundeszentrale für politische Bildung wählt nun lobenswerterweise den Weg der Information und Aufklärung und hat ein interessantes Dossier rund um gewalthaltige Computerspiele zusammengestellt.

Hier kommen ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medienpädagogik sowie PolitikerInnen zu Wort und versuchen Antworten auf Fragen zu geben wie “Wie gefährlich sind Spiele?”, “Sind Computerspiele anders?” oder “Was bringen Gesetze?”. Live-Chats begleiten das Angebot.

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv